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Menschen die motorisch körperlich beeinträchtigt s

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    Menschen die motorisch körperlich beeinträchtigt s

    Hallo an alle
    Habe Menschen die sehr starke motorisch körperliche Beeinträchtigung haben. Nicht auch ein recht auf freiheit!!!
    Ich Arbeite mit zwei Talkernutzern, die motorisch nur wenig können, weil die ihre Hände nicht bewegen können. Darum bedient eine von den beiden ihren Talker mit ihrem Kopf. Ihr Rollstuhl hat eine Kopfstütze, die hat links und rechts eine Taste und damit bedient die ihren Talker. Und die andere Frau bedient ihren Talker mit ihrem Knie. Mit den zwei die auch mit einen Talker reden.verstehe ich mich sehr gut. Und die beiden haben eine motorisch körperliche Beeinträchtigung .
    Eine Frau von den beiden hat eine sehr starke motorisch körperliche Beeinträchtigung .
    Und die andere nur leiche. Aber die haben leider das gleiche problem das die nichts dürfen.
    Die machen immer das selbe jeden Tag.Zu Arbeit da ihre zeit absitzen dann nach hause .
    Da dann wieder nur rumsitzen. Oder man schick die ins Bett. Ist doch keimn Leben so. Ihr seit ja alle Eltern die hier sind. Tut ihr so auch mit euren Kinder ? Beispiel bein Spiel nur im Zimmer abschieben oder in einer ecke abstellen.




    Oder letzte Dienstag
    Ich war wie songs Dienstag in Gelsenkirchen Werkstatt Hatte da Schüler mit den ich mit Talker übe. und eine Schülerin davon ist 31 W und die will sehe sehr gerne ausziehen. hat die mir schon mal gesagt. weil es
    belastet sie wie die jetzt Lebt. weil ihre Mutter dienichts lässt. die behangt die wie ein Baby. kenn ich zu gut . meine war auch so. die darf noch nicht mal raus. Ist doch kein leben so.Ist voll öde

    Arbeit nach haus schlafen. nächste tag das gleiche. meist besucht die ihre schwester , aber auch nicht so oft.
    ihr leben ist so öde, Einsam. Wie die jetzt Lebt bei ihren Eltern quäl sie nur.Die will da raus.

    Wo muss die Antragstellung wenn die ausziehen will? was mussen wir tun? . Ich will die dabei unterstützen.Die hat sonst keine. Die kann nicht reden darum versteht die keiner so gut. Die hat ein talker. aber kommt damit nicht so gut klar .aber wir beide üben immer dienstags . und jetzt ist die viel besser geworden. Und die kann nicht so gut sehen. nur bisschen. Und laufen tut die mit Rollator. Wo können wir hin ?
    über eine antwort würde ich mich freuen. Kann mir einer Tipp geben was wir tun sollen? was ist eigenlich wenn ihr Eltern die nivcht gehen lassen wollen. ? wie seht das rechtlich aus ???


    Liebe Grüß

    Fikria

    #2
    AW: Menschen die motorisch körperliche Beeinträch

    Hallo Fikria,

    ich habe deinen Beitrag in dieses Forum verschoben. Es handelt sich ja um eine richtige Anfrage. Da wo du ihn eingestellt hast, geht es mehr um Geschichten und Gedichte, also mehr etwas zum einfach mal zwischendurch lesen und nachdenken. Vielleicht findest du hier in dieser Abteilung des Forums auch eher eine Antwort auf deine Frage. Ich probiere es schon einmal. Vielleicht kann ich dir ein wenig weiter helfen.

    Für Eltern ist es nicht immer einfach Kinder gehen zu lassen. Das ist dann auch erst mal völlig egal, ob diese behindert sind, oder nicht. Während der Pubertät geschieht eigentlich bereits eine Art Abnabelung. Bei gesunden Kindern geschieht dies oft verbal und man findet meist nach Verletzungen, die dabei auch immer mal vorkommen, wieder zusammen. Handelt es sich um ein behindertes Kind, versuchen Eltern es meist zu beschützen. Also eigentlich Gefahren vorzubeugen. Manche Eltern tun dies mehr, manche weniger. Aber auch das findet sich bei gesunden, bzw. nicht behinderten Kindern und ihren Eltern wieder. Bevormundung stinkt Jugendlichen und ist verständlich. Man will frei und selbstverantwortlich leben. Dazu muss man aber auch vorbereitet werden. Die Welt da draußen meint es nicht immer gut mit einem. Viele Alltags Hürden müssen genommen werden. Eine gute Vorbereitung und ein mögliches Wohntraining können eine erste Hilfe sein auf dem Weg in ein eigenständiges Leben.

