AW: Grundsicherung - Regelsatzsenkung geplant
Zitat von gero
Hallo Walter,
das hat vermutlich weniger mit Dummheit als mit Berechnung zu tun
hallo Gisela,
wo könnte man richtig große Aufmerksamkeit erreichen? Kobinet wird einfach von zu wenig Menschen gelesen 
Meiner Meinung nach kann jede seriöse Öffentlichkeit hilfreich sein.
Inge hat schon auf abgeordnetenwatch hingewiesen.
Kobinet wird sehr genau von der Bundesregierung gelesen. Gerade aktuell hat dies sogar der NRW-Behindertenbeauftragte in einem Leserbrief bestätigt.
Wer Mut hat, sollte mal bei der Redaktion nachfragen, ob die das Thema nochmal aktuell aufgreifen würden (redaktion@kobinet-nachrichten.org).
Ansonsten steht immer noch die Antwort von Hubert Hüppe aus.
Ich hatte am 11. Dezember über das Kontaktformular seiner Homepage um Stellungnahme zur Regelbedarfsstufe 3 gebeten.
Am 13. Dezember wurde meine Anfrage vom Kommunikationscenter des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales an das Büro von Hubert Hüppe weitergeleitet. Von dort habe ich am 14. Dezember die Mitteilung erhalten, dass der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, meine E-Mail erhalten habe und dass die Beantwortung
meines Anliegens aufgrund der Vielzahl der eingehenden Zuschriften "einige Zeit" in Anspruch nehmen kann.
Die Aufgabe von Hubert Hüppe als Behindertenbeauftragter der Bundesregierung ist, "darauf hinzuwirken, dass die Verantwortung des Bundes, für gleichwertige Lebensbedingungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu sorgen, in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens erfüllt wird."
Wer mag, kann ja an sein Büro schreiben und ebenfalls um Stellungnahme zu der geplanten - verfassungswidrigen - Regelbedarfsstufe 3 bitten. Bezugnehmend sollte man erwähnen, dass man darüber informiert ist, dass bereits Bitten um Stellungnahme zu diesem Thema vorliegen und dass es sich keinesfalls um das "Anliegen" einer einzelnen Person handelt, sondern um ein existenziell dringendes Problem bei den aktuellen Gesetzentwürfen.
Ohne den Umweg über das Kommunikationscenter kann man Hubert Hüppe mit dieser Adresse erreichen:
buero@behindertenbeauftragter.de
Ansonsten bietet sich auch noch an, die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention einzuschalten:
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/monitoring-stelle.html
Mit Einzelfällen beschäftigt man sich dort zwar nicht, aber vorliegend handelt es sich ja auch nicht um einen Einzelfall.
Vielleicht versucht es auch jemand bei der Presse - z.B. SPIEGEL, Süddeutsche etc.
Wenn man denen erklärt, dass Massenklagen zu erwarten sind, beißen die evtl. an. Sozialhilfe richtet sich nach der Besonderheit des Einzelfalles (§ 9 SGB XII), so dass nach einer Kürzung tatsächlich mit Massenklagen zu rechnen wäre . . .