Es wird auf der einen wie auf der anderen Seite bitter und es bringt nichts, den Inkludierenden Eltern die Schuld zu geben, wenn Förderschulen geschlossen werden, jeder muss das tun was er für richtig und gut für sein Kind hält.
Und das Beispiel mit den Schwerst Behinderten Kindern ist nun bald nicht mehr zu hören, die fitten können ja inkludiert werden......sagt jeder, für die "Kognitiv Fitten" stimmen doch die Voraussetzungen auch nicht............und was passiert wenn nun die "Fitten" inkludiert werden?? Dann sind die schwerst behinderten auch alleine, was soll man deiner Meinung nach tun, alle Kinder auf der Förderschule lassen, damit die Schwerst Mehrfachbehinderten Kinder allen Input bekommen und das Fittere Kind?? So wie meines das nach einer Std. Autofahrt bricht und erst mal platt ist?? Wenn wir in die Uniklinik fahren sind das von uns aus 40 km.......kannst dich gerne mal dazugesellen, wie es einem Kind mit visueller Wahrnehmungsstörung und Schwindelgefühl dann geht, letztens haben wir den ganzen Betrieb im Ganglabor um fast ne Std. verzögert, weil er ewig brauchte bis er wieder richtig auf die Beine stehen konnte......ich tue das meinem Kind nicht an........abgesehen jetzt von der Kognitiven Förderung........
In Berlin und Niedersachsen z.B. gibt es das gar nicht das Mehrfachbehinderte Kinder in die KB Schule gehen, bei uns in BW sind ausschließlich die KB Schulen für die Mehrfachbehinderten Kinder zuständig, die GB Schulen können da besser fördern , bei uns sind grösstenteils die KB Schulen schon Restschulen.....
Wer hat denn nun die Hand darauf wenn wir mit dem Finger aufeinander zeigen.
Ganz ehrlich ich persönlich kenne niemandem der Förderschuleltern die Schuld gibt, das es mit der Inklusion so schleppend geht weil sie ihre Kinder noch an Förderschulen geben.
Ich habe nichts dagegen, wenn die Förderschulen erhalten bleiben.....wie gesagt wir haben auch langsam mit der LB Schule angefangen und es war richtig so.
Auch wenn es bei uns im Moment ein heiden Unsicherheit und Durcheinander von beiden Seiten ist........Aber auf biegen und brechen kann man keine Schule zwingen.....man muss auch wir werden kompromisse eingehen müssen.......aber die hätten wir an der KB Schule , an der LB Schule auch eingehen müssen, in so weit, dass das Kind eben "nur" mit Mathe und Deutsch überwiegend versorgt wird und so Dinge die ihm Spass machen wie Experimente , Natur u.s.w . würden auf Sparflamme laufen.....
Und gerade in diesen Schulentscheidungen denke ich einfach gibt es nicht viele Eltern die über ihren eigenen Tellerrand schauen da man eben auf das Wohl des eigenen Kindes bedacht ist.
Es gibt Schulen die schreiben sich Inklusion auf die Fahne..........da dreht es einem den Magen um wenn man hinter die Kulissen schaut.....
Es gibt aber auch Förderschulen, die Förderschule auf der Fahne stehen haben und...........
Deshalb muss man eben auch entscheiden, hab ich ne gute Förderschule, die wirklich allen Kindern gerecht werden kann ist es doch wunderbar, die werden auch bleiben und wenn ich das von mir erwartete eben an der zuständigen FS nicht vorfinde, wird man sich erkundigen was für ein Inklusionsangebot vorhanden ist.
Und dieses Klischee mit dem Ego der Eltern............na, ja vielleicht gibt es Eltern die denken der Förderbedarf oder die Behinderung wird an der Regelschule nicht mehr so schlimm sein............ich gehöre da nicht dazu.
Mein Kind bleibt am Wohnort weil es das Beste für ihn ist und ich von diesem Ganztagesgedös einfach nichts halte, 5-7 jährige Kinder morgens um 6.30 in nen Bus zu setzen bis in den späten Nachmittag........ne, Danke, was hat man sich denn dabei gedacht?? Egal sind doch nur die behinderten Kindern...........und so etwas wird noch als kindgerecht, förderlich und sinnvoll verkauft.......da kann ich nur den Kopf schütteln.....denn das ist nämlich Nix, Förderschulen haben eben nicht nur ihre Sonnenseiten sondern auch Schattenseiten , wie die Inklusive Beschulung auch.....