    Leider wird ein Wohntraining nicht unbedingt finanziert. Die Leute die darüber entscheiden wissen leider oft gar nicht über eure Wünsche und Bedürfnisse bescheid. Um da einmal Klarheit zu schaffen, gibt es jetzt die UN-Behindertenrechtskonvention, die die Rechte von Menschen mit Behinderung ganz klar regelt.

    Oft haben Menschen mit einer Behinderung je nach Schweregrad ab dem 18. Geburtstag einen Betreuer, der vom Gericht bestellt wird. Meist sind es die eigenen Eltern, oder Verwandten. Findet sich niemand, dann wird ein gesetzlicher Betreuer eingesetzt. Der darf dann je nachdem wie das Gericht entscheidet zum Beispiel nur über den Aufenthaltsort bestimmen, also wo der oder die betroffene Person lebt und wohnt. Oder er darf die Briefe öffnen und lesen und beantworten. Oder er darf mit den Ärzten reden und mitbestimmen, was für eine Behandlung gemacht werden soll. Hat man keinen Betreuer, dann darf man alles selbst entscheiden.

    Hat man einen Betreuer, dann muss man alles mit ihm besprechen. Hört der nicht zu, oder hat andere Vorstellungen, dann kann man auch mit jemanden von der Lebenshilfe, oder auch anderen Anbieter der Offenen Hilfen sprechen und sich Hilfe suchen.

    Eltern meinen es meist nicht schlecht, sondern haben nur Angst, es könnte etwas passieren. Solange sie ihr Kind bei sich haben, gibt es ein Gefühl des Schutzes. Es ist nicht einfach einen Weg zu finden und zu gehen. Dazu gehört Mut, Unterstützung und vor allem Ausdauer. Auch hier im Forum kannst du Informationen finden. Wenn man bei der Suchfunktion z.B. das Wort Wohnen ein gibt, kommen Vorschläge zu Informationsseiten. Probiere es mal aus. Aus welchem Bundesland kommt ihr eigentlich?
    Zuletzt geändert von Kirsten; 17.05.2013, 22:30.

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      #3
      AW: Menschen die motorisch körperliche Beeinträch

      Hallo Kirsten
      ein sehr bemerkenswerten text Bist die erste die mir darauf was geschriben hat. Danke.
      Ich war von Heute bis sonntag in Duderstadt Jahrestreffen für unterstützte kommunikation. gerade erst nachhaus gekommen . darum melde ich mich erst jetzt.

      wer für dein kind nicht auch so Jahrestreffen für unterstützte kommunikation was? da sind sehr viele die über einen talker reden. diese mal waren über 35 leute die mit unterstützte kommunikation geredet haben. das Jahrestreffen ist einmal in Jahr, und immer woandas mal in Köln mal da mal da. Und nächste Jahr ist dasd in Duisburg zuglück nicht so weit wie dieses jahr.Du hast doch ein Kind mit unterstützte kommunikation? oder vertut ich mich.
      noch ein schönen feiertag Morgen
      Grüß
      Fikria

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        #4
        AW: Menschen die motorisch körperlich beeinträchti

        Hallo Fikria,

        mir ist eben noch etwas eingefallen. Es gibt die Persönliche Zukunftsplanung Hier findest du nun ein paar Links, wo du dir dazu Infos holen kannst. Vielleicht hast du es selbst schon ausprobiert, oder es wurde dir angeboten. Vielleicht wäre das auch ein Weg für deine Bekannte. Die Persönliche Zukunftsplanung unterscheidet sich von der individuellen Zukunftsplanung. Wenn sich im Leben eines Betroffenen etwas ändern soll, kann die Persönliche Zukunftsplanung eine Hilfe sein, neue Wege zu öffnen. Es ist ein freiwilliges Angebot und dient zur Information.

        http://www.lvkm.de/ueber-uns/lvkm-al...tsplanung.html

        http://www.bag-ub.de/impulse/downloa...Sonderheft.pdf


        und wenn du auf facebook unterwegs bist, schau mal hier vorbei: https://www.facebook.com/persoenlichezukunftsplanung

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          #5
          AW: Menschen die motorisch körperlich beeinträchti

          Ich glaube, es ist ein Problem, was sich nur durch langsamen, aber stetigen gesellschaftlichen Wandel verbessern lässt. Dafür muss immer wieder auf die Situation benachteiligter Menschen aufmerksam gemacht werden, aber auch von der Politik gesetzliche Grundlagen geschaffen werden. Ich denke allerdings, die Zeit spielt uns in die Arme. Wenn immer mehr ältere Menschen z.B. aufwendige Umbauten in ihrem Haus finanziert bekommen, geht das auf Dauer auch nicht an den nicht betroffenen vorbei. Ich meine das im Sinne von der Schaffung eines Bewusstseins.

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