Ein Behinderter hat das Recht auf alle Ewigkeit in der Familienversicherung zubleiben. Das war früher schön und gut, nur seit es für Behinderte ab 2003 die Grundsicherung gab, sollte die das nicht übernehmen, bei ALG2 fragt ja auch keine rnach Familienversicherung. Ich finde die Familienversicherung nicht gut, und ob es da schon Urteile gibt oder Menschen die genau so denken wie ich?
Familienversicherung bei Grundsicherung
1 Bei der Zahnbehandlung Härtefallregelung, wird das ganze Familieneinkommen zusammen gerechnet, und da das behinderte erwachsene Kind nur die Grundsicherung hat, aber die Eltern gutes Einkommen, ist das Familieneinkommen zuhoch und die Eltern müssten den Zahnersatz zahlen.
2 Sollte die Kasse einen Sonderbeitrag erheben muss man dne auch mit zahlen als Familienversicherter
3 Trotz das man selber schon erwachsen ist, ist man angewiessen, was die Eltern für eine Versicherung abschliessen, man kann die Vorteile der einzelnen Krankenkassen nicht nutzen
4 Wenn man als Behinderter selber viel krank ist, muss man solange die 10 E zahlen bis die gesamte Familie befreit ist, und das kann teuer werden, wenn die Eltern 100.000 euro haben muss man 2000 E erstmal von der Grundsicherung selber zahlen statt 80 Euro, gur ein bischen Extrem vielleicht. Also müssen wieder die Eltern einspringen, was eigendlich mit der Grundsicherung abgeschaft werden sollte.
5 Der Arzt weiss durch die Krankenversichertenkarte immer das man FaAmilienversichert ist. Und wenn man eben erwachsen ist, dann weiss auch jeder Arzt das man behindert ist, sonst währe man ja nicht Familienversichert
6 Bei bestimmten Anträgen gegenüber der Krankenkasse, was weiss ich, müssen da nicht auch immer die Eltern mit einbezogen werden???
7 Bei behinderten Familienversicherten zahlt die Gemeinschaft der Versicherten, bei nicht behinderten ALG2 Emfängern zahlten alle Steuerzahler die Krankenversicherung
8 Wenn die Eltern die Quittungen einreichen, wissen die immer bei welchem Arzt, Apotheke, etc. man war, verstösst das nicht gegen den Datenschutz.
AW: Familienversicherung schlecht?!
Wenn ich ganz ehrlich bin, kotzt mich genau das auch immer an.
Jeder "....." (diskriminierende und rassistische Worte vom
Admin entfernt) , kann sich z.B. auf Staats- oder Versichertenkosten die Kauleiste auffrischen lassen (mal abgesehen davon, das dieses Klientel, wie auch immer sie es schaffen, kurz nach Ankunft schon genau wissen, was ihnen zusteht, wo es wieder Kohle gibt etc., obwohl sie ja immer nur nix verstääään sprechen können).
Wenn mein Sohn ne Brücke oder ne Krone braucht, zählt unser Einkommen mit rein (was für ein Schwachsinn, er ist doch volljährig und Haushaltsvorstand). Wir haben deswegen eine Zusatzversicherung abgeschlossen. Also auch wieder Extrakosten.
1. siehe oben
2. Muss man nicht. Bei uns zahlt das die Werkstatt. Beim bvkm gibts dafür Infos.
3. Das stimmt schon. Abhängig von der KK, in welcher die Eltern versichert sind.
4. und wieder: siehe oben
5. Verstehe ich nicht ganz.

6. Bei Anträgen, bei welchen es um Geld geht, wohl schon. Wegen dem "Familieneinkommen".

7. Das ist, glaube ich, nicht ganz so. Bei ALG2 ist das korrekt. Bei Grusi zahlt - ich müsste jetzt die Unterlagen raussuchen - entweder die Werkstatt oder das SA.
8. Was für ein Datenschutz? Hier in Deutschland? Ich lach mich schlapp. Den gibts schon lange nicht mehr. Nur noch Deckmäntelchen.
LG
Stefan
AW: Familienversicherung schlecht?!
Jetzt bin ich etwas verwirrt.
Mein Sohn ist selber KV.
Bis zum Eintritt in die WfbM war er Familienversichert.
Dann das nächste durch meinen Sohn Pflegestufe II brauchten wir nur 1 % des Einkommens selbst aufbringen. Nach einem halben Jahr war die Familie von Zuzahlungen befreit.
Jetzt bekommt er Grusi somit braucht er aber auch nur 1% seines Einkommens selbst tragen.
Braucht er einen Zahnersatz wird er auf Grund seiner Leistung nach dem SGB XII befreit.
Er reicht bei der KK sein Vorkostenschlag sowie seine Leistungsnachweis über Leistung des SGb XII ein und schon is die Sache geklärt
AW: Familienversicherung schlecht?!
Unser ist immer noch familienversichert. Und das ist echt besch......,
weil unser Einkommen halt immer mitzählt.
Normal sollte es so sein wie bei Dir. Denn sie sind ja rechtlich selbstständig.
warum das da so ist und dort anders, verstehe ich manchmal nicht.
LG
Stefan
AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von volvocarl
Unser ist immer noch familienversichert. Und das ist echt besch......,
weil unser Einkommen halt immer mitzählt.
Normal sollte es so sein wie bei Dir. Denn sie sind ja rechtlich selbstständig.
warum das da so ist und dort anders, verstehe ich manchmal nicht.
LG
Stefan
Verstehe ich nicht ganz normal Familienversicherung nur bis 23 Lebensjahr.
Bei welcher KK seit ihr
AW: Familienversicherung schlecht?!
Hallo Stefan,
wenn ihr bei einer Familienversicherung die 1 % Selbstbeteilung geleistet habt, seid ihr auch alle befreit. Wenn dein Sohn selbstversichert wäre, würde die Befreiung auch nur für ihn gelten.
Warum schimpfst du eigentlich permanent gegen unseren seit mehr als 20 Jahren glücklicherweise gemeinsamen Staat? Klar ist nicht alles Gold was glänzt und die momentanen Vorgänge im Bereich Sozialwesen gehen bis auf die Knochen und unsere Nerven liegen blank. Dennoch haben wir immer noch das beste Gesundheitssystem und ich glaube mir (aus guten Gründen) erlauben zu dürfen zu schreiben, dass die Versorgung behinderter Menschen nicht gerade schlechter nach der Wende geworden ist. Wenn alle nur noch alles bis auf den letzten Cent aus den Sozialen Kassen herausholen wollen, dann bleibt am Ende für den, der ganz leise irgendwo in einer Ecke dahin vegetiert, nichts mehr übrig. Wir müssen uns einmal darauf besinnen, dass wir ein Sozialstaat sind und aus der Solidarität heraus mit einem erlernten Geben und Nehmen, unser miteinander sichern, gestalten und überhaupt möglich machen. Das Geld, dass die öffentlichen Kassen verteilen, kommt nicht aus irgendwelchen schwarzen Kassen, sondern ist unser eigenes manchmal auch schwer verdientes Geld, dass wir in einen Topf zahlen müssen, der dann wiederum verteilt wird. Ich stimme zu, dass es dabei nicht immer gerecht zu geht, so scheint es jedenfalls nicht nur zur Zeit. Es gibt Bürger, die zahlen nur und gehören damit, könnte man annehmen, eigentlich zu den glücklicheren Menschen und es gibt Bürger die Nehmen nur, weil sie gar nichts anderes wollen und dann gibt es Bürger, die können nicht anders, weil sie z.B. wie in unseren Fällen durch eine Behinderung auf eine dauernde Unterstützung angewiesen sind.
Dafür steht dann die Solidargemeinschaft gerade. Die zu sichern, dass ist momentan ein ganz wichtiges Anliegen. Schlägt die Stimmung um, dann kann das ganz fatale Folgen haben.
Mitnichten sind Gesetze dazu da, dass sie eingehalten werden und dafür setze ich mich auch ein und finde es richtig und wichtig, wenn man dafür kämpft. Wenn es Gesetze gibt, die der Staat auf einmal für sich auslegt und unsere Solidargemeinschaft ins Wanken gerät, dann sollte man statt mit Hetzerei, die man übrigens in unserem Land immer noch ohne Strafe, solange der Ton gewahrt bleibt, ausführen kann, solidarisch auf die Straße gehen, Kerzen anzünden und laut sagen: Wir sind das Volk. Nur leider vermisse ich diese offene Solidarität unter uns Eltern und Betroffenen. Das fängt damit an, dass du als Eltern eines Kindes, dass keine verwertbare Arbeit mehr bringt, schon einen ganz anderen Ansatz bei Rechten hast, als Eltern von Kindern, die z.B. eine Werkstatt besuchen können.
Dazu gehört dann auch das Thema Inklusion. Wenn wir alle die gleichen Rechte haben wollen und gemeinsam zusammenleben wollen, dann müssen wir da anfangen, uns zusammen zu schließen und gemeinsam zu kämpfen.
Es nützt nichts, wenn der eine, der laut schreit alles bekommt und ein anderer, der sich nicht traut und z. B. mit seinem Kind seit 40 Jahren auf engsten Raum zusammenlebt und nur mit einer Minirente und der oft zitierten Grundsicherung zurecht kommen muss.