Die gesunden Grundschulkinder, neeeeee denen ist das nicht zumutbar.
So und da wir gerade beim Frust ablassen sind, wir haben keine geeignete Förderschule, im Mom keine geeignete GS weil die eine das hat was die andere nicht hat...............Also würd ich mein Kind am liebsten Daheim lassen, darf ich aber auch nicht!!!!!!!!!
Für mein Kind gibt es im Moment gar keine geeignete Schule ausser ein Internat in Neckargemünd..........so und der ist fit und da kommen alle fitten KB Kinder bei uns hin, seit Jahren, glaubst du die Eltern der Mehrfachbehinderten Kinder haben sich darüber gesorgt, Nein.
An der KB Schule keine Lernpartnder, nicht genug Unterrichtsstoff, 2 Std. tgl. Fahrzeit, an der einen RS Treppen ohne Ende, an der anderen 29 Schüler in Kl. 1 keine Sonderpäd.
Vielleicht kannst du mir ja einen Vorschlag machen, wo unser Kind hin soll.
Es geht mir hier um die Gehässigkeit und das Frohlocken, dass man es schafft, dass die Förderschulen geschlossen werden. Nur wenn diese teuren Einrichtungen geschlossen werden, ist das Geld für inklusive Projekte frei. Ich kämpfe für den Erhalt der Förderschulen. Und wenn wir von Inklusion reden, zu den schwerer behinderten Kinder zählen für mich auch die Autisten, was ihre individuellen Ansprüche betrifft.
Jeder kann versuchen sein Kind zu inkludieren, aber warum auf Gedeih und Verderb zu Lasten der Förderschulen? Die "inklusionseltern" fordern die Abschaffung der Förderschulen und wir Eltern, die sehr wohl ebenfalls für Inklusion sind, aber die Förderschulen erhalten wollen, sollen ruhig sein? Das ist keine Demokratie. Ich möchte aufmerksam machen und wachrütteln. Mit den Ergebnissen einer solchen Politik kämpfen auch die Vorzeigeländer. Wer glaubt, dass bei Abschaffung der Förderschulen, jedes Kind in Deutschland seinen Schulplatz mitten in der Gesellschaft findet, denkt dabei nur an sein Kind, Oder er träumt. Tut mir leid. Und ich hätte zu gerne mal eine Antwort darauf, wo diese "Schwerstbehinderten Schüler" in eurer Vorstellung ihren Platz finden? Wenn ich den letzten link von Hansgerd hernehme, ist diese Frage mehr als berechtigt, oder?
sag mal hansgerdreinke, merkst Du nicht, wie sehr Du die anderen Eltern mit Deiner Ignoranz verletzt?
Du plackst hier immer wieder kommentarlos einen Link nach dem anderen in das Thema, egal ob er dazu passt oder nicht. Masse ist nicht gleich Klasse!
Auf Fragen gibst Du keine Antwort, und die Bedenken anderer Eltern ignorierst Du hartnäckig; vermutlich überliest Du das einfach, falls Du die Beiträge anderer Eltern überhaupt liest. Die Art und Weise, wie du Dich hier verhältst, empfinde ich als arrogant und achtlos!
Ich schließe mich Myriam an und frage Dich auch, wo und wie schwerstbehinderte Schüler mit massiven gesundheitlichen Problemen (z.B. Epilepsie mit Atemstillstand) oder Verhaltensauffälligkeiten (z.B. der frühkindlichen Autisten) beschult werden sollen, wenn es keine Förderschulen geben würde?
Ach ja, ich bin keine Inklusionsgegnerin - aber mich friert es, wenn ich erlebe, wie die Bedürfnisse von Menschen mit schwersten Behinderungen missachtet und verleugnet werden.
Hallo
Es tut mir leid was passiert ist, aber ich muß mich erst mal durchlesen. Mein Sohn hat Blödsinn gemacht, er hat aus meinem
Postfach noch andere Sachen gepostet.Die waren für dieses Forum nicht gedacht. Wenn ich seinen Rechner abgebaut habe
und dann Zeit habe werde ich mich melden
Über all dies worüber ihr euch jetzt Gedanken macht, was die Schwerstmehrfachbehinderten Kinder betrifft, gibt es wie bereits erwähnt in einigen Bundesländern schon immer, warum hat sich denn da keiner für diese Kinder eingesetzt??
