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private KV/PV

Petra_cta 15.09.2003, 21:07#1
Hallo,

bin heute das erste Mal hier und habe auch schon gleich eine für mich sehr wichtige Frage. Eine Frage an die Mamis und Papis, deren Kinder privat KV bzw. PV sind.

Gehen eure Kinder in den KIGA? Wenn ja, wie habt ihr das mit den dort benötigten Hilfsmitteln (z.B. Stuhl, KiWa,) gemacht? Selbst beschafft und auch selbst bezahlt? Oder hat eure PKV eine sog. Zweitversrogung übernommen?

Dies würde mich mal brennend interessieren, weil unsere PKV hat eine Zweitversorgung abgelehnt, weil z.B. wohl unser Therapiestuhl nicht im privaten Heil- und Hilfsmittelverzeichnis aufgeführt ist.
Für zuhause haben wir mit "hängen und würgen" eines genehmigt bekommen. Nun aber die KiGa-Zweitversrogung abgelehnt bekommen. Das private Himi-Verzeichnis und das der gesetzl. KK sei wohl verschieden. Ist das so???

Unsere PKV würde eine Zweitversrogung übernehmen, wenn ich andere Personen benennen könnte, die ebenfalls eine PKV haben, aber eine Zweitversorgung von ihrer PKV genehmigt bekommen haben. (Mann ist das kompliziert).

Sollte dies der Fall sein, könntet ihr mir euren
Bewilligungsbescheid mal zumailen? Der Name des Versicherten könne wegen des Datenschutzes unleserlich gemacht werden.

Danke euch

Gruß
Petra m.Alex (ICP, beinbetonte Tetraspastik, entwicklungsverzögert, Frontalnahtverschluß, Strabismus converges)
Johannes 30.09.2003, 08:57#2
Hallo!
Unser Sohn (Rolli-Fahrer) geht mittlerweile in die Schule und das Thema der Hilfsmittelversorgung verfolgt uns seit Beantragung des ersten Therapiestuhls (für zu hause). Unsere private Krankenversicherung lehnt sämtliche Hilfsmittel ab, selbst den Rollstuhl bsp.weise, ohne den sich unser Sohn ja gar nicht fortbewegen geschweige denn am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. Wir mußten ständig Kämpfe führen, mittlerweile ist die Kasse so "großzügig" und zahlt für den neuen Rolli die Hälfte. Alle anderen Hilfsmittel (z.B. Therapierad o.ä.) wurden und werden nach wie vor abgelehnt. Eine von uns beauftragte Rechtsanwältin meinte, dass eine Klage gegen die Kasse nichts bringen würde (vielleicht hatte sie aber auch keine Lust, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, denn ich denke, dass unsere Kinder massiv benachteiligt sind). Wir hatten das Glück, einige Hilfsmittel von den "gesetzlichen Kassenkindern" im Kiga und in der Schule mitnutzen zu können (so fährt unser Sohn in der Schule einen alten Rolli von seinem Kumpel, der ist natürlich nicht angepaßt, eine Fehlhaltung ist vorprogrammiert....aber orthopädische Operationen (zumal mit teurer Chefbehandlung) werden natürlich gerne und ohne zu murren von den privaten privaten Kassen übernommen!!!!).
Ich weiß leider auch schon gar nicht mehr, wie man dagegen angehen kann! Grüße, Stefanie.
Gast 13.10.2003, 14:20#3
ich weiß schon warum ich froh war als ich aus der privaten wieder rauskam
Gast 19.10.2003, 14:45#4
Hallo Stefanie,
mein Kind ist noch zu klein für Zweitversorgung aber bald wird bei uns der Ärger auch losgehen. Wir hatten schon Probleme bei der Erstversorgung.
Ich habe selbst früher in einer Privaten Krankenversicherung gearbeitet zwar in einem anderen Bereich, aber kann Dir nur raten hartnäckig zu bleiben. Wende Dich an die Geschäftsleitung oder den Vorstand. Die kleinen Sachbearbeiter würden zwar oft gerne, können aber nicht zahlen und entscheiden. Bring medizinische Begründungen von Kliniken oder Kinderzentrum und nicht vom Hausarzt, der einem sowieso alles verschreibt.
Eine Private Krankenversicherung hat zwar ein kleines Hilfsmittelverzeichnis, aber viel mehr Spielraum für freiwillige Leistungen als die Gesetzlichen Krankenkassen. Wendet Euch auch an den Versicherungsvermittler, er soll was tun, schliesslich hat er damals die Provision kassiert. Rechtlich habt Ihr zwar keine Chance, aber trotzdem sollte die Anwältin zumindest ein Schreiben schicken (vorausgesetzt Ihr seid Rechtsschutzversichert). Manchmal wird gezahlt, weil ein Rechtsreit vom Verwaltungsaufwand teurer kommt als zu leisten - bei den Hilfsmittelpreisen vielleicht doch eher unwahrscheinlich. Ach ja, und falls Ihrs geschafft habt, bedankt Euch auch dafür. Schliesslich sind es dort auch nur Menschen und es ist nie schlecht sich fürs nächste Mal in Erinnerung zu behalten (den Tipp hab ich von einer anderen Mutter, die immer mal wieder ein Foto ihrer Tochter an die KK schickt um keine unbekannte Nummer zu sein).
Ich drücke Euch die Daumen.
Viele Grüße
Petra_cta 20.10.2003, 19:58#5
Hallo,
danke an Stefanie und Sahra für eure Meinungen. Im Moment wird unsere Zweitversorgung Therapiestuhl Kindergarten für unseren Jungen passend umgebaut. (Kosten f. den gebrauchten Stuhl wurden mir vom KiGa-Träger zurückerstattet - puhhh!!). die Umbaukosten muß ich selber tragen. Mal sehen was unsere PKV dazu sagt, garantiert wieder eine Absage. aber ich werde kämpfen. Das DANKE mit einem Foto vom Kind finde ich gut. Will mich demnächst auch mal, wenn wieder eine Absage unserer PKV kommt, auch mal einem Beratungsgespräch eines RA unterziehen.

Gruß
Petra

an "den gesetzlichen": Warum bist du überhaupt in eine PKV gegangen, wenn du soooo froh bist wieder draußen zu sein? Verstehe ich nicht!!