Hier liegt sehr vieles im Argen.
Viele Grüße
Lazarus
AW: Familienversicherung schlecht?!
kann sich z.B. auf Staats- oder Versichertenkosten die Kauleiste auffrischen lassen (mal abgesehen davon, das dieses Klientel, wie auch immer sie es schaffen, kurz nach Ankunft schon genau wissen, was ihnen zusteht, wo es wieder Kohle gibt etc., obwohl sie ja immer nur nix verstääään sprechen können).
Hallo Volvocarl,
wenn ich diese Aussage lese, fühle ich mich "mehrfach" erschüttert.
Zum einen haben meine beiden angenommenen Kinder selbst Migrationshintergrund, zum anderen habe ich einige Jahre ehrenamtlich in der Flüchtlingsberatung gearbeitet.
Gerade aufgrund meiner teilweise intensiven Erfahrungen in der Flüchtlingsarbeit und mit den Flüchtlingen zusammen, kann ich ganz konkret sagen, dass viele Flüchtlinge nicht mal im Ansatz ihre Rechte kennen und teilweise unter vollkommen menschenunwürdigen Bedingungen ihr Dasein in Deutschland fristen müssen.
Ich kann nicht nachvollziehen, wie Du darauf kommst, dass Bürger mit Migrationshintergrund "immer" nichts "verstehen" oder "sprechen" können - warum pauschalisierst Du so?
In der Flüchtlingsberatung habe ich übrigens mit traumatisierten und behinderten Flüchtlingen gearbeitet, die teilweise auf (meine) Begleitung innerhalb des deutschen Behörden- und Rechtssystems fast "gnadenlos" angewiesen waren, weil sie an mancher Stelle regelrecht eingeschüchtert oder übervorteilt wurden.
Gerade Flüchtlinge, die in ihrem Land zu politischen Gewaltopfern wurden, haben hierzulande teilweise panische Angst vor Autoritäten und trauen sich nicht das einzufordern, was ihnen zusteht.
Bitte denke mal drüber nach, wie glücklich wir uns schätzen können, in einem Land wie Deutschland leben zu dürfen und wie glücklich wir uns schätzen können, dass wir der "Behördensprache" trotz Allem mächtig sind.
Menschenwürde und Menschenrechte haben für mich oberste Priorität, ganz unabhängig, welchen Paß meine Mitmenschen mit Behinderung (und auch ohne) haben.
AW: Familienversicherung schlecht?!
@ volvocarl
Mir fehlen echt die Worte.
AW: Familienversicherung schlecht?!
@Seti: Ich verstehe das auch nicht so ganz. Meine Frau und der Junge sind bei der DAK.
@Lazarus: Rein prinzipiell hast Du selbstverständlich recht. Wenn die Solidargemeinschaft und /oder der soziale Kapitalismus, also der Grundgedanke der Gründer der Bundesrepublik, noch als solches existieren würde.
Ich schimpfe z.B. aus dem Grund, das sich die Bedürftigen, egal ob behindert oder arm dran, durch einen Wust von Verordnungen kämpfen müssen, um die Ihnen zustehenden staatlichen Zugeständnisse zu erhalten. Das sie meist keine oder nur wenig Hilfe von den Behörden erhalten. Das, auch wenn das sicher von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist, jedes Amt der Meinung ist, gesetzliche Vorschriften meist nach Gutdünken auszulegen. Und das die Betroffenen, immerhin unsere Kinder, immer mehr ausgegrenzt werden.
Ich habe nie behauptet, das alles damals besser war, aber das Soziale schon, auch wenn es wenig war. Es gab klare Richtlinien, die für alle galten und die jedem, dem es zustand, ohne großes Geplänkel zugestanden wurde. Also auch dem, der so gar nichts mit den Gesetzen am Hut hatte. Genau der, der jetzt "in der Ecke dahin vegitiert".
@**Claudia**: Ich glaube, Du verwechselst jetzt was. Von Kindern hatte ich nicht geredet. Diese sind, egal von wo sie stammen, immer das schwächste Glied und haben mehr als andere unter den Gegebenheiten zu leiden.
Mein, zugestanden etwas schlecht gewählter, Ausspruch (oder wie man das nennen mag) hat einen anderen Hintergrund.