Ich weiss auch gar nicht, was so schlimm sein sollte, wenn man dann im Näheren Einzugsgebiet der Förderschulen (im Falle einer Schließung), eine Regelschule so ausstatten würde, das diese Kinder dort gut betreut werden können. Natürlich mit Krankenschwester (an FS gibt es auch nicht eine por Kind) und je nach Bedürfnisse der Kinder werden gemeinsame Projekte oder getrennte Projekte gemacht.
Ich sehe auch mehr als Vorteile für diese Kinder, es braucht mir nun keiner erzählen, das es den Kindern keine Freude bereitet von einem anderen Kind z.B. eine Geschichte vorgelesen zu bekommen!!
Natürlich kann man nun argumentieren das ist keine Inklusion, aber für manche Kinder geht es nun mal nicht, wenn sie die ganze Zeit mit Unterrichtsstoff "zugedröhnt" werden.
Ausserdem werden die Mehrfachbehinderten Kinder in der FS auch seperiert, da stehen sie auch nicht dabei wenn die anderen Rechnen und Schreiben lernen............
Wenn eines zu laut schreit, wird es auch in einen anderen Raum gebracht an den FS.......
Wenn die Voraussetzungen geschaffen sind, kann auch ein Mehrfachbehindertes Kind in das Gebäude der RS.
Für die Therapien müsste man eben dann seine Therapeuten Hausbesuch an der Schule machen lassen oder zu Hause, also nichts was unmöglich wäre.
Liebe Myriam
Ich meine nun nicht dich persönlich und denke auch nicht das du so etwas schreiben würdest, da du ja die Kinder siehst.......es gibt auch Menschen, die eine rießengrosse Freude haben, wenn irgendwo eine Inklusion nicht klappt oder wenn sie sagen können mal schauen wie lange die Inklusion bei dem und dem Kind gut geht.........ist das richtig, so etwas los zu lassen nur weil man recht behalten möchte das die Förderschulen Holey sind??
Es ist so, keinem steht zu sich zu freuen, wenn man hört das eine FS ausläuft, es steht aber auch keinem zu auf das scheitern der Inklusion zu hoffen auf Kosten derer Kinder.
Und wie sich die Schullandschaft für die einzelnen Förderschulen und Regelschulen entwickelt werden wir abwarten müssen. Es werden ja nicht nur Förderschulen geschlossen, auch Grundschulen schließt man .......und wirklich keiner weder Eltern von Inkludierenden Kindern noch Eltern von Kindern die die FS besuchen wissen wo es hinführt.
Im Moment hat doch kein Bundesland ein wirkliches Schulgesetz , das ist nämlich der grösste Witz aber anscheinend der bequemste für die Entscheidungsträger so können sie nämlich in beiden Bereichen Sparmodell fahren.
Hallo Volker
Danke,ich hoffe jetzt besinnen sich gewisse User wieder auf Ruhe im Forum.
Hallo HansGerd,
eine Frage, wie sollen andere User jetzt den Zusammenhang der Diskussion verstehen, wenn du deine lapidar eingestellten und ewig unkommentierten links mal so einfach löschen lässt? Der Zeitungsartikel zu dem der von dir zuvor hier eingestellte link führte, zeigte doch einmal genau das auf, worauf von dir zitierte "gewisse User" immer hinweisen. War es wegen meinem Hinweis auf ein Eigentor?
natürlich teile ich auch viele deiner Gedanken. Ich finde nur diese Forderungen einer generellen Abschaffung der Förderschulen zu abstrakt. Wir spielen den Politikern damit viel zu viele Möglichkeiten in die Hände, Kosten einzusparen.
Und was deine Beschreibung der Bedürfnisse deines Kindes betrifft, muss eben individuell die Möglichkeiten einer Beschulung geboten werden. Der Aufbau der Förderschulen war ein langer Weg und sie sollten nicht so sang- und klanglos beiseite geschoben werden.
Hallo
Die Mutter des autistischen Jungen berichtet von schweren Einsparungen iim Beriech Eingliederungshilfe
im Münsterland Alles auf KOSTEN DIESER kINDER
Hallo
Die Mutter des autistischen Jungen berichtet von schweren Einsparungen iim Beriech Eingliederungshilfe
im Münsterland Alles auf KOSTEN DIESER kINDER
Hallo,
hast du auch mal darüber nachgedacht das manches was du als Willkür von Ämtern und Schulen einfach zum Schutz der Kinder geschieht.
