Hallo,
ich bin total wütend! Vor ca. 2 Wochen hatten wir ein Hilfeplangespräch mit einem Mitarbeiter vom ASD. Es ging um die weitere Genehmigung des Wohnheimplatzes und um die Erstellung eines Hilfeplans.
(Was soll konkret mit der beantragten Hilfe im Bewilligungszeitraum erreicht werden?) Es wurde eine riesiger Fragebogen ausgefüllt und das Gespräch dauerte ca. 2 Std.
Jetzt habe ich vorab per Mail einen Entwurf der Zielsetzung erhalten welcher völlig inakzeptabel ist. Alle Punkte sind mit einem Satz beshrieben worden, so steht z. B. beim Punkt Freizeitgestaltung, Teilhabe an gesellschaftlichem und kulturellem Leben: Sie hat ein Umfeld und Kontakte zu anderen. Oder unter dem Punkt Kommunikation, kognitive Kompetenzen und Orientierung steht: sie ist Teil einer Gemeinschaft.
Natürlich ist sie Teil einer Gemienschaft, das wäre sie in einem Altersheim auch! Als abschliessende Bemerkung stand da:
Es ist behinderungsbedingt keine Besserung ihrer persönlichen
Möglichkeiten in Aussicht stehend.
Wie kann der Mitarbeiter des ASD das beurteilen, er hat meine Tochter gerade mal 2 Std. gesehen und während dieser Zeit schlief sie auch noch.
So wie sich das liest, hat sie absolut keinen weiteren Förderbedarf, kann also genauso gut in ein Altersheim abgeschoben werden.
Wenn der ASD diesen Hilfeplan (der meines Erachtens keiner ist) an den Kostenträger weitergibt, wird sich dieser sicher fragen wozu er das teure Heim noch bezahlen soll, wo doch eh "nichts mehr zu machen ist".
Dies bestärkt mich nochmal, wieder nach Bayern zu ziehen und ich hoffe sehr, dass es diesbezüglich eine Möglichkeit gibt, auch meine Tochter dort in einer Behinderteneinrichtung unterzubringen. Ich sehe allerdings durch so ein "Zeugnis" vom hiesigen ASD, die Gefahr, dass meine Tochter auch dort dem Stempel "nicht förderungsfähig" erhält.
Xenia

ich bin total wütend! Vor ca. 2 Wochen hatten wir ein Hilfeplangespräch mit einem Mitarbeiter vom ASD. Es ging um die weitere Genehmigung des Wohnheimplatzes und um die Erstellung eines Hilfeplans.
(Was soll konkret mit der beantragten Hilfe im Bewilligungszeitraum erreicht werden?) Es wurde eine riesiger Fragebogen ausgefüllt und das Gespräch dauerte ca. 2 Std.
Jetzt habe ich vorab per Mail einen Entwurf der Zielsetzung erhalten welcher völlig inakzeptabel ist. Alle Punkte sind mit einem Satz beshrieben worden, so steht z. B. beim Punkt Freizeitgestaltung, Teilhabe an gesellschaftlichem und kulturellem Leben: Sie hat ein Umfeld und Kontakte zu anderen. Oder unter dem Punkt Kommunikation, kognitive Kompetenzen und Orientierung steht: sie ist Teil einer Gemeinschaft.
Natürlich ist sie Teil einer Gemienschaft, das wäre sie in einem Altersheim auch! Als abschliessende Bemerkung stand da:
Es ist behinderungsbedingt keine Besserung ihrer persönlichen
Möglichkeiten in Aussicht stehend.
Wie kann der Mitarbeiter des ASD das beurteilen, er hat meine Tochter gerade mal 2 Std. gesehen und während dieser Zeit schlief sie auch noch.
So wie sich das liest, hat sie absolut keinen weiteren Förderbedarf, kann also genauso gut in ein Altersheim abgeschoben werden.
Wenn der ASD diesen Hilfeplan (der meines Erachtens keiner ist) an den Kostenträger weitergibt, wird sich dieser sicher fragen wozu er das teure Heim noch bezahlen soll, wo doch eh "nichts mehr zu machen ist".
Dies bestärkt mich nochmal, wieder nach Bayern zu ziehen und ich hoffe sehr, dass es diesbezüglich eine Möglichkeit gibt, auch meine Tochter dort in einer Behinderteneinrichtung unterzubringen. Ich sehe allerdings durch so ein "Zeugnis" vom hiesigen ASD, die Gefahr, dass meine Tochter auch dort dem Stempel "nicht förderungsfähig" erhält.
Xenia