Ich habe eigenen Leib erfahren müssen, das meine Worte oft genau so zutreffen. Wenn vor rund 15 Jahren in dem unmittelbar neben unserer Kleingartenkolonie gelegenen Auffanglager ein Bus Rumänen kommt, die sich weigern auszusteigen, weil in unserer Stadt kein spezielles Etablissement vorhanden war. Sie wurden dann weiter in eine größere Stadt transportiert. Hatten die keine anderen Sorgen? Im selben Lager (ein doofes Wort) waren z.B. Kinder (ich meine es waren Zigeuner aus dem ehemaligen Jugoslavien), die mit unseren Kindern spielten und die mir erzählten, das ihre Eltern keine Arbeitserlaubnis erhalten, weil noch nicht über ihre Abschiebung entschieden war. Warum muss das so sein? Sie hätten doch, wenn sie schon wollen, eine befristete AE bekommen können.
Der nächste Fall war eine muslimische Mutter, die sich auf dem SA weigerte, einen gebrauchten Kinderwagen anzunehmen, da in diesem deutsche Kinder gelegen hätten! Hää, gehts noch?
Und über unsere "Stalinallee" möchte ich nur ansatzweise berichten. Wo wenig bemittelte Bürger ausziehen (müssen) und deren Plätze von Aussiedlern eingenommen werden. Rein wirtschaftlich ist nichts dagegen zu sagen, die Stadt zahlt halt pünktlich die Miete. Rein menschlich finde ich das äußerst verwerflich. Von den auf Staatskosten renovierten Zähnen verliere ich auch nur wenig Worte, ist aber meist eine der ersten "Amtshandlungen" der Leute. Ich kenne da ne Zahnärztin.....
Im Nachbarort wurde ein kollegialer Hungerstreik - inkl. den Kindern - von Asylbewerbern durchgeführt, weil ein Teil des Geldes in Essensgutscheinen ausgegeben werden sollte. Der Leitung dort war nämlich aufgefallen, das die monatliche Hilfe für Schnaps und Zigaretten etc. ausgegeben wurde anstatt für Lebensmittel.....
Ich habe vor Jahren in Bingen an einem Abschiebegefängnis mitgearbeitet und war über den Luxus und die Baukosten mehr als überrascht. In was wir alles so investieren.....
Es gibt überall Solche und Solche, nur finde ich, das wir als Land, Staat oder was weiß ich erst mal vor unserer eigenen Tür kehren sollte. Wie viele deutsche Kinder leben an der Armutgrenze. Wie viele Rentner, obwohl das ganze Leben gearbeitet, vegitieren an ihrem Lebensabend dahin, wie viele Schwache (wozu ich unsere Kinder zähle) werden untergebuttert?
Wie gesagt: ich habe wirkliche Flüchtlinge kennen gelernt. Aber auch genügend andere. Auch Flüchtlinge, aber wirtschaftlicher Natur.
Wenn ich, aus welchen Gründen auch immer, auswandere oder Asyl beantragen, dann muss ich mich den Gegebenheiten dort anpassen. In fast allen Ländern der Erde ist das so. Das wird dort erwartet. Das geht beim Erlernen der Sprache los und hört bei Wohnung und Arbeit auf. Warum ist das in Deutschland nicht? Sind wir das Schlaraffenland?
Das hat auch nichts mit Rassismus zu tun. Ich arbeite seit 6 Jahren in Belgien. Dort bin ich der Ausländer und auch von mir wird eine gewisse Anpassung erwartet. Man arbeitet dort mit einem Sammelsurium zusammen. Polen, Portugiesen, Flamen, Walonen, Spaniern, Franzosen, Surinamesen, Irakern und was weiß ich nicht alles. Es werden dort auch so landebezogene Späßchen gemacht. Da muss man drüber stehen, ist auch nicht so gemeint. Wir lachen gemeinsam drüber (die Deutschen sind dort die "Muffen", kommt wohl noch vom Krieg). Aber auch dort wird von allen Arbeiteten über das von mir angesprochene Klientel gewettert, und zwar wirklich von allen, unabhängig von der Herkunft.
Mir sind alle willkommen, die hier ein neues Leben aufbauen wollen. Die arbeiten, ihre Familie gründen und Kinder bekommen. Unabhängig von der Herkunft. Mir ist auch die Religion egal, jeder soll glauben, an was er mag. Wenn er dabei nur glücklich ist.
Ich finde es aber unverschämt, hier aufzuschlagen und sich auf Staatskosten ein geruhsames Leben zu gönnen. Ohne Interesse am neuen Land, ohne Interesse daran, mal selbst die Zügel in die Hand zu nehmen und etwas aus seinem Leben zu machen. Hauptsache, das Geld kommt pünktlich. Und davon gibt es genügend.
Es gibt auch genug Deutsche, die auf dieser Welle reiten. Mehr als uns lieb sind.
Ich bitte z.B. zu bedenken, das es 2 arbeitende Menschen geben muss, um einen Hartz4-Empfänger zu bezahlen! Wundern wir uns noch, warum der Staat pleite ist?