Mir ist es 100 Mal lieber die Schule sagt von Anfang das können wir nicht leisten das Kind nehmen wir nicht und ermöglichen dem Kind damit eine gute Schullaufbahn an der Förderschule als wenn sie jedes Kind aufnehmen und ihm nicht gerecht werden können.
Ja ich habe mich vor 3 Jahren auch tierisch aufgeregt das sie unsere Tochter im GU nicht genommen haben, aber jetzt muss ich sagen sie hatten Recht und die Jahre an der Förderschule waren Gold wert.
hast du auch mal darüber nachgedacht das manches was du als Willkür von Ämtern und Schulen einfach zum Schutz der Kinder geschieht.
Mir ist es 100 Mal lieber die Schule sagt von Anfang das können wir nicht leisten das Kind nehmen wir nicht und ermöglichen dem Kind damit eine gute Schullaufbahn an der Förderschule als wenn sie jedes Kind aufnehmen und ihm nicht gerecht werden können.
Gruß Sandra
Hallo Sandra
Das Kind von dem Hans Gerd berichtet besucht doch bereits eine Förderschule!!!
In der Klasse sind nur 5 Schüler nun kam eine Sozialarbeiterin hinzu und deshalb hat die Schule und der Kostenträger eben die 1:1 Betreuung im Moment ausgesezt.
Ohne jetzt in allen Punkten Hans Gerds Meinung zu teilen, aber hier geht es um eine Förderschule die dieses Kind besucht!!!!!!!!
Schön, das man nun immer weiter Öl ins Feuer gießen muss!! Das war die ganze Zeit hier in diesem Forum nicht so und wäre schön wenn es in den Foren bleiben würde wo dies so üblich ist und wo Mütter ihre Mehrfachbehinderten Kinder als Balast hinstellen nur weil es schon um 15.15 heim kommt und das auch noch zu Früh ist.
Es wäre wirklich schön wenn es hier bleiben würde wie es war!!
Hallo
Für die Eltern des Kindes ist das Vertrauensverhältnis zu deiser Schule zerstört, im übrigem haben die Eltern einen
Eilantrag beim Gericht gestellt und gleichzeitig hat die Anwältin einen Antrag auf Förderortwechsel in den GU einer
Regelschule..
MFG
Hans Gerd Reinke
Hallo Sandra
Zum Ersten: Die Schule in der deine Tochter war unterrichtet nach Regelschulprinzip und versucht die Kinder in einer angemessenen Zeit wieder an eine Regelschule zurückzuüberweisen.
Zum Zweiten: Ja es gibt Eltern die froh sind wenn ihre Kinder den ganzen Tag weg sind. Dazu gehören die Eltern aber nicht.
Hab ich jetzt was verpasst, oder wer redet hier davon, dass er sein Kind los haben will? Dass ist mir jetzt im Zusammenhang mit Förderschule und Inklusion noch nicht so zugetragen worden?
Und welches Forum ist dafür eher zuständig? Ich verstehe im Moment nur noch Bahnhof und habe das Gefühl, ihr kennt euch irgendwie aus anderen Foren und schreibt da auch so und ich verstehe deshalb vielleicht jetzt nur die Hälfte? Kann mir mal einer bitte weiter helfen?
@Sandra, ich denke auch, dass die Sonderpädagogen meistens im Sinne des Kindes unterwegs sind. Natürlich ist nobody perfekt, oder? Aber wir Eltern sicher auch nicht immer, oder? Was die Behörden und Ämter hingegen betrifft, bin ich anderer Meinung. Da denke ich, herrscht oft Willkür, Unkenntnis....und Ignoranz. Deine Erfahrungen finde ich interessant. Man muss eben über den Tellerrand hinausblicken, will man für die Zukunft das Beste für unsere Kinder auf den Weg bringen. Entweder ist in 10 - 15 Jahren alles vollkommen normal worum heute gekämpft wird, oder es bleibt alles wie es ist, oder wir fangen wieder von vorne an. Behinderte Menschen wird es nämlich entgegen aller Prognosen und Wünsche, immer geben. Es ist ein Problem, welches eigentlich nicht, oder zumindest nicht für alle im Einvernehmen gelöst werden kann.
Myriam schrieb das es immer behinderte Kinder geben wird.
Stimmt, so ist das. Und das zieht sich jetzt und auch in Zukunft durch alle Gesellschaftsschichten.
