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Mehrbedarf Legasthenie?

Petra36 22.07.2007, 13:06#1
Hallo erst einmal! :wink:

Ich hoffe ich bin hier in dieser Kategorie richtig und tret hier niemand auf die Füße, denn mein Sohn leidet "nur" an Legasthenie und einer Wahrnehmungsstörung.

Ich bin 36 Jahre alt, alleinerziehend, leide an einer bipolaren Störung und habe zwei Söhne, der älteste ist 14 und hat eine diagnostizierte "isolierte Rechtschreibstörung" und eine auditive Wahrnehmungsstörung. Eine Absencenepilepsie wurde erfolgreich behandelt.

Ich bekomme momentan Alg I und sowie es ausschaut werde ich im Anschluß Hartz IV beantragen müssen, weil ich bisher noch keine Arbeit gefunden habe.

Nun meine Frage:

Weiß jemand von euch, ob Legasthenie als Behinderung anerkannt ist und ob ich dann einen Mehrbedarf bei der ARGE geltend machen kann?
Ich hab zwar schon gegoogelt, aber mit diesen ganzen Paragraphen ist mir das einfach zu viel um es richtig zu verstehen.:kopfkratz:

Oder kennt jemand ein Forum in dem diese Frage vielleicht besser aufgehoben wäre?

Ich bedanke mich recht herzlich im voraus!

Liebe Grüße

Petra 36
**Claudia** 22.07.2007, 15:00#2
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Hallo Petra,

unsere Adoptivtochter leidet auch an Legasthenie. Ob das unter "Mehrbedarf" fällt, kann ich Dir leider nicht sagen, aber Du könntest Dich mal bei Euerem Jugendamt schlau machen.
Unsere Adoptivtochter bekommt z.B. durch das Jugendamt eine Legastheniker-Therapie bezahlt, was ihr sehr hilft!
Bei uns gibt es hier den sog. Bezirkssozialdienst - erkundige Dich doch mal, ob es den bei Euch auch gibt und ob der Euch dann beratend zur Seite stehen kann.
Alles Gute!
Petra36 31.07.2007, 20:56#3
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Hallo Claudia!

Danke erstmal für deine Antwort. Die Legasthenietherapie hat mein Sohn schon 2 1/2 Jahre gemacht. Er ist ja bereits seit fast 7 Jahre diagnostiziert und kommt jetzt in die letzte Klasse.

Mich interessiert es eben, ob eine Legasthenie eine anerkannte Behinderung ist. Möchte beim JA nicht so nachfragen, weil die nicht denken sollen, ich will jetzt schon wissen wieviel Kohle ich kriege wenn ich nicht arbeiten sollte. Ich suche ja Arbeit, aber in meinem Beruf ist es sehr schwer einen kinderbetreuungszeitenfreundlichen (uff langes Wort) Arbeitsplatz zu finden.

Welche Erfahrungen hast du denn so gemacht in Bezug auf Unterstützung bei einem Kind mit Legasthenie? Ich mußte alles selber rausfinden, weder von Schule noch von Kinderpsychiatrie oder sonst jemand habe ich Auskunft bekommen. Auch das es eine für Eltern kostenlose Therapie gibt, hat mir niemand gesagt. Ich weiß ja nicht wie das jetzt so aussieht, aber vor 7 Jahren war das ein sehr steiniger Weg. Vorallem auch das Umfeld davon zu überzeugen, dass Legasthenie nichts mit Dumheit, Faulheit oder Desinteresse zu tun hat, war ein schwieriger Prozess.
Jetzt hatten wir ja das Problem mit dem Bewerbungszeugnis, da mußten wir letztes Jahr entscheiden, ob wir den Eintrag aus dem Zeugnis herausnehmen lassen. Das hätte allerdings bedeutet, das er auch den Nachteilsausgleich verloren hätte. Und damit wäre die 6 in Deutsch und Englisch garantiert gewesen.

Mein Sohn ist zum Glück trotz (oder gerade wegen) seiner "Schwäche" ein sehr selbstbewußter junger Mann und wird mit Sicherheit seinen Weg machen, auch wenn diese Bemerkung im Zeugnis steht. Es gibt bestimmt auch noch Arbeitgeber, denen Menschlichkeit, Charakter und Sympathie wichtiger sind als eine 2 in Deutsch.

Nun ja, dir alles Gute weiterhin

Liebe Grüße
Petra
**Claudia** 31.07.2007, 21:44#4
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Hallo Petra,

ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit der Unterstützung gemacht, aber ich muss schon auch dazu sagen, dass wir sehr intensiv mit unserem Jugendamt hier in Verbindung stehen und ich es deswegen vermutlich etwas "leichter" habe, weil ich recht gut weiss, "wo ich wen für welche Belange" finden kann.
Bei unserer Adoptivtochter hatte ich ziemlich bald den Verdacht, dass sie Legasthenikerin ist und konnte dann schnell die entsprechenden Stellen (neutralen Psychiater und Jugendamtspsychologin) zu Rate ziehen. Da hatten wir dann auch bald etwas in der Hand.
Als Legasthenikerin wird sie immer deutlich mehr kämpfen müssen, als Kinder, die damit nicht belastet sind und ich bin mehr als froh, dass wir für sie eine gute Lerntherapeutin gefunden haben.
Du weisst, von was ich schreibe ;-)!

Den Nachteilsausgleich haben wir noch nicht geltend gemacht, was aber damit zusammenhängt, dass meine Adoptivtochter den dann dafür nutzen würde, nichts mehr weiter tun zu müssen ;-).
Wir haben da mit der Lehrerin eine Art "stillschweigende Einigung" im Bezug auf die Notengebung getroffen und das klappt so ganz gut.
Wir werden ihn aber geltend machen, wenn sie ab der 5. Klasse eine weiterführende Schule (vermutlich Hauptschule mit M-Zweig) besuchen wird.

Petra, ich kann bei Gelegenheit (aber das kann gut Mitte/Ende September werden) mal die Psychologin von unserem Bezirkssozialdienst fragen, ob Legasthenie als Behinderung unter gewissen Umständen anerkannt wird, ich würde Dir dann einfach Bescheid geben, sollte ich in der Hinsicht etwas erfahren.
Bernd Richter 03.08.2007, 19:10#5
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Ich habe als staatl. Schulpsychologe für die Schulen im Landkreis Diepholz südl. Bremen viele Familien auf dem Wege zu Hilfen für ihr legastenisches Kind begleitet. Die Unterstützung durch die Jugendämter ist dabei sehr unter-schiedlich. Aber manchmal kann das Jugendamt auch nicht helfen, zum Beispiel, wenn das Kind erklärt, die Rechtschreibnote sei ihm egal. Die Hilfen des Sozialgesetzbuches 10 greifen in der Tat nur bei Vorliegen oder bei einem Verdacht auf Eintritt einer seelischen Behinderung. Eltern können ihrem Kind aber in einem solchen Falle trotzdem helfen, z. B. mit dem Computerprogramm
UNIWORT, das bei www.paedboutique.de im Ordner Legasthenie beschrieben ist. Dort findet man auch links im Info-Teil einen Bericht über das Rechtschreib-Lotsen-Modell des Schulzentrums in Twistringen. In dieser Schule wurden Kinder von Kindern erfolgreich gefördert. Lehrkräfte können mich auch gern anrufen - 04252-939214.
Bernd Richter
Schulpsychologe i.R.
Sandra3 04.08.2007, 08:53#6
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Hallo zusammen. Hier wird gerade über Hilfen bei Legasthenie gesprochen.
Hat vielleicht auch jemand einen Rat bei Dyskalkulie ?? bei meiner Tochter, 11 Jahre, wurde vor etwa einem halben jahr die Dyskalkulie(Rechenschwäche) festgestellt.Weiss da jemand ob und wo man sich da Hilfe holen kann?Ich weiss es gibt eine Dyskalkulietherapie, aber dummerweise ist meine Tochter gegen Therapie, so das ich befürchte sie würde sie gar nicht erst zulassen und dadurch auch nicht viel erreichen. das gleiche haben wir gerade mit einer Psychotherapie hinter uns, weil meine tochter Verhaltensauffällg ist und Esstörungen hat. Mein Problem bezieht sich da eher auf den schulischen bereich, da hab ich so meine Zweifel ob meine Tochetr vom gesamten Unterrichtsstoff her nicht überfordert ist. Ich würde nun gerne wissen ob da jemand weiss, wie ich meiner Tochter da am besten helfen kann. Ich überlege schon sie im SPZ testen zu lassen um endlich Gewissheit zu haben ob die Hauptschule die richtige Schulwahl war.(6.Klasse.).da ich noch 2 weitere Kinder habe die auch so ihre Problemchen habenm frage ich mich natürlich ob dies nicht auch bei Meiner Tochter der Fall ist. mein Sohn ist 7 Jahre und geistig behindert, die ursache wurde nie gefunden.Meine jüngste Tochter , 4 Jahre, hat eine Sprachentwicklungsstörung, auch ohne eine wirkliche Ursache dafür gefunden zu haben. Bei ihr wird vermutet das sie im grenzbereich von einerr lernbehinderung zur geistigen Behinderung ist. So das sich mir natürlich die frage stellt für meine grosse was ich nun machen soll?

Ich weiss das war jetzt ziemlich viel, aber ich hoffe es hat jemand eine Antwort für mich.

gruß
Sandra.3
Holger 06.08.2007, 13:31#7
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Hallo Herr Richter,

herzlichen Dank fuer Ihren Kommentar! Ich finde es immer wieder schön, wenn Experten den Eltern in unserem Forum weiterhelfen, wenn diese vielleicht nicht den richtigen Experten in ihrer Gegend finden usw.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie ab und an mal bei uns reinschauen würden und vielleicht den ein oder anderen Rat geben würden. Gerne können Sie sich auch registrieren, damit Sie "unverkennbar" sind und niemand unter Ihrem Namen schreiben kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Holger Preiß
Petra36 06.08.2007, 17:40#8
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Hallo Claudia :wink:

Danke für dein Antwort!

Also zum Thema Nachteilsausgleich, kann ich nur sagen, dass wir das von Anfang an in Anspruch genommen haben, damit einfach der Druck von meinem Sohn genommen wird. Die ständigen 5er und 6er in Deutsch waren einfach für ihn nicht auszuhalten. Ich kann mir jetzt an seiner Schule auch nicht vorstellen, dass da ein Lehrer die Augen zugedrückt hätte.
Das mein Sohn, dass als Anlass genommen hätte, nun nichts mehr zu tun und sich auf dieser Notenbefreiung ausgeruht hätte, kann ich nicht bestätigen. Er war eher erleichtert und dankbar. Einem Schüler im Rollstuhl mutet man ja auch keinen 100 Meter Lauf zu. So hab ich das gesehen.
Wenn du das Glück hast und deine Tochter hat eine Lehrerin, die da sehr umsichtig damit umgeht ist das doch o.k. Ich selber würde das so nicht handhaben, aber ich kenne ja die ganzen Umstände bei euch nicht, deshalb kann ich da jetzt nichts weiter dazu sagen. Ich würde dir aber schon dazu raten, das in der weiterführenden Schule in Anspruch zu nehmen, denn sie hätte auch den Vorteil, dass sie Zeitzuschläge bekommen könnte. Aber wie ich so lese, bist du ja sehr gut mit Informationen versorgt und wirst auch gut betreut.
Hat deine Tochter denn in Englisch keine Probleme? Also mein Sohn wäre in diesem Fach ohne die Notenbefreiung auf einem 6er. So hat er eine 3 und damit ist er auch sehr zufrieden.

Das wäre sehr lieb, wenn du in Erfahrung bringen könntest, ob Legasthenie als Behinderung anerkannt ist. Für mich wäre das schon sehr interessant. Bei uns steht ja jetzt schon die Zeit der Bewerbungen bevor und es gibt einige Ausbildungsstellen, die bevorzugt Menschen mit Behinderung einstellen.
Mein Betreuer von der flexiblen Jugendhilfe der Diakonie konnte mir die Frage auch nicht beantworten.

Ich habe auf dem Gutachten der Klinik stehen ".........der Schüler ist von einer seelischen Behinderung bedroht".

Ich wünsche dir und deiner Tochter trotzdem alles Gute für die Zukunft.
Vielleicht bis bald, liebe Grüße

Petra
Petra36 06.08.2007, 17:59#9
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Hallo Herr Richter,

vielen Dank erstmal für Ihre Auskunft und den eingestellten Link. Liest sich ja alles sehr gut, nur für eine alleinerziehende, arbeitslose Mutter schon wieder finanziell nicht machbar.

Leider war es in meinem Fall wirklich so, dass ich keinerlei Auskünfte seitens der Ärzte, des JA oder Schule bekam, wie ich mich denn weiterhin verhalten sollte oder inwieweit eine Förderung möglich wäre. Der einzige Vorschlag war, meinen Sohn in eine Förderschule zu schicken oder im Anschluß an die Schule in eine HPT. Beides wurde aber von Seiten des behandelnden Arztes wieder abgelehnt.

Auch wenn ein Kind sagen würde, ihm sei die Rechtschreibnote egal (ich hab zwar so ein Kind noch nie kennengelernt und glaube auch nicht das ein Kind sowas sagen würde, denn Kinder in der Grundschule WOLLEN noch lernen. Für die Legastheniekinder die ich mittlerweile kennengelernt habe, ist das eine Riesenbürde eben nicht rechtschreiben zu KÖNNEN. Auch von meinem Sohn habe ich noch nie gehört, dass ihm das egal wäre. Ganz im Gegenteil, wenn ein Kind so eine Aussage macht, ist es schon so abgestumpft und das deutet für mich auf eine große psychische Belastung hin. Also wäre das JA ja auch wieder in der Pflicht?), hat das JA dennoch die Pflicht die Eltern über geeignete Hilfsmaßnahmen aufzuklären. Vorallem kann ein Kind in dem Alter wo eine Legasthenie meistens festgestellt wird (1-3 Klasse) doch noch gar nicht selbst entscheiden was gut für ihn ist. Also kann so eine Aussage eines Kindes doch kein Hinderungsgrund sein Fördermaßnahmen gemeinsam mit einer psychotherapeutischen Therapie in die Wege zu leiten.

Mein Sohn war auch in kinderpsychologischer Behandlung, weil ein Kind mit Legasthenie eben nicht nur im Rechtschreiben "gestört" ist sondern in seiner Ganzheit. Und ich habe halt eben leider die Erfahrung machen müssen, dass das von den meisten Stellen absolut außer Acht gelassen wird.
Viele dieser Kinder werden später depressiv, verfügen nur über ein geringes Einkommen, haben kein Selbstvertrauen und schon gar kein Selbstwertgefühl.

Das werden Sie ja durch die Erfahrungen in Ihrem Berufsleben bestimmt wissen.

Vielleicht haben Sie noch eine Idee, wie ich eines dieser Programme in ihrem Link, günstiger bekommen könnte. Kann man so eine Lizenz vielleicht auch von jemandem übernehmen. Sollten Sie darauf nicht öffentlich antworten können oder wenn diese Frage gegen die Forumsregeln verstößt, mailen Sie mich bitte doch privat an.

Danke und liebe Grüße

Petra36
**Claudia** 06.08.2007, 18:35#10
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Hallo Petra,