Habe im "Westen" genügend junge Ausländer kennengelernt. Junge Leute, mit denen ich gearbeitet habe. War schon manchmal ungewohnt, wie ein Türke so richtig den Pott-Slang sprach. Oder mein Elektriker, seines Zeichens Türke aus Schweinfurt mit einem geilen fränkischem Akzent.
So stelle ich mir Integration vor. Dazu muss aber auch das Interesse da sein. Was soll ich gegen solche Mitmenschen haben?
Das Thema ist eh so immenz vielschichtig. Also kaum zu Ende zu diskutieren. Jeder hat dazu seine Meinung, ich habe eben meine.
Nichts gegen die Aufnahme von echten Flüchtlingen. Bis wieder Ruhe in ihrem Land einkehrt! Wenn nicht, muss die Integration zügig vollzogen werden, im Notfall mit "Gewalt", also Androhung von Abschiebung. Sprich: wer hierbleiben will, hat sich gewissen Normen zu beugen. Ende. Das sind auch keine anderen Normen als die, denen wir uns selber unterordnen müssen.
Auch ist bzw. war das keine Hetzerei o.ä., sondern nur die Wiedergabe bzw. die Erkenntnis von/aus persönlich Erlebtem. Wer das anders sieht, verschließt vor der Wahrheit die Augen. Ein Großteil der Asyl beantragenden Emigranten sind aus wirtschaftlichen Gründen hier. Das ist nachvollziehbar aus deren Sicht. Aber wir sind nicht der "Armenküche" der Welt. Das kann sich Deutschland gar nicht leisten.
Schlimm dabei ist, das dadurch genau die durchs Raster fallen, die wirklich Hilfe brauchen.
Also, wie gesagt, es war keine Verallgemeinerung beabsichtigt. Aber wenn wir andererseits allen Emigranten Ehrlichkeit unterstellen wollen, würden wir uns selbst belügen. Wir würden uns nämlich in dem Fall auch nicht anders verhalten. Ist halt menschlich....
Ich schwimme nicht auf der Samariterwelle, sorry, ist nicht mein Ding, bewundere aber die, die das auf ihre Fahne geschrieben haben. Ich bin eher Pragmatiker und denke oft (zu) logisch. Durch das von mir Erlebte und Kennengelernte habe ich halt meine Meinung gebildet, obgleich ich natürlich auch die Probleme der wirklichen Emigranten verstehe und akzeptiere. Also Herkunft, Erziehung, Glaube etc..
Ich hoffe, das ich das etwas plausibel erklärt habe. Ist wieder ganz schön viel geworden.
Trotz allem wünsche ich Euch noch eine besinnliche Weihnachtszeit.
LG
Stefan
PS zu den retuschierten Worten: ich fand das gar nicht so schlimm, eher ein auf die lustige Art umschriebens Menschlein, der halt etwas anders ist. Besser als die sonst so üblichen Begriffe!
Übrigens, wußtet Ihr, das "Kanacke" einfach nur Mensch heißt? Oder das der Flame, wenn er Verkehr hat, das gleiche Wort zur Umschreibung seiner "Tätigkeit" nutzt wie der Niederländer, wenn dieser auf Toilette sitzt? So simpel ist oft die unterschiedliche Auslegung von Worten. Also, nicht alles so eng sehen. Aber unser "deutsches" Problem wird uns wohl ewig nachschleichen.....
AW: Familienversicherung schlecht?!
Hallo Stefan,
manchmal ist es eben einfach gut, wenn man den richtigen Ton wählt. Vieles, was du nun angeführt hast, wird vielerorts vieler Menschen Meinung sein. Egal wo bei uns in der Republik. Irgendwo gibt es immer diese Ungerechtigkeit. Das kommt vielleicht auch davon, dass die die darüber entscheiden, in ganz anderen Welten leben. Das ist Politik: Glanz, Gloria, Händeschütteln und feine Anzüge tragen. An der Basis arbeiten ganz andere und die sitzen z.B. an Weihnachten da, wo die Brennpunkte sind.
Wünsche dir und deiner Familie noch eine gute und schöne besinnliche Zeit.
Lazarus
AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von Seti
@ Stefan
ich würde da mal nachhacken . Ich werde mich in der Sache mal schlau machen
Schau mal hier:
http://www.dak.de/content/dakstudenten/bin_bald_25.html
http://www.gesetzliche-krankenversicherung-info.de/Rentner-Behinderte.html
Werde ich tun. Meine Frau kann da mal anrufen.
Dank Dir schon mal für die Infos.
Auf Grund des Familieneinkommens bei uns sind es übrigens 2% des Einkommens. Da ich äußerst selten zum Arzt gehe und auch der Junge im Allgemeinen wenig muss, ist es nicht zu schaffen, über die 2% zu kommen. Bei einem Zahnersatz haut das dann natürlich mächtig rein.