Nehmen wir die Kinder so wie sie sind. Das Eltern froh sind wenn ihre Kinder den ganzen Tag nicht da sind, mag es geben. Darf man aber nicht Verallgemeinern. Ich bin aber froh, das mein Sohn jetzt Mittags immer schon zu Hause ist. Ich habe ihn mal gefragt, ob es ihm lieber ist, in einer über Mittags Betreuung zu sein. Da wären doch auch Kinder zum spielen da, er sagte nein. In der KB Schule wäre er ein Jahr bis Nachmittags geblieben. ,, Ich habe davon die Nase voll ". Also war das Thema erledigt. Ich kenne Eltern die schon froh sind, das ihre Kinder erst am späten Nachmittag nach Hause kommen. Ich kann und möchte das nicht bewerten. Ich kann mich aber noch gut an den Busfahrer erinnern, und diese tolle Begleitung. Das waren Chaoten, einmal ist mein Mann Hans-Gerd hinterhergefahren. Sozusagen inkognito, da machten sie doch eine 20 Minütige Rauchpause. Im Sommer, in der Hitze die Kinder im Bus. Unmöglich. Wir haben Krach geschlagen. Unser Sohn war dann anschließen seitens der Busfahrer Repressalien ausgesetzt, in einer Form wo ich sage ,, Böse Schimpfwörter ". Heute lachen wir darüber, was ist normal und was nicht. Wer definiert das ? Jedenfalls baten wir auch um Rat bei den Sonderpädagogen, sie sagten nichts, da waren wir dann beraten. Oder Verraten ? Ein Busfahrer ist kürzlich wegen Missbrauch an einem behinderten Kind verurteilt worden. Die Mutter des behinderten Mädchen wunderte sich wegen der schmutzigen Hose, diese sagte von den Blättern aus dem Wald. Da kam dann alles raus.
Es gibt schon so einiges.
Myriam schrieb das es immer behinderte Kinder geben wird.
Stimmt, so ist das. Und das zieht sich jetzt und auch in Zukunft durch alle Gesellschaftsschichten.
Nehmen wir die Kinder so wie sie sind. Das Eltern froh sind wenn ihre Kinder den ganzen Tag nicht da sind, mag es geben. Darf man aber nicht Verallgemeinern. Ich bin aber froh, das mein Sohn jetzt Mittags immer schon zu Hause ist. Ich habe ihn mal gefragt, ob es ihm lieber ist, in einer über Mittags Betreuung zu sein. Da wären doch auch Kinder zum spielen da, er sagte nein. In der KB Schule wäre er ein Jahr bis Nachmittags geblieben. ,, Ich habe davon die Nase voll ". Also war das Thema erledigt. Ich kenne Eltern die schon froh sind, das ihre Kinder erst am späten Nachmittag nach Hause kommen. Ich kann und möchte das nicht bewerten. Ich kann mich aber noch gut an den Busfahrer erinnern, und diese tolle Begleitung. Das waren Chaoten, einmal ist mein Mann Hans-Gerd hinterhergefahren. Sozusagen inkognito, da machten sie doch eine 20 Minütige Rauchpause. Im Sommer, in der Hitze die Kinder im Bus. Unmöglich. Wir haben Krach geschlagen. Unser Sohn war dann anschließen seitens der Busfahrer Repressalien ausgesetzt, in einer Form wo ich sage ,, Böse Schimpfwörter ". Heute lachen wir darüber, was ist normal und was nicht. Wer definiert das ? Jedenfalls baten wir auch um Rat bei den Sonderpädagogen, sie sagten nichts, da waren wir dann beraten. Oder Verraten ? Ein Busfahrer ist kürzlich wegen Missbrauch an einem behinderten Kind verurteilt worden. Die Mutter des behinderten Mädchen wunderte sich wegen der schmutzigen Hose, diese sagte von den Blättern aus dem Wald. Da kam dann alles raus.
Es gibt schon so einiges.
Liebe Grüße
Elfriede B.
Hallo Elfriede,
was mir auffällt ihr hängt euch immer an der Betreuung bis Nachmittags auf. Aber wenn wir es realistisch sehen gehen heute auch fast alle "normalen" Kinder in die Nachschulische Betreuung bis 16 Uhr.
Das bedeutet doch im Gegenzug nicht das die Behinderten Kinder von ihren Eltern abgeschoben werden nur weil sie Behindert sind. Heutzutage müssen halt viele Familien 2 Einkommen haben um über die Runden zu kommen.
