AW: Rollstuhl oder Rehabuggy
Hallo,
wenn auch spät, doch ich möchte auch noch etwas zu diesem Thema beitragen.
Wir sind auch bei der AOK und die lehnte alles erst einmal ab. Herr X in Würzburg weiss oder wusste immer ganz genau, was der behinderte Mensch genau zu brauchen schien. So sollten wir einen Rolli bekommen, der nur mit der Anschaffung eines mittleren Kleintransporters zum Transport, verbunden gewesen wäre. Es war ein langer Weg vom viel zu kleinen Buggy für einen 15 jährigen Jungen, bis zum Rolli hin.
Was zum Thema Rolli oder Buggy von mir noch anzumerken wäre:
Buggy ist einfacher in der Handhabung für uns als Betreuer.
Rolli bedeutet für unsere Kinder erheblich mehr Lebensqualität. Erstens werden Sie ab einer gewissen Größe im Rolli von der Gesellschaft ganz anders betrachtet, bzw. eingeschätzt. Zweitens ermöglicht es - je nach Möglichkeit - auch ein selbständigeres Bewegen. Selbst unser blindes Kind liebt es, im Hof sich selbst im Rolli fort zu bewegen.
Trotz allem muss jeder für sich selbst wissen, wie er am besten, bzw.wie es am besten für alle ist.
Viele Grüße
kirsty
P.S. Wir haben nur 3 Jahre gebraucht, bis wir den Rolli so abholen konnten, wie er auch der Behinderung unseres Kindes angebracht war.
Leider haben wir kein Zweit-Rolli für die Schule bekommen. das lehnt die AOK Bayern schlicht weg ab.
Dort schleift man Stefan hinterher, oder er bleibt in der Schule. Wenn er keine Anfälle hat, läuft er aber auch mittlerweile ganz tüchtig. Nur wenn er dann krampft, liegt er halt auf der Erde, egal ob Sommer oder Winter. Aber so ist es halt im Sinne der Krankenkasse, oder ich habe etwas falsch verstanden.