bei der Geschichte mit dem Nachteilsausgleich würde ich auf jeden Fall nach Bauchgefühl gehen, denn jedes Kind hat sein ganz eigenes Naturell, auf das man sich einstellen muss. Und manchmal ist es gar nicht so einfach herauszufinden, wie man am passendsten damit umgeht.
Mit der Lehrerin können wir gut kommunizieren und sie geht entsprechend auf unsere Adoptivtochter ein.
Durch die Legastheniker-Therapie ist unsere Adoptivtochter von mittlerweile ca. 30 Fehlern auf einem DIN-A-5-Seitigen Blatt beim Diktat auf ca. 5-8 Fehler gekommen. Das ist für uns "purer Wahnsinn" ;-), um es mal ganz umgangssprachlich auszudrücken.
In Englisch hat unsere Adoptivtochter keine nennenswerten Probleme, wobei es momentan nur spielerisch in der Schule und ohne Notenvergabe gelehrt wird.
Sie lernt die Wortbilder auswendig und das klappt ganz gut. Das war auch eine Sorge von mir, wie es dann in Englisch klappt.
Allerdings muss ich da auch sagen, dass bei uns zuhause auch relativ viel Englisch gesprochen wird, da wir recht intensive Beziehungen zu den USA haben und dementsprechend auch auf Englisch telefonieren etc.
Sie hat vermutlich auch den Klang der englischen Sprache noch irgendwie in Erinnerung, denn in ihrem Geburtsland aus dem wir sie adoptiert haben, war die Amtssprache Englisch und sie hat 18 Monate Englisch gehört.

Wenn unsere Psychologin vom Bezirkssozialdienst wieder hier ist, steht ohnehin ein Gespräch an - da werde ich mal fragen, ob sie Näheres weiss.
Für den Fall, dass wir uns hier "aus den Augen verlieren" sollten, mail' mich einfach Mitte September nochmal an, manchmal brauche ich eine Erinnerung ;-):


Alles Liebe für Euch!
Petra36 06.08.2007, 19:50#11
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Hallo Claudia!

Mit dem Bauchgefühl hast du sicher recht, darum sagte ich ja auch, ich kenne die Umstände nicht. War also von meiner Seite nicht als Vorwurf oder so gedacht. Bin manchmal leider ein bißchen schroff in meinem Stil!!:engel:
Mein Kind war einfach schon so psychisch angeknackst (er hatte in einem Diktat mit z.B. 100 Wörtern in 93 Wörtern Fehler!), dass da eine Lösung her mußte. Er hatte Probleme mit Doppelungen (Pfane), mit Endungen (Hama = Hammer!), mit sp und ie (schbilen = spielen), mit st (Schdul = Stuhl). Also wirklich die ganze Bandbreite, keine Chance einfach auf eine normale Note.

Die Fehler im Diktat bei deiner Maus sind ja wirklich minimal. Da machen Kinder, die nicht als Legastheniker diagnostiziert sind, bestimmt mehr. So sagt es mir zumindest der Lehrer meines Sohnes. Er ist der Meinung, wenn er es nicht schwarz auf weiß hätte bei meinem Sohn würde er das nie vermuten. Da sind schon andere Kaliber in der Klasse.

Hoffentlich bleibt das bei ihr in Englisch auch weiterhin so positiv. Vielleicht hilft ihr das wirklich, dass der Klang dieser Sprache nichts fremdes für sie darstellt. Leider gibt es ja in Englisch keine Rechtschreibregeln, so wie in Deutsch. Da hilft wirklich nur auswendig lernen. So machen wir das schon auch, aber mein Sohn hat halt auch eine auditive Wahrnehmungsstörunge und es ist für ihn manchmal einfach schwer bestimmte Betonungen im Diktat herauszuhören und dann verliert er den Sinn des ganzen Textes und es geht gar nichts mehr (also z. B. ligth oder rigth ist ganz schwierig für ihn im Diktat) Bei Textaufgaben hat er diese Probleme ja nicht. Aber er hat wie schon gesagt eine 3 in Englisch und das haben genügend andere nicht. Von dem her bin ich schon zufrieden mit ihm und er mit sich selbst auch! Das ist ja schließlich auch wichtig.

Werde dich dann gerne anmailen! Danke für das Angebot!

Liebe Grüße

Petra36
**Claudia** 06.08.2007, 19:55#12
AW: Mehrbedarf Legasthenie?

Hallo Petra,

mach' Dir mal keinen Kopf - ich hatte Deine Antwort weder als schroff empfunden, noch etwas in negativer Form auf mich bezogen. Alles im grünen Bereich :-)!



Wir bleiben in Kontakt ;-)!