Wir können es uns leisten das ich zu Hause bin und das tut Sarah gut aber wir sind hier in NRW die Minderheit.
Ich habe mich nicht aufgeregt.
Ich habe geschrieben, das mein Sohn es nicht mehr möchte , die Übermittagsbetreuung !!!!!!!!
Ich würde ihn auch nicht dazu zwingen, mein Kind geht vor die Arbeit.
Mein Sohn ist gerne zu Hause, und kann jederzeit raus, wir haben ein großes Grundstück.
Ist ja auch eine Entscheidung die jeder für sich und seine Familienmitglieder selbst treffen möge.
kann es sein, dass du hier als Spion für die Leistungsträger unterwegs bist und bewusst Argumente einstreust, die dermaßen unter die Gürtellinie gehen, dass es fast schon bedenklich ist, hier weiter mitzuschreiben, oder auch zu lesen?
Wenn du so ein fittes Kind hast, das so selbständig ist, sich selbst zu allem äußern und auch jederzeit auf eurem großen Grundstück unterwegs sein kann, mensch freu dich und das tust du doch auch sichtlich. Ich finde es prima und würde sonst was für geben, wäre es bei uns auch nur annähernd so. Denk aber bitte auch einfach mal an die, denen es schlechter geht, auf Fahrdienste angewiesen sind und froh über eine Ganztagsbetreuung sind.
Was du schreibst über die Raucherpause........so etwas ist natürlich unmöglich. Die Busfahrer haben feste Ankunftszeiten in der Schule und als Eltern wäre ich da nicht nur Inkognito unterwegs (hört sich so nach Stasi an), sondern frei und offen und im Gespräch. Ich sag dir, freundliche Worte bewirken da Wunder. Es ist mir neu, dass die Sonderpädagogen für den Fahrdienst verantwortlich sind.
Statt sich bei den Sonderpäds zu beschweren, hätte ich da zu anderen Mitteln gegriffen. Ein Anruf beim Fahrdienstleiter und es geht sicher besser. Davon abgesehen, bezahlen bei euch nicht auch die Leistungsträger der Eingliederungshilfe den Fahrdienst?
Wenn du mal ein wenig nachdenkst und nicht nur schreibst, sondern dich mal umschaust, dann wirst du bemerken, dass es hier im Forum Eltern gibt, die weder ein Haus mit Garten haben, manchmal auch allein erziehend sind und vollkommen finanziell am Rande der Möglichkeiten stehen. Eine Ganztagsbetreuung ist heute selbst bei gesunden, bzw. nichtbehinderten Kindern auch etwas völlig normales. In unserem Land können nicht mehr viele Eltern tagsüber für ihr Kind sorgen und in der Erziehung aufgehen. Deshalb sind sie aber keine schlechten Eltern. Und nur weil sie ein behindertes Kind haben, mit dem sie z.B. vielleicht nicht einfach mal so zum einkaufen gehen können, oder vielleicht auch gar kein Auto haben um mit ihm zur Therapie zu fahren, müssen sie keine schlechten Eltern sein.
Irgendwie wirkt ihr beide sehr verbittert und tut mir leid. Das Leben ist nicht immer einfach und wir alle hier im Forum sind schon gegen "Betonwände" gelaufen und haben sicher auch viele Enttäuschungen hinter uns. Was man aber nicht machen sollte, hier auf solch einer Plattform, andere betroffene Eltern so zu verurteilen. Da sollte einfach mal die Solidarität in den Vordergrund rücken, oder was meint ihr beide dazu? Gemeinsam ist man stark.
in diesem Forum machen auch etliche Eltern den Fehler, dass sie das bestehende System einfach nur verteidigen, egal, ob es für die Kinder so gut ist oder nicht. Du forderst Solidarität ein, ich bitte Dich, selbst solidarisch zu werden und mit den Eltern, die in die Inklusion gehen, zusammen, diesselben Ressourcen für die Inklusion einzufordern, wie für behinderte Kinder auch im Sonderschulsystem bereitgestellt werden!
Zum Thema Nachmittagsbetreuung wiederhole ich mich: In Italien und sicher auch noch in anderen Ländern ist es üblich, dass behinderte Kinder auch am Nachmittag persönliche Assistenz bekommen. Dies ermöglicht allen behinderten Kindern entweder in eine institutionalisierte Nachmittagsbetreuung zu gehen oder aber mit dem Assistenten nachmittags nach Hause zu gehen und nach eigenen Wünschen die Freizeit am Nachmittag zu gestalten!!! Warum haben wir im reichen Deutschland keine solche Lösung? Das kostet doch dem Steuerzahler nicht mehr, nein, eher weniger als die Nachmittagsbetreuung an der Schule!
