Hallo an alle
Gestern habe ich mich hier vorgestellt. (DS-Forum)
Seit 2 Jahren bin ich geschieden, getrennt einige Jahre länger.
Der Papa meiner beiden Mädels hat nur selten Kontakt zu ihnen; im vergangenen Jahr waren es 9 kurze Begegnungen. Ich glaube ihm, dass er die beiden ziemlich gerne hat, aber sie gewöhnen sich immer mehr daran, dass sie ihn kaum zu Gesicht bekommen.
Seit unserer räumlichen Trennung vor 6 1/2 Jahren dauert dieser Zustand nun an. Genauso wurde bisher auch kein Unterhalt geleistet.
Das Jugendamt zahlte 6 Jahre den Mindestsatz. Seit Jan.2004 fielen diese Zahlungen also auch fort.
Hilfe vom Sozialamt kann nicht geleistet werden, denn ich wohne seit Januar nach dem Tod meines Vaters im Eigenheim, dem ehemaligen Haus meiner Eltern. Es gehört zwar noch 30 Jahre der Bank, denn die Rückzahlungen des Kredites an meine Mutter erfolgen erst ab der Kaufpreisauszahlung, die in den nächsten Tagen fällig wird.
Durch Sheras Behinderung kann und darf ich nur geringfügig dazuverdienen, denn ich erhalte Pflegegeld für sie.
Der Mindestunterhalt pro Kind laut Düsseldorfer Tabelle würde ausreichen, um verbunden mit meinen Einkünften, dem Pflegegeld, dem Wohngeld (Lastenzuschuss) und dem Kindergeld die Tilgungsraten von ca. 600 Euro für den Hauskredit und die Fixkosten zu bewältigen.
Auch Secondhand-Kleidung und fleischlose Kost helfen da unter anderem schon weiter, um unter dem Sozialhilfesatz zu existieren.
Trotz der Versprechungen seitens des Vaters ab Januar den Mindestsatz zu zahlen, wurde dies nicht eingehalten.
Das Sozialamt wiederum weigert sich für die Kinder den Unterhalt zu zahlen, da ich durch das verschuldete Haus als vermögend gelte. Auch auf Darlehensbasis kann mir nicht geholfen werden.
Wir bewohnen ca 89 Quadratmeter. Eine Zwei-Zimmerwohnung im Obergeschoss ist vermietet.
Mit den Einnahmen dafür falle ich immer noch knapp unter den Sozialhilfesatz, und laut amtlicher Aussage ist es nur schwer möglich so zu existieren.
Sobald ich das Haus veräußere, und in eine Sozialwohnung ziehe, erhalte ich Sozialhilfe für mich und die Kinder.
Natürlich käme jedoch niemand für die, durch den Kreditvertrag entstandenen Schulden auf, die mir ja bei einem Hausverkauf nicht abgenommen würden. Irgendwo eine Milchmädchenrechnung.
Dank Prozesskostenhilfe macht sich zur Zeit ein Anwalt für mich stark, einerseits bezüglich Unterhaltsklage, andererseits bei der Stadt.
Wenn es Neuigkeiten gibt, werde ich es euch wissen lassen.
Sheherazades Entwicklung macht Fortschritte, seit sie vom Haus in den Garten wechseln kann, ohne Gefahren oder Anpöbeleien ausgesetzt zu sein.
Das bestärkt mich darin, auszuharren und auf manches zu verzichten.
Bin dankbar für jeden Tipp
Viele Grüße
Angelika
[Bild: www.20six.de]
Gestern habe ich mich hier vorgestellt. (DS-Forum)
Seit 2 Jahren bin ich geschieden, getrennt einige Jahre länger.
Der Papa meiner beiden Mädels hat nur selten Kontakt zu ihnen; im vergangenen Jahr waren es 9 kurze Begegnungen. Ich glaube ihm, dass er die beiden ziemlich gerne hat, aber sie gewöhnen sich immer mehr daran, dass sie ihn kaum zu Gesicht bekommen.
Seit unserer räumlichen Trennung vor 6 1/2 Jahren dauert dieser Zustand nun an. Genauso wurde bisher auch kein Unterhalt geleistet.
Das Jugendamt zahlte 6 Jahre den Mindestsatz. Seit Jan.2004 fielen diese Zahlungen also auch fort.
Hilfe vom Sozialamt kann nicht geleistet werden, denn ich wohne seit Januar nach dem Tod meines Vaters im Eigenheim, dem ehemaligen Haus meiner Eltern. Es gehört zwar noch 30 Jahre der Bank, denn die Rückzahlungen des Kredites an meine Mutter erfolgen erst ab der Kaufpreisauszahlung, die in den nächsten Tagen fällig wird.
Durch Sheras Behinderung kann und darf ich nur geringfügig dazuverdienen, denn ich erhalte Pflegegeld für sie.
Der Mindestunterhalt pro Kind laut Düsseldorfer Tabelle würde ausreichen, um verbunden mit meinen Einkünften, dem Pflegegeld, dem Wohngeld (Lastenzuschuss) und dem Kindergeld die Tilgungsraten von ca. 600 Euro für den Hauskredit und die Fixkosten zu bewältigen.
Auch Secondhand-Kleidung und fleischlose Kost helfen da unter anderem schon weiter, um unter dem Sozialhilfesatz zu existieren.
Trotz der Versprechungen seitens des Vaters ab Januar den Mindestsatz zu zahlen, wurde dies nicht eingehalten.
Das Sozialamt wiederum weigert sich für die Kinder den Unterhalt zu zahlen, da ich durch das verschuldete Haus als vermögend gelte. Auch auf Darlehensbasis kann mir nicht geholfen werden.
Wir bewohnen ca 89 Quadratmeter. Eine Zwei-Zimmerwohnung im Obergeschoss ist vermietet.
Mit den Einnahmen dafür falle ich immer noch knapp unter den Sozialhilfesatz, und laut amtlicher Aussage ist es nur schwer möglich so zu existieren.
Sobald ich das Haus veräußere, und in eine Sozialwohnung ziehe, erhalte ich Sozialhilfe für mich und die Kinder.
Natürlich käme jedoch niemand für die, durch den Kreditvertrag entstandenen Schulden auf, die mir ja bei einem Hausverkauf nicht abgenommen würden. Irgendwo eine Milchmädchenrechnung.
Dank Prozesskostenhilfe macht sich zur Zeit ein Anwalt für mich stark, einerseits bezüglich Unterhaltsklage, andererseits bei der Stadt.
Wenn es Neuigkeiten gibt, werde ich es euch wissen lassen.
Sheherazades Entwicklung macht Fortschritte, seit sie vom Haus in den Garten wechseln kann, ohne Gefahren oder Anpöbeleien ausgesetzt zu sein.
Das bestärkt mich darin, auszuharren und auf manches zu verzichten.
Bin dankbar für jeden Tipp
Viele Grüße
Angelika
[Bild: www.20six.de]