Hallo ihr Lieben,
hab mal so ein bischen rum geschaut hier, und zu dem was ich eigentlich wissen möchte nichts wirkliches gefunden.
Bis AUgust war unser Nico in der Pflegestufe III. Die hatte er seit er 10 Jahre alt war.
Für uns hat sich an der Pflege mit und um ihn nichts geändert, im gegenteil sie ist "anstrengender" geworden. Weil wir ihn ständig auch mental anleiten und in seiner Selbständigkeit unterstützen wollen.
Im Grundsatz hat man immer doch gesagt, daß man den Mitmenschen die zu Hause Pflegen, unterstützen möchte, eben halt auch mit dem Pflegegeld.
Im September letzten Jahres ist dann nach dem es einfach eine Neue "Zeiteinteilung" für die Pflegestufen gab, der MDK hier gewesen und unser Sohn wurde runter gestuft.
Natürlich haben wir schon Widerspruch und auch Klage eingereicht.
Was ich persönlich erfragen möchte,
hat sich jemand von Euch schon mal dafür stark gemacht, daß einfach auch in der Pflege zu Hause, die "Meßzeiten" für Pflegeheime und Krankenhäuser bzw. Sozialstationen zu Grunde gelegt werden.
Und daß die festgelegten Zeiten, fast nie den wirklichen AUfwand erfassen.
Es handelt sich hier doch um Menschen , die wir versuchen so liebevoll und verantwortungsvoll wie möglich zu fördern, zu unterstützen, und zu versorgen. Eben halt zu Pflegen.
Ich mach mal ein einfaches Beispiel.
Zähne putzen.
Natürlich fördere ich dabei auch die Selbständigkeit.
Er darf zuerst einmal selber versuchen alles herzurichten.
Ich leite ihn Mental an.
Er drückt die halbe Tube leer, nachem ich diese geöffnet habe, weil er es motorisch nicht schafte, er versucht zu putzen, dabei geht die Bürste über die beiden oberen Schneidezähne und mehr nicht. Mitlerweile sind schon 5 Minuten um.
Also Mund ausspühlen laßen. (Oh da ist ja der NIco im Spiegel, mal gucken ob der auch ausspuckt wie ich. Spiegel voll.)
Mama Tuch! Erst muß er jetzt selber den Mund abwischen. Okay.
Anschließend, wird der gesamte Vorgang des Zähneputzens von mir noch einmal vollständig wiederholt, so daß alle Zähe etwas abbekommen.
Wir sind also beim Zähneputzen schon mal mindestens 10 Min "Beschäftigt"
angerechnet werden aber pro Zähneputzen doch nur 3 Min.
Das macht in der Gesamtrechnung der MDK´s 9 Min am Tag. In der Praxis sind es aber 30 MIn.
So ziehen sich doch einige Dinge mehr durch den Pflege Alltag.
Geht es Euch auch oft so, und stellt ihr Euch nicht auch die Frage, ob in der Häuslichen Pflege andere "Zeitwerte" gelten sollten?
Gespant auf Eure Meinungen
LG YOYO
hab mal so ein bischen rum geschaut hier, und zu dem was ich eigentlich wissen möchte nichts wirkliches gefunden.

Bis AUgust war unser Nico in der Pflegestufe III. Die hatte er seit er 10 Jahre alt war.
Für uns hat sich an der Pflege mit und um ihn nichts geändert, im gegenteil sie ist "anstrengender" geworden. Weil wir ihn ständig auch mental anleiten und in seiner Selbständigkeit unterstützen wollen.
Im Grundsatz hat man immer doch gesagt, daß man den Mitmenschen die zu Hause Pflegen, unterstützen möchte, eben halt auch mit dem Pflegegeld.
Im September letzten Jahres ist dann nach dem es einfach eine Neue "Zeiteinteilung" für die Pflegestufen gab, der MDK hier gewesen und unser Sohn wurde runter gestuft.
Natürlich haben wir schon Widerspruch und auch Klage eingereicht.
Was ich persönlich erfragen möchte,
hat sich jemand von Euch schon mal dafür stark gemacht, daß einfach auch in der Pflege zu Hause, die "Meßzeiten" für Pflegeheime und Krankenhäuser bzw. Sozialstationen zu Grunde gelegt werden.
Und daß die festgelegten Zeiten, fast nie den wirklichen AUfwand erfassen.
Es handelt sich hier doch um Menschen , die wir versuchen so liebevoll und verantwortungsvoll wie möglich zu fördern, zu unterstützen, und zu versorgen. Eben halt zu Pflegen.
Ich mach mal ein einfaches Beispiel.
Zähne putzen.
Natürlich fördere ich dabei auch die Selbständigkeit.
Er darf zuerst einmal selber versuchen alles herzurichten.
Ich leite ihn Mental an.
Er drückt die halbe Tube leer, nachem ich diese geöffnet habe, weil er es motorisch nicht schafte, er versucht zu putzen, dabei geht die Bürste über die beiden oberen Schneidezähne und mehr nicht. Mitlerweile sind schon 5 Minuten um.
Also Mund ausspühlen laßen. (Oh da ist ja der NIco im Spiegel, mal gucken ob der auch ausspuckt wie ich. Spiegel voll.)
Mama Tuch! Erst muß er jetzt selber den Mund abwischen. Okay.
Anschließend, wird der gesamte Vorgang des Zähneputzens von mir noch einmal vollständig wiederholt, so daß alle Zähe etwas abbekommen.
Wir sind also beim Zähneputzen schon mal mindestens 10 Min "Beschäftigt"
angerechnet werden aber pro Zähneputzen doch nur 3 Min.
Das macht in der Gesamtrechnung der MDK´s 9 Min am Tag. In der Praxis sind es aber 30 MIn.
So ziehen sich doch einige Dinge mehr durch den Pflege Alltag.
Geht es Euch auch oft so, und stellt ihr Euch nicht auch die Frage, ob in der Häuslichen Pflege andere "Zeitwerte" gelten sollten?
Gespant auf Eure Meinungen
LG YOYO