LG
Stefan
AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von Lazarus
Hallo Stefan,
manchmal ist es eben einfach gut, wenn man den richtigen Ton wählt. Vieles, was du nun angeführt hast, wird vielerorts vieler Menschen Meinung sein. Egal wo bei uns in der Republik. Irgendwo gibt es immer diese Ungerechtigkeit. Das kommt vielleicht auch davon, dass die die darüber entscheiden, in ganz anderen Welten leben. Das ist Politik: Glanz, Gloria, Händeschütteln und feine Anzüge tragen. An der Basis arbeiten ganz andere und die sitzen z.B. an Weihnachten da, wo die Brennpunkte sind.
Wünsche dir und deiner Familie noch eine gute und schöne besinnliche Zeit.
Lazarus
Danke, das Du meine Meinung akzeptierst oder zumindest
meine Darlegungen verstehst.
Letzte Nacht hatte ich noch 2 Beispiele vergessen. Das eine hat mit den Leuten persönlich nichts zu tun.
Anfang bis Mitte der 90er, unser kleiner, nicht behinderter Sohn war zwischen 4 und 8 Jahre alt, sind wir, wenn Stadtfest mit Rummel war, öfters dort hin gegangen. Da ja auch damals die Preise fürs Karussell u.ä. schon nicht ohne waren, haben wir die "Fahrtätigkeit" des Kleinen etwas eingeschränkt.
Nun bekam er mit - ich wusste das vorher auch nicht - , das die anders aussehenden Kinder alle Gutscheine vom Amt hatten und umsonst fuhren.
Tut mir leid, aber ich hatte keine richtig gute Antwort auf die Frage, warum die schon und er nicht.
Es gab übrigens auch keine Gutscheine für bedürftige Deutsche.
Traurig für die Stadt. Wenn solche Vergünstigungen zur Verfügung gestellt werden, sollten auch alle Bedürftigen, und nicht nur die Emigranten, diese nutzen dürfen.
Zweite Geschichte stammt aus Belgien.
Dort ist es nicht so wie bei uns, das Neugeborene sofort erfasst werden. Auf dem Papier schon, aber man muss das Kind später nirgends vorstellen etc..
So ist es dort "Brauch", das eine Mutter ihr Kind austrägt, andere sich Kissen stecken. Da die Damen grundsätzlich zu Hause niederkommen, wird das neugeborene Kind "weitergegeben", angemeldet und Kindergeld kassiert. Mit der Schulpflicht, wo es dann ja auffallen würde, ziehen diese fiktiven Kinder dann zur Großmama nach Nordafrika. Und bekommen das KG nachgesandt.
Schlimm, die Verfolgung dort......
Ist eine bekannte Geschichte in Belgien und ein Aufreger schlechthin.
Es betrifft also nicht nur Deutschland, sondern oft die EU im Gesamten.
Übrigens, falls Ihr es noch nicht gehört habt: In Deutschland sollen jetzt Ganztagsschulen eingeführt werden. Ganz neue Errungenschaft unserer Politiker.
Komisch nur, das das im Osten seit Jahrzehnten Gang und Gäbe war. Genauso wie Doppelstockzüge, grüne Pfeile (die wirklich gut sind, wenn die Regelung nicht so verfälscht worden wäre), Kinderversorgung ab Geburt etc., p.p.
Muss da immer an die Wahl 1990 denken, als der Osten die D-Mark gewählt hat. Ist so. Anscheinend haben alle gedacht, im reichen Westen fliegen einem die gebratenen Tauben ins Maul. Nur das der "Wessi" (Kein schönes Wort, ich weiß) für seine Westmark auch hart arbeiten musste. Und das das dem Osten auch bevorstand, hat wohl niemand so richtig geschnallt. Dann kam das böse Erwachen.
Die Generation nach uns sieht das schon wieder ganz anders, die sind reingewachsen.
Wie dem auch sei, schade nur, das unsere Volksvertreter uns als Volk nicht so wirklich vertreten. Wie Du schon schreibst, Händeschütteln etc. ist wichtiger und einfacher.
Kleine, dem Bedarf angepasste "Gaben" an den richtigen Stellen würden mehr bewirken als die rausgeworfenen Gelder, die einfach nur verpuffen.
LG
Stefan
AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von volvocarl
Werde ich tun. Meine Frau kann da mal anrufen.
Dank Dir schon mal für die Infos.
Auf Grund des Familieneinkommens bei uns sind es übrigens 2% des Einkommens. Da ich äußerst selten zum Arzt gehe und auch der Junge im Allgemeinen wenig muss, ist es nicht zu schaffen, über die 2% zu kommen. Bei einem Zahnersatz haut das dann natürlich mächtig rein.
