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Anfallhund und Betreuungsleistungen

Manfred45 06.02.2009, 09:00#1
Hallo

Ich mal wieder mit einer neuen Frage :grins:

Wir hatten gestern unser erstes Gespräch mit dem Hundetrainer der Hundeschule CANIS FAMILIARIS EV in Roetgen. Diese Schule bildet unter anderem auch Anfallhunde aus.
Leider belaufen sich die Kosten der Ausbildung auf ca 8000-10 000 €.
Für uns eine Menge Geld. Der Hundetrainer und wir sind aber bereits auf Sponsorensuche.

Nun meine eigentliche Frage:
Können wir ,da wir den erhöhten Betrag auf Betreuungsleistungen bekommen, diesen dafür in Anspruch nehmen?

Gibt es "Zuschüsse" für solch eine Hundeausbildung?

Hat vielleicht hier schon jemand Erfahrungen mit solchen Hunden?


Liebe Grüsse
amai 06.02.2009, 20:39#2
AW: Anfallhund und Bereuungsleistungen

Hallo Manfred,
leider habe ich keine Erfahrungen mit Anfallshunden, daher auch nicht mit der Finanzierung.
Was ich aber genau weiss: die zusätzlichen Betreuungsleistungen nach § 45 b SGB XI darf man dafür nicht einsetzen.

Hier kannst du ab Seite 213 nachlesen, wofür man diese Leistungen einsetzen kann. Deine Pflegekasse muss dir auf Anfrage eine Liste mit allen zugelassenen Diensten/Einrichtungen und Vereinen zuschicken, die diese Leistungen abrechnen dürfen:
http://www.gkv.info/gkv/fileadmin/user_upload/PDF/Rundschreiben_2008/GR_ohne_20Anlagen_2008-07-15_1_.pdf


LG, amai
Manfred45 07.02.2009, 10:24#3
AW: Anfallhund und Betreuungsleistungen

Hallo Amai
Danke für die Antwort

Ich bekam heute eine PDF vom Hundtrainer.
Persönliche Budget § 17 SGB IX.


Für mich ziemlich verwirrend geschrieben. :kopfkratz:

Ich habs mal angehangen. Leider kenn ich mich damit absolut nicht aus
amai 07.02.2009, 14:02#4
AW: Anfallhund und Betreuungsleistungen

Hallo Manfred,
auch mit dem persönlichen Budget habe ich (noch ) keine eigenen Erfahrungen.
Es ist allerdings keine "neue" oder andere Leistung, sondern lediglich eine neue Form der Leistungsgewährung. Etwas anderes kann ich auch aus dem Ratgeber nicht herauslesen.

Zur Finanzierung von Therapiehunden über die Krankenkasse habe ich lediglich die Möglichkeit gefunden, einen Blindenführhund als anerkanntes "Hilfsmittel" über die Kasse zu bekommen.

Momentan sehe ich wirklich nur die Möglichkeit den Hund privat, bzw. über Spenden und Sponsoren ausbilden zu lassen.

Vielleicht meldet sich ja noch wer mit eigenen Erfahrungen.
LG, amai
Manfred45 12.02.2009, 15:03#5
AW: Anfallhund und Betreuungsleistungen

Auch hier habe ich Neuigkeiten.

Der Landschaftsverband wird sich der Sache mal annehmen.:-)

Ich muss nur noch die Absage der Kasse,ärztliche Befunde,den Kostenvoranschlag und einen Brief wo wir unsere Umstände erklären hinschicken.

Ein Versuch wäre es wert meinte der Herr vom Verband.

Übrigens wurde ich sehr,sehr gut und freundlich dort beraten.:-)

Kämpfen lohnt halt doch:-)