AW: OP an den Beinen - Sehnenverlängerung
Hallo, heute mal wieder was von uns!
Eigentlich sollte ja meine Frau mal einen Beitrag zu Ihren Eindrücken schreiben,
aber leider lässt unser DSL auf sich warten, und in unserer Familie bin sowieso ich die Tipse

.
Seit dem 26.07. sind beide wieder zu Hause, nun geht alles wieder seinen gewohnten Gang.
Die Einrichtung der Klinik ist echt gut, die Zimmer sind schön und auch recht groß und zum Teil mit Balkon. Alle Zimmer haben einen Kühlschrank und Kabel-TV, sowie 2 separat abschließbare Wertfächer, da ja 2 Personen auf den Zimmern liegen.Das Bad ist sehr großzügig mit großer Schiebetür und alles Rollstuhlgerecht ausgebaut. Der Gebäudekomplex verfügt über mehrere große Aufzüge für bis zu 4-5 Rollstühle.
Problematisch ist es aber für Rollstuhlfahrer, wenn sie in die Stadt wollen, da die ersten 300 m Fußweg in einem sehr schlechtem Zustand sind, dort hatte sich ein Junge mit Elektrorolli die Achse kaputtgemacht, wodurch er natürlich nun eingeschränkt war und mit seinen beiden Brüdern, sitzen alle 3 im Rolli, nicht mehr mithalten konnte.
Das Therapieangebot ist echt super, nur darf man nicht in der Zeit der Sommerferien da sein, da über die Hälfte der Therapeuten im Urlaub waren, so hatte unsere Kleine nur 2 maximal 3 Therapien am Tag und Samstags sind die Therapien komplett ausgefallen, weswegen meine Frau auch schon am Samstag nach Hause gefahren ist. Zum Ausgleich sollte sie noch weitere 3 Wochen da bleiben, was sie abgelehnt hat, da es dann mit der Einschulung recht knapp geworden wäre.
Nach 4 Tagen in der Klinik konnte unsere kleine wieder selbstständig laufen, erst nur kurze Strecken, aber mittlerweile geht es auch auf längeren Wegen.
Durch die RotomedTherapie hat sie nun auch gelernt Fahrrad zu fahren, und hatte die letzte Woche ein Therapiefahrrad von der Klinik, was zusätzlich Streß für meine Frau bedeutete, da in der Klinik dann ein Amokfahrer unterwegs war

. Zum teil hatte man aber das Gefühl, das die verbleibenden Therapeuten einfach überfordert waren mit den Ganzen Therapiestunden, so wurden diese einfach mal gekürzt oder es wurden sachen gemacht, die überhaupt nichts mit Ihrer Reha zu tun hatten.
Viele der Eltern, welche ich bei meinem Besuch kennen gelernt habe waren etwas enttäuscht, aber die Eine Dame ist jedes Jahr da und sagte auch, das es das erste mal war das Sie es so erlebt hat, sonst war sie nie in der Ferienzeit da, also scheint es normalerweise anderst zu laufen.
Das wichtigste ist, das sie wieder läuft, sie setzt zwar immernoch den ganzen Fuß auf und rollt nicht ab, was der OA dort sehr bedenklich fand?!
Der Soziale Dienst der Klinik ist aber 1A, über die Klinik wurde jetzt ein Pflegeantrag gestellt, da ja viele Sachen die Kinder mit 7 allein können unsere nicht allein machen kann durch ihre rechte Hand.
Auch hat sie meine Frau daraufhingewiese, das die Arge gern den Satz kürzt für die Zeit der Rehe, was nicht rechtens ist, und sie sich melden soll, sollte dies der fall sein, dann regelt das die Klinik.
Unsere Krankengymnastin hat uns auch die genaue Bezeichnung des Therapiefahrrades aufgeschrieben, damit wir über unser SPZ sowas beantragen können, da haben wir am 13.08. den nächsten Termin.
Wenn man auf der falschen Seite des Komplexes schläft, kann es sein, das es abends etwas lauter ist, da dort auch größere zur Adipositastherapie sind und jetzt wurde noch ein Ferienlager direkt neben dran gebaut, wo es auch recht lebhaft zugeht.
Im großen und ganzem war der Eindruck der reha aber recht positiv, man sollte nur nicht in den Ferien dort sein, aber das wird in den meisten Kliniken so sein.
mfg
Mirko