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Sorge...Wie geht es weiter?

Camille 28.07.2010, 21:26#1
Hallo...,
wie ich schon ausführlich berichtete ist meine atyp.autistische Tochter(16J.) seit übr 2Jahren an
einer undiff. Schizophrenie,zeitweise auch paranoid,erkrankt.Sie lebt deshalb seit 1Jahr in einer
vollstationären Reha-Einrichtung für autistische u. psych.erkrankte Jugendliche .
Nun hat sich trotz therapeutischer u. medikamentöser Massnahmen an ihrem
schizophrenen Gesamtbefinden keine Besserung,eher eine Stagnation,eingestellt.
Die Einrichtung befürchtet sogar,dass sie nicht länger deshalb in dieser bleiben kann.
Angenommene Diagnose, hebephrene Schizophrenie.Da keine Massnahmen wirken
würden.
Es zeigt sich eine sogenannte Therapieresistenz.
Erfahrung hat damit bestimmt Keiner,trotzdem schreibe ich hier,weil im Ernstfalle
bleibt meiner Tochter nur eine geschlossene "Einrichtung".

LG Camille
Kirsten 29.07.2010, 23:22#2
AW: Sorge...Wie geht es weiter?

Hallo Camille,

leider kann ich dir nicht wirklich helfen - außer einfach nur zu schreiben, dass wir oft an einem Punkt ankommen, wo wir nicht mehr weiter wissen. Dann stellt sich die Frage, was wird dann? Leider scheint es auch immer schwieriger zu werden, Menschen die eben nicht in eine Schiene passen, Menschen die durch ein Raster fallen, ebenso gut zu versorgen und ihnen die Pflege und Betreuung zukommen zu lassen, wie allen anderen auch. Künftig wird wohl auch immer mehr nach finanzieller Sachlage entschieden werden, als nach sozialem Anspruch. Ich drücke euch die Daumen und wünsche deiner Tochter einen Platz, wo sie so betreut wird, wie sie es einfach benötigt, ohne völlig ausgegrenzt zu sein. Wo sie auch ihr Recht auf Teihabe behalten darf. Wo genug Personal vorgehalten wird, um eine gute und menschenwürdige Betreuung zu sichern.

L.G.
Kirsten
Sanne40 30.07.2010, 12:19#3
AW: Sorge...Wie geht es weiter?

Hallo Camille,
leider hab` ich auch keinen Rat für Dich und trotzdem ist mir danach, Dir ein paar Zeilen zu schreiben.......einfach zur Anteilnahme an Eurer Situation.
ich mache mir heute schon Gedanken, wie es mit unserem Kleinen in Zukunft so weitergeht.
Die Vorstellung ihn evtl. auch mal in ein Heim oder einer geschlossenen Anstalt unterbringen zu müssen, ist schrecklich.
Ich kann mir in etwa vorstellen, wie hilflos man sich fühlt, die Wut und Trauer.
Wünsche Euch von ganzem Herzen, daß Ihr die richtige Einrichtung für Deine Tochter findet.
LG v. Sanne
elfriede 30.07.2010, 17:12#4
AW: Sorge...Wie geht es weiter?

hallo camille.
ich wünsche dir das du eine einrichtung findest,wo es deinem kind und dir gut geht.
sei einfach zuversichtlich und setze alle hebel in bewegung.
die erfahrung zeigt es immer wieder.
wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein lichtlein her.
:lieb: