Hallo zusammen,
ich mal wieder.
Ich habe eine frage. Es geht um folgendes mein Ex (nicht verheiratet) bezieht seit langer Zeit den Behindertenpauschbetrag für meine Tochter.
Jedoch sieht sie von dem Geld nichts. Wir übernehmen alles was sie macht, was wir auch gerne tun. Z.B. Schulausflüge, anschaffungen, etc. Normal müsste er ja dazu besteuern. Aber er hat das Geld für sich beantragt zur Hälfte, ohne das ich etwas unterschreiben musste..
Nun reicht es und wir wollten uns juristische Hilfe zuziehen, da er es freiwillig nicht abgibt, seinen Teil.
Hat diesbezüglich jemand erfahrung?
Lg
Claudia
AW: Behindertenpauschbetrag -> Problem -> Juristis
Hallo Claudia,
wenn ich nun richtig verstehe, macht Dein Mann die Hälfte der Pauschbeträge
bei der Steuer geltend. Somit kannst Du meiner Meinung nach die andere Hälfte doch eigentlich für Dich bei der Steuer geltend machen. Denke ich. Ich bin aber kein Fachmann. Aber ich nehme nun an, dass Dein Mann 0.5 Kinder auf der Steuerkarte hat. Hast Du auch 0.5 Kinder auf der Steuerkarte?
AW: Behindertenpauschbetrag -> Problem -> Juristis
Hallo Claudia,
schau mal hier.
http://www.steuernetz.de/aav_steuernetz/lexikon/K-14051.faces?currentModule=home.
So wie ich es verstehe, bedarf es nur Deiner Zustimmung , wenn es sich um eine andere Aufteilung als je die Hälfte handelt.
AW: Behindertenpauschbetrag -> Problem -> Juristis
hallo fine,
danke für die antwort. konnte nur nicht ins internet.
Es ist so:
Wir haben erst vor kurzem gemerkt, das wir nur die Hälfte bekommen. Er kassiert also schon seit jahren, die Hälfte. Sprich 700€.
Aber ich habe nie meine zustimmung gegeben. Wir waren auch nicht verheiratet, wenn das irgendwie mit ein spielt.
Ich habe nirgendwo etwas unterschrieben, das ich dem so zustimme. Und er beteiligt sich auch nicht an ihr. Wir hatten z.B. letztes Jahr ein neues Bett kaufen müssen, wegen meiner Tochter ihrem Reflux. Kostenpunkt: 500€.
Er hat sich es angeschaut und gesagt, schönes bett.
Aber keine Beteiligungen. Auch nicht an ausflügen mit der Lebenshilfe an die Nordsee. Nichts. Kann doch nicht sein, das ihm das trotzdem zu steht.
Nur ich bin mir sicher, das er es freiwillig nicht abtritt.
Daher werde ich mir wahrscheinlich einen anwalt nehmen müssen. Ist es denn nun rechtens, das er sich das ohne meine zustimmung unter den nagel gerissen hat?!
Danke für die Antworten
Mfg
Claudia
AW: Behindertenpauschbetrag -> Problem -> Juristis
Hallo Claudia,
den Seiten, die ich Dir verlinlt habe geht ganz klar hervor, Hälfte, Hälfte ist gesetzlich. Ich fürchte, da kannst Du nichts machen. Ob Du mit dem Vater verheiratet warst spielt keine Rolle.