AW: Grundsicherung - Regelsatzsenkung geplant
Aha, und Begründung braucht es da keine.
Aha, und Begründung braucht es da keine.



Zitat von miauDer "Witz" an dem Brief ist, dass meiner Tochter noch Geld zustünde.![]()


Zitat von rettesichJa do schau her
http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/papp/SID-0AAA472C-2A9D8474/Vorgangsmappe/www/servlet/Vorgangsmappe?wp=16&typ=V&drsnr=11727&intranet=
bis Ende 2010 gab es die RBS 3 noch nicht, wodurch unseren Kindern der Regelsatz des Haushaltsvorstands zustand. Allerdings musste dieses Recht erst bis zum BSG durchgeklagt werden. Nach und nach haben die Eltern jetzt die Nachzahlung dieser Differenz erhalten und sich darüber gefreut.Zitat von Ankeich verstehe aber gar nicht so den Grund der Freude, weil die Regelbedarfsstufe 3 doch nur Leistungen in Höhe von 299€ betragen.
Zitat von AnkeIch hatte das wohl falsch verstanden und gedacht, es bekommt jetzt jemand doch wieder 100% statt 80% (RB-Stufe 3)




Zitat von volvocarlHallo alle zusammen,
nach langer Zeit wieder mal ein paar Zeilen von mir. Hatte schlicht und einfach kaum Zeit (fast nie zu Hause), auch nur die wichtigsten Sachen im Netz zu verfolgen. Egal ob hier oder wo anders.
Bei mir (Klage gegen RB3) gab es bis Ende letzter Woche nichts Neues.
Dann folgender Brief vom SG Meinigen, deren Wortlaut ich Euch nicht vorenthalten wollte:
"Sehr geehrte Rechtsanwälte,
Vorliegend habe ich die Akten durchgeschaut. Ich sehe keine Erfolgsaussichten für die Klage.
Der Kläger ist in die Bedarfsstufe 3 eingestuft. Dies entspricht dem Gesetz. Soweit eine Ungleichbehandlung mit SGB II - Empfänger geltend gemacht werden sollte, weise ich vorsorglich darauf hin, dass die Eltern des Klägers - entgegen Eltern von nichtbehinderten Kindern - einen unbefristeten Kindergeldanspruch für den Kläger haben dürften. Im Hinblick hierauf ist die Einführung der Bedarfsstufe 3 meines Erachtens verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.
Ich bitte zu prüfen, ob die Klage zurückgenommen wird.
Mit freundlichen Grüßen
gez. ...........
Direktorin des Sozialgerichts"
Das ist der Originaltext!
Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich erstaunt die Augenbrauen hochziehen oder mir vor Lachen den Bauch halten soll.
Nun frage ich mich, ob die Gerichtscheffin von der Vorgehensweise der Sozialämter überhaupt weiß?
Denn sonst wüsste sie, das ich der Kindergeldkasse behindertenbezogene Ausgaben nachweisen musste, um überhaupt KG zu erhalten.
Heißt, das KG deckt einen kleinen Teil meiner Extraausgaben, die im Zusammenhang mit meinem Sohn stehen.
Und falls ich diese Ausgaben nicht nachweisen könnte, das KG direkt mit der Grusi verrechnet wird.
Wenn man es also richtig nimmt, erhalten die Eltern das KG und nicht das behinderte Kind.
Kläger ist aber der Junge, nicht ich/wir. Was hat also das KG mit der Klage zu tun?
Auch wage ich einzuwerfen, das nichtbehinderte Kinder i.d.R. im Alter von 29 Jahren selbstständig sind und nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, somit auch kein KG mehr benötigen.
Nächste Woche habe ich Termin beim Anwalt, mal schauen, was der sagt.
LG
Stefan
Zitat von odinEs ist erschreckend mit welcher Ignoranz, Unwissenheit ja sogar Dummheit manche Sozialgerichts-Mitarbeiter geschlagen sind.
Oder ist es umgekehrt und es werden falsche Bewertungen und Informationen gegeben um die Betroffenen abzuschrecken.
Mir wurde einmal von einem Mitarbeiter folgendes gesagt: "Klagen sie ruhig das erhält meinen Arbeitsplatz."
Es wird immer Schlimmer !!!!!!!!!!!!!!