DIe Antwort ist: In Deutschland haben die Einrichtungsträger soviel Macht, dass sie erfolgreiche darum kämpfen, dass alle Gelder möglichst in die Einrichtungen fließen, egal ob das für die Kinder immer die besten Lösungen sind. Wenn dagegen die Assistenten nachmittags mit den Kindern nach Hause gehen, geht den Einrichtungen viel Geld verloren.
Wir Eltern müssen alle damit aufhören, Interessen der Einrichtungen zu vertreten. Wenn wir Eltern anfangen, nur noch die Interessen unserer Kinder zu vertreten, werden wir sehr schnell auch zu gemeinsamen Positionen kommen können!
Nochwas zu Sonderpädagogen: Lehrer, die sich nicht dafür interessieren, wie es den Kindern auf dem Schulweg geht, sollten mal über ihren Berufsethos nachdenken. Die Schule ist immer Ansprechpartner für Probleme, auch auf dem Schulweg und es ist viel erfolgversprechender, wenn die Schule für die Eindämmung von Missständen sorgt, als wenn einzelne Eltern dort anrufen, die hernach mit Repressalien für ihr Kind rechnen müssen.
von meiner Seite aus kann ich sagen, dass ich gemeinsame Schulen (aber keinen zwingend vorgeschriebenen gemeinsamen Unterrricht) begrüßen würde. Allerdings nur, wenn die Bedingungen für alle Kinder geeignet ausgestaltet werden. Und davon sind wir noch sehr weit entfernt.
Auch die Bedingungen in Italien klingen leider nur auf den ersten Blick gut, denn es gibt da einen Satz (Hervorhebung von mir), der aus meiner Sicht alles zunichte macht:
Im Jahr 1977 wurde in Italien mit dem Gesetz 517 eine Grundlage geschaffen, die behinderte Kinder verpflichtend in die Regelschule einschult. Damit wurden die erst 1962 gegründeten Sonderschulen abgeschafft. Es bleibt den Schulen jedoch vorbehalten, mehrfach schwerbehinderte Kinder vom Unterricht auszuschließen. In der Grund- und Mittelschule erhalten diese sowie besonders schwache Schüler mit Lernstörungen eine besondere Lehrkraft, sogenannte „Integrationslehrer“, die während des Unterrichtes ausschließlich dem behinderten Schüler zur Seite steht.
Und genau solche Ausschlusskriterien begründen dann, neben der bereits jetzt vorhandenen rigorosen Ausgrenzung von Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten und mit hohem Hilfe- und Betreuungsbedarf, die Befürchtungen der Eltern von schwerstbehinderten Kinder. Und das kann ich durch meine eigenen Erfahrungen in ganz vielen Bereichen nur bestätigen.
Das bedeutet doch im Gegenzug nicht das die Behinderten Kinder von ihren Eltern abgeschoben werden nur weil sie Behindert sind. Heutzutage müssen halt viele Familien 2 Einkommen haben um über die Runden zu kommen.
ja, da hast Du Recht. Das ist ein Aspekt. Bei uns war ein Grund für die Nachmittagsbetreuung, dass unser schwerstbehindertes Kind keine Geschwister hat und in der Nachmittagsbetreuung ganz viel Kontakt mit Kindern bekommen konnte. Unser Kind blühte dort regelrecht auf, und das hätten wir unserem Kind in unserem sehr kleinen Dorf ohne Spielplatz oder andere geeignete Treffpunkte niemals bieten können.
Hallo Leute
Das Eltern froh sind wenn ihre Kinder den ganzen Tag nicht da sind, mag es geben. Darf man aber nicht Verallgemeinern.
Elfriede B.
genau diese Einstellung begegnet mir ständig. Erst in den letzten paar Tagen wurde mir mehrmals gesagt, wie schön es ist, wenn Eltern den Tag über für sich haben. Sowas höre ich nur in Bezug auf behinderte Kinder. Und nie von gesunden Kindern. Irgendwie ist es schon verallgemeinert bei den Menschen angekommen, dass es Eltern nur gut gehen kann, wenn behindertes Kind außer Haus betreut wird. Dass dies das Beste sei. Fragt sich nur für wen!
