Hallo guten Tag.
Mein Sohn ist 16 Jahre, geisitig behindert, blind und hat Epilepsie. Er gilt zwar als therapieresistent, wir haben es aber geschafft, daß er relativ gut eingestellt werden konnte. (Lamictal- billig-Ausführung von Hexal) und Luminal.(War früher das Billigste, jetzt auch kräftig im Preis gestiegen) Mit seinen 16 Jahren ist er schon fest in der Pubertät. Wir haben schon oft sehr belastende "Bock"-Zeiten hinter uns. Im Münchner Kinderzentrum wurde uns da sehr geholfen. Bis jetzt sind wir auch gut zurechtgekommen. JE mehr aber Stefan jetzt auch durch das Mobilitätstraining selbständiger wird, umso bockiger wird er. Morgens bekommen wir seine Schuhe nicht angezogen. Die Frau vom Fahrdienst muß reinkommen und schwupp, wie von selbst können wir die Schuhe anziehen. Auch in der Schule klappt alles und Stefan ist ganz gut ausgeglichen. Zuhause markiert er dann wieder den starken Mann. Stefan versteht viel, spricht viel, aber nur begrenzt sinnvoll. Seine Finger der rechten Hand sind schon ganz deformiert. Er schlägt ja mit großer Kraft gegen den Helm. (zum Schutz bei Anfällen) Wenn er den Helm nicht auf hat, dann haut er sich auch so an den Kopf, oder Stirn. Den Finger stößt er voller Wucht kerzengerade in den Boden. Mir wird manchmal schlecht vor Angst, meinem Kind könnte etwas dabei passieren. Wenn ich ihn vor ihm selbst dann schützen will, wird er ganz rebellisch. Bei Oma kann er auch wieder der liebste "kleine" sein. Bestimmt liegt es auch an uns, vor allem an mir. Man verwöhnt sie am Anfang doch zu sehr. Das habe ich im Kinderzentrum gelernt. Ich bin nur froh, daß er in der Gruppe zufrieden und sehr umgänglich ist. Stefan lässt sich auch auf alles gutmütig ein. Ich denke meine Ausführung kommt vielen bekannt vor und doch hat der eine oder andere von euch einen Tipp, wie ich dieses "blöde" Muster wieder durchbrechen kann und unser Alltag wieder etwas stressfreier und harmonischer werden kann.
Viele Grüße
kirsty
Mein Sohn ist 16 Jahre, geisitig behindert, blind und hat Epilepsie. Er gilt zwar als therapieresistent, wir haben es aber geschafft, daß er relativ gut eingestellt werden konnte. (Lamictal- billig-Ausführung von Hexal) und Luminal.(War früher das Billigste, jetzt auch kräftig im Preis gestiegen) Mit seinen 16 Jahren ist er schon fest in der Pubertät. Wir haben schon oft sehr belastende "Bock"-Zeiten hinter uns. Im Münchner Kinderzentrum wurde uns da sehr geholfen. Bis jetzt sind wir auch gut zurechtgekommen. JE mehr aber Stefan jetzt auch durch das Mobilitätstraining selbständiger wird, umso bockiger wird er. Morgens bekommen wir seine Schuhe nicht angezogen. Die Frau vom Fahrdienst muß reinkommen und schwupp, wie von selbst können wir die Schuhe anziehen. Auch in der Schule klappt alles und Stefan ist ganz gut ausgeglichen. Zuhause markiert er dann wieder den starken Mann. Stefan versteht viel, spricht viel, aber nur begrenzt sinnvoll. Seine Finger der rechten Hand sind schon ganz deformiert. Er schlägt ja mit großer Kraft gegen den Helm. (zum Schutz bei Anfällen) Wenn er den Helm nicht auf hat, dann haut er sich auch so an den Kopf, oder Stirn. Den Finger stößt er voller Wucht kerzengerade in den Boden. Mir wird manchmal schlecht vor Angst, meinem Kind könnte etwas dabei passieren. Wenn ich ihn vor ihm selbst dann schützen will, wird er ganz rebellisch. Bei Oma kann er auch wieder der liebste "kleine" sein. Bestimmt liegt es auch an uns, vor allem an mir. Man verwöhnt sie am Anfang doch zu sehr. Das habe ich im Kinderzentrum gelernt. Ich bin nur froh, daß er in der Gruppe zufrieden und sehr umgänglich ist. Stefan lässt sich auch auf alles gutmütig ein. Ich denke meine Ausführung kommt vielen bekannt vor und doch hat der eine oder andere von euch einen Tipp, wie ich dieses "blöde" Muster wieder durchbrechen kann und unser Alltag wieder etwas stressfreier und harmonischer werden kann.
Viele Grüße
kirsty

