AW: Die Lebenshilfe
Hallo zusammen,
ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht

) und den Artikel durchgelesen. (Die haben sich ja damals viel Arbeit gemacht).
u.a. steht in dem Papier,
....beide Aspekte, gemeinsames Eintreten für eigene Interessen und wechselseitige Unterstützung - machen auch heute noch den Kern des Selbsthilfegedankens aus.
Weiter wird darauf eingegangen, dass die Vielschichtigkeit der Angebote und die Funktiionsweise heute zunehmend für Eltern nicht mehr so leicht durchschaubar ist. Aktive Mitarbeit von Eltern scheint nicht mehr nötig zu sein.
ABER:
bei einer von Fachleuten gemachten Behindertenarbeit wird deutlich:
Das tiefe Verständnis und die Geborgenheit, die gleichbetroffene Menschen einander bieten können, ist mit professionellen Mitteln kaum zu erreichen. Eltern tragen ein Leben lang die Verantwortung für ihre Kinder, Fachleute nur zeitweise.
Noch ein interessanter Abschnitt:
Für Fachleute, auch für Vorstände, ist es wichtig, sich des Stellenwerts von Elterngruppen bewußt zu werden..................................die Lebenshilfe hat die Aufgabe, die Bildung von Elterngruppen zu unterstützen!
Heißt dann wohl, dass das Engagement von Elterngruppen nach wie vor besonders wichtig ist. Wir sind gefordert. Wie will man uns denn auch das Reden und Aufzeigen verbieten? Wir sind uns vielleicht nur nicht mehr des Stellenwertes bewußt? Wir sind nach wie vor die Lebenshilfe. Und wo wir uns nicht mehr richtig von ihr vertreten fühlen, haben wir es vielleicht sogar selbst, mit zuverantworten. Wir haben uns mit einem Gefühl, alles ist da und selbstverständlich, für uns sorgen andere, vielleicht sogar die Butter vom Brot nehmen lassen?
Wenn in den 90 ziger Jahren, die Lebenshilfe solche Schriften als Download zur Verfügung gestellt hat, dann war das dem Denken und Zeitgeist angepaßt. Und genau in den Aufbaujahren der LH in den neuen Bundesländern und die Zeit des Auf- und Ausbaus der Integration, wo soviel Fortschritt nach innen und außen sichtbar wurde, hat es die Eltern angetrieben. Die politische Landschaft und Neugestaltung, ruft förmlich danach, wieder in diesem gefestigten Verband nach außen zu treten. Entweder als geschlossener Verband, oder als Verband, der die Hauptamtlichen stärkt und unterstützt, wenn sie sich im Sinne der Betroffenen auf allen Ebenen einsetzen.
Ich denke schon, dass wir es noch in der Hand haben, weiter gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Die Basis und Vernetzung bietet uns die Lebenshilfe als gemeinsame Plattform. Als Ausgangspunkt des Ursprungs allem, was wir heute in der Behindertenarbeit an Möglichkeiten haben. Das ist mir schon auch wieder deutlich bewußt geworden.