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Freizeitassistenz über Eingliederungshilfe

Andrea5 15.10.2014, 20:57#1
Hallo alle Zusammen,

mir schwebt vor, eine Freizeitassistenz für meinen Sohn Ben zu organisieren. Ich wollte es als Eingliederungshilfe laufen lassen, da Verhinderungspflege und zusätzliche Betreuungsleistungen immer vollausgeschöpft sind. Ich habe schon mit
einem Träger gesprochen. Die sagten mir, ich könne es machen, aber da Ben unter 18 Jahre alt ist, müssen wir unser Einkommen dalegen bei der Beantragung. Gibt es eine Höchstsatz, mit dem man im Jahr beteiligt werden kann? Und
lohnt sich so eine Beantragung überhaupt?

LG Andrea
Daniel 16.10.2014, 10:10#2
AW: Freizeitassistenz über Eingliederungshilfe

Guten Morgen!
Zitat von Andrea5
Gibt es eine Höchstsatz, mit dem man im Jahr beteiligt werden kann? Und
lohnt sich so eine Beantragung überhaupt?
Das hängt von der Höhe des Einkommens der Eltern und somit von der Höhe ihrer Unterhaltsverpflichtung ab.
Tatsächlich ist es so, dass Eltern in voller Unterhaltshöhe vom Sozialhilfeträger herangezogen werden können, wenn es um Eingliederungshilfeleistungen (nach SGB XII) für Minderjährige geht, die nichts mit Schule oder einer stationären Unterbringung im weitesten Sinne zu tun haben.
Andrea5 17.10.2014, 19:19#3
AW: Freizeitassistenz über Eingliederungshilfe

Hallo Daniel,

vielen Dank für deine Antwort. Also auf deutsch gesagt, man zahlt den Stundensatz für eine Freizeitassistenz mehr oder weniger aus eigener
Tasche.

LG Andrea
Daniel 20.10.2014, 09:44#4
AW: Freizeitassistenz über Eingliederungshilfe

Guten Morgen,
Zitat von Andrea5
vielen Dank für deine Antwort. Also auf deutsch gesagt, man zahlt den Stundensatz für eine Freizeitassistenz mehr oder weniger aus eigener
Tasche.
Kann man so nicht sagen.
Angenommen die Kosten für die notwendige Assistenz belaufen sich auf 3.000 € im Monat und die Berechnung der Unterhaltsverpflichtung ergibt eine Forderung von 1.000 € gegen die Eltern, dann zahlen die Eltern ebenjene 1.000 € und der Sozialhilfeträger die restlichen 2.000 €.

Gruß,

Daniel