LG
Stefan
Braucht Dein Sohn Windeln und hat ne Pflegestufe ????
Meiner braucht Windeln und hat Pflegestufe II deshalb braucht er nur 1% seines Jahreseinkommens.Das betrifft auch alle Menschen die Sozialleistung erhalten.
Die 2% sind eine Fehlinfo .
AW: Familienversicherung schlecht?!
Hallo Stefan,
"Sozialschmarotzer" wird es immer geben: von den obersten Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft
bis hin zu denjenigen, die auf der "untersten Ebene" die bestehenden Systeme ausnutzen.
Die "oben" regen
mich mehr auf

AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von volvocarl
Von Kindern hatte ich nicht geredet. . . . Wie viele deutsche Kinder leben an der Armutgrenze.
. . . Wer das anders sieht, verschließt vor der Wahrheit die Augen. Ein Großteil der Asyl beantragenden Emigranten sind aus wirtschaftlichen Gründen hier.
. . .
Also, wie gesagt, es war keine Verallgemeinerung beabsichtigt.
Wenn keine Verallgemeinerung beabsichtigt wäre, gäbe es nicht den geringsten Anlass, derartige rechtsextreme Inhalte in diesem Forum hier zu veröffentlichen!
Charakter ist keine Frage des Herkunftslandes! Gerade als Deutsche sollten wir das nicht vergessen!
Weitere Kommentare werde ich zu diesem Thema nicht abgeben, weil ich mich auf dieses Niveau nicht herablasse.
"Jetzt werden wir nicht mehr sagen können, wir hätten von nichts gewusst."
1986 - Inge Aicher-Scholl, Schwester von Hans und Sophie Scholl
AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von volvocarl
Übrigens, falls Ihr es noch nicht gehört habt: In Deutschland sollen jetzt Ganztagsschulen eingeführt werden. Ganz neue Errungenschaft unserer Politiker.
Komisch nur, das das im Osten seit Jahrzehnten Gang und Gäbe war.
LG
Stefan
Hallo Stefan,
möchte nur kurz anmerken, dass es bereits in den 60ziger Jahren auch die Ganztagesschule im "Westen" gab. Ich selbst habe so eine in Franfurt/Main besucht.
Das Rad wird nur gerne öfter mal neu erfunden.
Gruss
Lazarus
AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von Seti
Braucht Dein Sohn Windeln und hat ne Pflegestufe ????
Meiner braucht Windeln und hat Pflegestufe II deshalb braucht er nur 1% seines Jahreseinkommens.Das betrifft auch alle Menschen die Sozialleistung erhalten.
Die 2% sind eine Fehlinfo .
Nein und PS 1.
Meine Frau hatte jetzt mal angerufen. Er ist jetzt selbst versichert.
Wir hatten aber nix Schriftliches bekommen. Nur die turnusmäßig übliche neue Versichertenkarte.
ich weiß nun nicht, ob er jetzt 1% oder 2% des Einkommens hat. Aber das spielt bei DEM Einkommen nicht wirklich eine Rolle.
@Lazarus: Wusste ich nicht....... Wieder was dazu gelernt.
Schau mal an, was wir doch für schlaue Politiker haben. Bekommen die was für die neuen alten Ideen?
Naja, rutscht gut rein.
LG
Stefan
AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von volvocarl
ich weiß nun nicht, ob er jetzt 1% oder 2% des Einkommens hat. Aber das spielt bei DEM Einkommen nicht wirklich eine Rolle.
Hallo Stefan,
bei uns ist das "Kind" (Ü 25) familienversichert, aber es werden nur 1% des eigenen Einkommens (Grundsicherung) berechnet. Ein Sachbearbeiter wollte zwischendurch auch das komplette Familieneinkommen berechnen, aber ich habe den Antrag nur fürs Kind ausgefüllt und eingereicht. Und es wurde dann auch nicht beanstandet.
AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von volvocarl
Nein und PS 1.
Meine Frau hatte jetzt mal angerufen. Er ist jetzt selbst versichert.
Wir hatten aber nix Schriftliches bekommen. Nur die turnusmäßig übliche neue Versichertenkarte.
ich weiß nun nicht, ob er jetzt 1% oder 2% des Einkommens hat. Aber das spielt bei DEM Einkommen nicht wirklich eine Rolle.
@Lazarus: Wusste ich nicht....... Wieder was dazu gelernt.
Schau mal an, was wir doch für schlaue Politiker haben. Bekommen die was für die neuen alten Ideen?
Naja, rutscht gut rein.
LG
Stefan
Hallo Stefan,
er muss nur 1 % Eigenanteil tragen.
