Archiv des früheren intakt-Forums (schreibgeschützt, Beiträge bis 2020) · Zum aktuellen Forum: community.intakt.info · www.intakt.info

Riesterrente und "nur" Pflegende

Ulrich 18.11.2002, 15:10#1
Hallo,
sicherlich geht es vielen so wie uns, eine pflegt, einer geht arbeiten (und pflegt auch) das behinderte Kind.
Dabei wird überall von der Riesterrente gesprochen.
Für den der irgendwo Lohn empfängt ist das mit der Riesterrente kein Problem,

aber wie ist das für die die pflegt?


Also, meine Frau pflegt meine Tochter (Pflegestufe 3) mehr als 28 Stunden in der Woche, das heißt, es werden 80% des bundesweiten Durchschnitteinkommens als Basis für Einzahlungen in die Rentenversicherung genommen.
Soweit so gut.
Aber, meine Frau sollte vielleicht auch "riestern".
Ohne direkt Versicherungen ansprechen zu wollen habe ich Infos dazu gesucht. Also z.B., wieviel muß mindestens eingezahlt werden um die Förderung maximal auszuschöpfen? Oder, gibt es überhaupt eine Förderung?
Hat da schon jemand Erfahrungen?
Ich denke das es da viel zu diskutieren gibt.


Ulrich
Ulrich 14.04.2004, 13:32#2
Die Frage interssiert mich immer noch, gibt es, 1 1/2 Jahre später, Eltern die Erfahrungen damit haben?
maika 15.04.2004, 21:51#3
Lieber Ulrich,
keine Ahnung, aber interessieren würde es mich auch.
Gibt es da nicht auch jemanden, den man fragen kann??

Würde mich auch freuen, wenn hier jemand mehr dazu weiß.
Gast 16.04.2004, 04:12#4
Hallo Ulrich,

ich kann dir zwar bei deinem Problem nicht weiterhelfen, weiss aber wer es sicher wissen wird: Geh doch mal auf die Seite http://www.fachberaterfuerpflege.de/modules.php?name=Forums . Dort kannst du déine Frage an einen Spezialisten stellen. Dieser hat uns auch schon einmal mit einer kniffligen Frage weitergeholfen.
Ein Versuch ist es doch wert....

Schöne Grüße
Harald
Gast 17.04.2004, 15:49#5
Hallo Ulrich,
zum Kreis der begünstigten Personen für die Riester-Rente gehören PFLEGEPERSONEN mit Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung. Also ist Deine Frau genau wie ich begünstigt.
Ich muß z. B. mit zwei Kindern für 2004 den Mindestbeitrag von 30,- € im Jahr (ab 2005 60,-€) zahlen und bekomme
für 2004 und 2005 eine Förderung von je 260,- € und danach sogar mehr. Es lohnt sich also total gerade für Pflegende und Leute mit geringem Einkommen.
Jedes Jahr wird der Beitrag mit den Einkommenswerten vom Vorjahr neu ermittelt, so dass er für Normalverdiener ganz schön hoch werden kann (ab 2008 z.B. 4 Prozent vom Sozialversicherungspflichtigen Brutto). Das Pflegegeld zählt aber - ich hoffe die Auskunft meiner Versicherung stimmt - wohl nicht als Sozialversicherungspflichtiges Einkommen, so dass hier immer nur der Mindestbeitrag zu zahlen ist.
Dass, das Pflegepersonen begünstigt sind, habe ich aus einer Brochüre "Zulagengeförderte Altersvorsorge, Rentenreform 2001" herausgegeben von der BfA, Tel. 030/865-1.
Viele Grüße
else
Ulrich 19.04.2004, 12:04#6
Danke Else