Ist meine Tochter, nur weil sie geistig behindert ist, ein Mensch über den jeder sein Urteil abgeben kann und darf? Und das geht dann immer in die gleiche Richtung: ab und weg von daheim. Ich finde es traurig, weil so nie die diskriminierende Denkweise aufhört, die andersdenkenden Eltern entgegengebracht wird.
genau diese Einstellung begegnet mir ständig. Erst in den letzten paar Tagen wurde mir mehrmals gesagt, wie schön es ist, wenn Eltern den Tag über für sich haben. Sowas höre ich nur in Bezug auf behinderte Kinder. Und nie von gesunden Kindern. Irgendwie ist es schon verallgemeinert bei den Menschen angekommen, dass es Eltern nur gut gehen kann, wenn behindertes Kind außer Haus betreut wird. Dass dies das Beste sei. Fragt sich nur für wen!
Ist meine Tochter, nur weil sie geistig behindert ist, ein Mensch über den jeder sein Urteil abgeben kann und darf? Und das geht dann immer in die gleiche Richtung: ab und weg von daheim. Ich finde es traurig, weil so nie die diskriminierende Denkweise aufhört, die andersdenkenden Eltern entgegengebracht wird.
lg Micha
Hallo Micha,
wahrscheinlich wird es bei gesunden Kindern nicht so gesagt weil es ja mit zunehmendem Alter normal ist das die Kinder Flügge werden und und immer mehr ihre eigenen Wege gehen.
Das sehe ich ja schon bei meiner Tochter. Die sehe ich an manchen Tagen auch den ganzen Nachmittag nicht weil sie unterwegs ist.
Und auch ich könnte mir vorstellen das das Leben mit mehrfachbehinderten Kinder im Laufe der Jahre immer schwerer wird und die Eltern wirklich froh sind wenn sie die Kinder betreut haben um einfach in der Zeit aufzutanken oder eben Sachen zu erledigen die mit Kind nicht gehen oder erschwert sind. Aber deshalb sind es ja keine schlechten Eltern.
Wenn es bei uns zu Zuständen wie in Italien kommen sollte bleibt vielen nur das Heim und das wünsche ich keinem.
Bei einem GB Kind stelle ich mir das leichter vor.
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Wenn es bei uns zu Zuständen wie in Italien kommen sollte bleibt vielen nur das Heim und das wünsche ich keinem.
Bei einem GB Kind stelle ich mir das leichter vor.
Gruß Sandra
Ich habe zwar auch schon gehört, dass nicht überall in Italien 100% Inklusion praktiziert wird und mancherorts schwerbehinderte Kinder nicht in die Schule gehen. Aber in Norditalien wird tatsächlich 100% Inklusion praktiziert genauso wie meiner Information nach in Kanada. Es ist jedenfalls falsch, pauschal von "Zuständen in Italien" zu sprechen, in denen schwerbehinderte/mehrfachbehinderte ausgeschlossen würden.
Es darf nur einen einzigen Grund für den Ausschluss eines mehrfachbehinderten Kindes geben, nämlich dass das Kind selbst lieber zuhause oder in einer Einzelsituation sein will und muss (aus medizinischen Gründen). Dazwischen gibt es auch noch viele Varianten wie zeitweise Teilhabe an Lerngruppen. Alles andere ist eine Ressourcenfrage. Und Geld haben wir in Deutschland ja bekanntlich etwas mehr als in Italien.
Für mich ist daher die ein oder andere mangelhafte Umsetzung der Inklusion in Italien kein Grund, davon auszugehen, dass es ín Deutschland auch nicht besser als in Italien laufen kann.
Die Inklusion ist nicht mehr aufzuhalten. Es wäre besser, wenn auch die Eltern schwerer behinderter Kinder nicht krampfhaft am alten System festzuhalten versuchen, sondern sich auch auf den Weg machen würden und einfordern würden, was nachfolgende schwerer behinderter Kinder an der Regelschule für Vorkehrungen brauchen würden. Die eigenen Kinder trifft es ja eh nicht, denn kein Kind wird aus der Förderschule herausgerissen werden, die Diskussion geht doch nur darum, dass ab irgendeinem Zeitpunkt in den Förderschulen keine neuen ersten Klassen mehr gebildet werden bzw. die Förderschulen sich für nichtbehinderte Kinder öffnen und sukzessive in inklusive Regelschulen umgebaut werden.