Auch Dir und Deiner Familie einen Guten Rutsch
LG
Uta
AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von volvocarl
Er ist jetzt selbst versichert.
ich weiß nun nicht, ob er jetzt 1% oder 2% des Einkommens hat. Aber das spielt bei DEM Einkommen nicht wirklich eine Rolle.
Hallo Stefan,
wenn er selbst versichert ist und der Arzt eine "Chronische Krankheit" bestätigt, ist das 1 % des Einkommens (Werkstattlohn, GS-Leistungen).
AW: Familienversicherung schlecht?!
Hier mal zum Nachlesen
Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung:
Bis zur Höhe der jährlichen Belastungsobergrenze müssen alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung Zuzahlungen (z.B. Praxisgebühr, Zuzahlung für Medikamente, Eigenanteil bei Krankenhausaufenthalten etc.) aus eigenen Mitteln bestreiten. Die Belastungsobergrenze beträgt 2% (bei chronisch kranken Menschen 1%) der Brutto-Jahreseinnahmen zum Lebensunterhalt. Diese Regelung gilt auch für Empfänger von Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung), jedoch mit der Maßgabe, dass als Jahreseinkommen lediglich der 12-fache Regelsatz eines Haushaltsvorstandes nach dem SGB XII zugrunde gelegt wird. Eine ähnliche Regelung gibt es übrigens auch für Empfänger von Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II / Sozialgeld). Dort gilt als Jahreseinkommen die 12-fache Regelleistung eines Haushaltsvorstandes nach dem SGB II.
Es wird dringend empfohlen, alle Belege über Eigenanteile und Zuzahlungen zu sammeln, damit ggf. bei der Krankenkasse ein Antrag auf Befreiung von weiteren Zuzahlungen (für den Rest eines Kalenderjahres) gestellt werden kann. Soweit Krankenkassen Bonusprogramme anbieten, z.B. für gesundheitsbewusstes Verhalten oder für die Einschreibung in ein Hausarztsystem, ein Chronikerprogramm oder eine integrierte Versorgung, können sich für die Mitglieder solcher Kassen ggf. Vergünstigungen im Rahmen der Zuzahlungen oder der Beitragshöhe ergeben. Bitte fragen Sie Ihre Krankenkasse nach eventuellen Bonusprogrammen. Die Übernahme oder Erstattung von Zuzahlungen aus Mitteln der Sozialhilfe (SGB XII) oder der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) ist generell ausgeschlossen, da derartige Aufwendungen von den Leistungsempfängern aus der monatlichen Regelsatzleistung finanziert werden müssen.
http://www.holzwickede.de/buergerservice/produkte/pr442.phpAW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von Seti
Hier mal zum Nachlesen
http://www.holzwickede.de/buergerservice/produkte/pr442.php
Ja, danke. Bin zwar nicht mehr ganz nüchtern, sorry.
Mein Sohn (gut, ist nicht meiner) braucht außer den Epilepsiemedis nichts weiter. Also durchaus zu schaffen. Es gibt sicherlich mehrere, die mehr benötigen. Es geht mir nur um die höheren Kosten, also Zahnersatz etc.. Rest bin ich ja bereit, sozialtechnisch - also wir werden nicht verhungern - selbst zu bezahlen.
Wie sieht es in dem Falle eigentlich mit Brille etc. aus?
LG
Stefan
AW: Familienversicherung schlecht?!
Hallo Stephan,
Brillen sind für über 18-jährige keine Kassenleistung mehr und daher sowieso selber zu zahlen.
LG, amai
AW: Familienversicherung schlecht?!
Zitat von volvocarl
Ja, danke. Bin zwar nicht mehr ganz nüchtern, sorry.
Mein Sohn (gut, ist nicht meiner) braucht außer den Epilepsiemedis nichts weiter. Also durchaus zu schaffen. Es gibt sicherlich mehrere, die mehr benötigen. Es geht mir nur um die höheren Kosten, also Zahnersatz etc.. Rest bin ich ja bereit, sozialtechnisch - also wir werden nicht verhungern - selbst zu bezahlen.
Wie sieht es in dem Falle eigentlich mit Brille etc. aus?
LG
Stefan
Hallo Stefan,
da Dein Sohn Eplisie hat zählt er zu den Chronikern das heißt 1 % Eigenanteil.
Braucht er Zahnersatz lässt er sich einen Kostenvoranschlag machen reicht diesen zusammen mit seinem Bescheid SGB XII Leistung ein und die Kasse übernimmt alles.
Brille muss er aber selber tragen. Hier sollte man nicht gleich jedes Angbot nehmen selbst das Internet bietet hier kostengünstiger Angebot.
LG Uta