Hallo!
In dem Gutachten des medizinischen Diensts (MDK) für unseren (jetzt 2 jährigen) behinderten Sohn wurden Werte für den Pflegebedarf gesunder Kinder abgezogen. Das ist soweit ok und auch entsprechend der Begutachtungsrichtlinien der Spitzenverbände des MDK.
Allerdings kann man in diesen Richtlinen nachlesen, dass für ein 2-3 jähriges Kind 150-165 Minuten abzuziehen sind -
also maximal 165 Minuten für ein 2 jähriges Kind. (siehe auch: http://www.behinderte-kinder.de/)
In unserem Gutachten wir aber eine völlig andere Tabelle verwendet, die für die gleiche Altersstufe (2-3 Jahre) Werte von 155-195 Minuten ausweist. Für unseren Fall also 195 Minuten.
Diese Abweichung von 30 Minuten führt dazu, dass uns zur Zeit die Pflegestufe II verwehrt wird.
Gibts es jemanden von Euch, der nach der Tabelle der
Spitzenverbände (150-165 Minuten) beurteilt wurde (im Idealfall für ein 2-3 Jahre altes Kind)?
Hat einer von euch eine ähnliche Erfahrung gemacht, in der
eine andere Tabelle Verwendung fand?
Ist das Zugrundelegen unterschiedlicher Tabellen und damit
unterschiedlicher Bewertungsgrundlagen rechtswidrig?
Haben wir - nach Eurer Erfahrung - in diesem Fall evtl. eine Chance auf eine erfolgreiche Klage vor dem Sozialgericht?
Viele Grüße,
Karsten
In dem Gutachten des medizinischen Diensts (MDK) für unseren (jetzt 2 jährigen) behinderten Sohn wurden Werte für den Pflegebedarf gesunder Kinder abgezogen. Das ist soweit ok und auch entsprechend der Begutachtungsrichtlinien der Spitzenverbände des MDK.
Allerdings kann man in diesen Richtlinen nachlesen, dass für ein 2-3 jähriges Kind 150-165 Minuten abzuziehen sind -
also maximal 165 Minuten für ein 2 jähriges Kind. (siehe auch: http://www.behinderte-kinder.de/)
In unserem Gutachten wir aber eine völlig andere Tabelle verwendet, die für die gleiche Altersstufe (2-3 Jahre) Werte von 155-195 Minuten ausweist. Für unseren Fall also 195 Minuten.
Diese Abweichung von 30 Minuten führt dazu, dass uns zur Zeit die Pflegestufe II verwehrt wird.
Gibts es jemanden von Euch, der nach der Tabelle der
Spitzenverbände (150-165 Minuten) beurteilt wurde (im Idealfall für ein 2-3 Jahre altes Kind)?
Hat einer von euch eine ähnliche Erfahrung gemacht, in der
eine andere Tabelle Verwendung fand?
Ist das Zugrundelegen unterschiedlicher Tabellen und damit
unterschiedlicher Bewertungsgrundlagen rechtswidrig?
Haben wir - nach Eurer Erfahrung - in diesem Fall evtl. eine Chance auf eine erfolgreiche Klage vor dem Sozialgericht?
Viele Grüße,
Karsten
