Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Lina

Einklappen
X
  •  
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Lina

    Ich hab einen behinderten Bruder, er ist 30 Jahre alt und geistig behindert.
    Er hat einige Jahre im Heim gewohnt und lebt wieder seit ca. 3 Jahren bei meinen Eltern.
    Leider macht er ihnen das Leben zur Hölle.
    Er geht nicht arbeiten, wurde sogar aus der Werkstatt entlassen, hat ein großes Alkohol Problem und wird oft auch ausfällig. Um auf den Punkt zu kommen, meine Eltern suchen bereits seit einem Jahr nach einem neuen Heim, da sie einfach nicht mehr die Kraft haben mit meinem Bruder fertig zu werden.
    Leider lehnt jede Einrichtung ab, da er nicht grad einfach ist.
    Daher wollt ich mal fragen, ob sich in diesem Bereich jmd auskennt und mir helfen kann.

    Vielen Dank im Voraus.
    ​​
    ​​​​​​

    #2
    Hallo Lina,
    einige Gedanken zu Deiner Frage:

    Wurde schon gesucht/diagnostiziert, wo denn das ausfällig-Werden und ggf. das Alkohol-Problem herrühren könnte, gibt es Ursachen?
    Hier Würzburg hat im Februar neu eröffnet das "Medizinisches Zentrum zur Behandlung erwachsener Menschen mit Behinderung" (MZEB). Hier würde ich anregen, Diagnostik/Therapievorschlag einzuholen. Derartige Medizinischen Zentren für erwachsene Menschen mit Behinderung werden zur Zeit bundesweit aufgebaut, falls Dein Bruder nicht in der Würzburger Region wohnt. Auch gibt es teilweise PsychotherapeutInnen, die als Niedergelassene ambulante Therapien anbieten. Auch hier können diese MZEB Auskunft geben und weiterhelfen.

    Ansonsten gibt es stationäre Therapie-Einrichtungen für Menschen mit Suchtproblem oder psychischen Problemen und Beeinträchtigung. Am besten zum Beispiel bei der Lebenshilfe vor Ort oder dem Landesverband der Lebenshilfe anfragen.

    Außerdem gibt es einige wenige vollstationäre Wohneinrichtungen (Wohnheim und meist Werkstätte zugleich), die auf Menschen mit Behinderung und psychischer/psychiatrischer Zusatzbeeinträchtigung und/oder Suchterkrankung spezialisiert sind. Auch hier kann die Lebenshilfe vielleicht weiterhelfen oder auch die Träger der Eingliederungshilfe (hier in Unterfranken z.B. der Fachdienst des Bezirks Unterfranken), die für die Kostenübernahme zuständig sind.


    Herzliche Grüße, viel Erfolg Euch wünschend,
    Wolfgang
    https://www.trisomie21.de

    Kommentar

    Zuvor eingegebener Inhalt wurde automatisch gespeichert. Wiederherstellen oder verwerfen.
    Auto-Speicherung
    x
    Einfügen: Miniaturansicht Klein Mittel Groß Vollbild Löschen  
    x
    x

    Das Gegenteil von jung ist

    Online-Benutzer

    Einklappen

    12 Benutzer sind jetzt online. Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 12.

    Lädt...
    X