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Behindertenausweis und Pflegegeld

Mamamajean 01.06.2006, 17:15#1
Hallo,
ich bin ganz neu hier und mit der Thematik beschäftige ich mich auch noch nicht allzu lange.

Also mein Sohn (fast 10 Jahre alt) hat nun seit bereits drei Jahren einen Behindertenausweis. Nun kam die Bekannte von uns auf die Sache mit dem Pflegegeld. Wußte ich vorher gar nicht, daß man das beantragen kann.
Mein Sohn hat in diesem Ausweis einen GdB von 60 stehen. Und das H als Merkmal. Nun habe ich ihn einen Psychologen vorgestellt und nach allerlei Test u.s.w. kam heraus, daß er einen IQ von 51 hat. Damit würde er einen GdB von 80-90 bekommen. Den Antrag auf Erhöhung habe ich heute gestellt.
Nun aber zu meiner eigendlichen Frage. Kann ich für ihn Pflegegeld beantragen? Und welche Pflegestufe käme da in Frage? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Pflegestufe und GdB?
Als erstes werde ich aber wohl morgen mal zur KK und einen Antrag stellen, oder??? Sollte ich vieleicht erst so ein Pflegetagebuch schreiben?
LG
Mamamajean
Holger 02.06.2006, 16:12#2
Hallo Mamamajean!!

Erst mal ein HERZLICH WILLKOMMEN bei uns !

Für erste Infos empfehle ich dir mal die Seite von INTAKT und von Behinderte-Kinder.de (Rubrik "Pflegegeld" und "Leistung der Pflegeversicherung", wo du alles wichtige für den Antrag auf Pflegegeld findest.

Der GdB hat erst mal nichts mit der Pflegestufe zu tun. Dabei kommt es darauf an, wie viel Mehr dein Sohn täglich an Hilfebedarf im Vergleich zu Gleichaltrigen benötigt.

Wenn du vorher ein Pflegetagebuch führst, hast du bessere Argumente in der Hand. Einen Musterbogen kannst du dir auf der INTAKT-Seite herunterladen.

Wenn du noch Fragen hast, dann ruhig raus damit!

Viele Grüße,
Holger
Yvonne 02.06.2006, 16:13#3
Hallo mamajean,

der Schwerbehindertenausweis hat überhaupt nichts mitdem beantragen vom Pflegegeld zu tun. Bei dem Pflegegeld geht es ja rein um die Pflege, Man kann formlos einen Antrag bei der Krankenkasse auf Pflegegeld stellen und sie schicken dann einen Gutachter vorbei. Ein Pflegetagebuch ist nicht schlecht, so wird einem erst einmal bewusst was man alles leistet was wir für völlig normal ansehen, was aber altersentsprechend nicht mehr normal ist.

Liebe Grüße

Yvonne