AW: Fahrzeiten und Fahrer in die SVE
chris-123 hat-12.12.2014 geschrieben-
@ all
Keiner spricht euren erwachsenen Kindern die Teilhabe bzw Inklusion aber wo haben euere Erwachsenen Kinder denn Inklusion? Was habt ihr dafür getan ? Oder ist ein Fahrdienst wirklich für die Inklusion eurer Kinder zuständig? Die Menschen tun ihren Job sie bringen eure Kinder von A nach B .
Egoismus hat mit Inklusion nicht viel zu tun , denn wie inklusiv ist man denn , wenn es einem Wurst ist das andere länger warten müssen , nur weil ihr ansonsten schon alleine raus kommt aber nicht wenn der Rattenschwanz mit Fährdienst vor der Tür steht.
Ihr habt doch alle eure Kinder in Fördereinrichtungen also gar nicht inklusive.
Aber wenn es darum geht etwas mehr zu bekommen dann schreit ihr Inklusion.
Ich Schaaf bezahle noch Hilfsmittel Förderschulbücher, da die Schule kein Budget hat und die FS ihr Inventar natürlich nicht plündern kann.
Ja aber wenn man manches liest ist ja klar wo das Geld für die Inklusion landet, wenn alle Inklusion schreien die eigentlich gar keine für ihr Kind wahrnehmen.
Auch mit Gegenwind müsst ihr Leben.
Lg
Hallo Chris,
meinst Du nicht das dieser Beitrag für Eltern die für ihre erwachsenen, schwerbehinderten Kinder mit hohem Pflege- und Betreuungsbedarf seit Jahrzehnten da sind und sich für ihre Kinder einsetzen, ein Schlag ins Gesicht ist?
Du schreibst hier @all ? ….also Du meinst alle Eltern von erwachsenen Kindern die hier geschrieben haben….?
Woher nimmst Du das Recht Menschen die Du nicht kennst so anzugehen?
Natürlich muss man mit Gegenwind leben aber dieser sollte respektvoll sein.
Was willst Du damit sagen, das Du noch Hilfsmittel, Förderschulbücher zahlst?
Meinst Du damit das die Schule Deines Kindes nur kein Budget dafür
hat und Du zahlen musst, weil es noch Förderschulen gibt die ihr Inventar nicht zur Verfügung stellen?
Was willst Du damit sagen das ja klar ist wo das Geld für Inklusion landet, wenn alle Inklusion schreien die eigentlich gar keine für ihr Kind wahrnehmen?
Meinst Du es steht zuwenig Geld für Inklusion zur Verfügung weil dieses Geld für behinderte Menschen ausgegeben wird die noch in Fördereinrichtungen gepflegt und betreut werden?
Was willst Du damit sagen das wenn es darum geht mehr zu bekommen wir Inklusion schreien?
Willst Du damit sagen das wir Eltern von erwachsenen Kindern die Inklusion benutzen um uns zusätzliche Gelder zu „erschleichen“ die uns ja eigentlich gar nicht zustehen?
Kennst Du eigentlich die Lebensrealität von uns Eltern mit erwachsenen, behinderten Kindern?
Hast Du schon mal versucht eine Behinderten- WG für geistig behinderten Menschen mit einem hohen Pflege- und Betreuungsbedarf bedarfsdeckend zu realisieren?
Ist Dir eigentlich klar das es gerade bei der Inklusion und bei dem Thema Wohnen für erwachsene geistig behinderte Menschen mit einem hohen Pflege- und Betreuungsbedarf kaum Möglichkeiten gibt um sie zu inkludieren, also dies bedarfsdeckend zu realisieren.?
Es sollen nicht Menschen „in etwas hinein inkludiert werden“, das wäre ja die alte Vorstellung der Integration. Dass Menschen mit schweren Behinderungen einfach in eine „normale Umwelt gepackt werden und dann sehen müssen, wie sie zurechtkommen“ ist nicht gemeint, aber genau so wird es meistens noch gemacht.
Alle sprechen von Inklusion, auch der Kostenträger aber bei den Kosten hört die Inklusion auf, aber damit können wir Eltern uns nicht zufrieden geben und machen es nicht und können es auch nicht weil die Zeit kommen wird wo es uns Eltern nicht mehr gibt und unsere Kinder auch dann noch ein menschenwürdiges Leben haben sollen.
Und gerade hier im Thread gibt es Menschen die sich ganz besonders dafür einsetzen und für die Inklusion dieser Menschen kämpft.
Das wird auch allen nachfolgenden Generationen zu Gute kommen und diesen Menschen bin ich dankbar für ihren außergewöhnlichen Einsatz.
Inklusion heißt für mich, dass auf die Bedürfnisse der Einzelnen geschaut wird. Auch für schwerbehinderte Menschen kann so Teilhabe ermöglicht werden: Inklusion heißt in ihrem Fall, dass ausreichend Unterstützung und Assistenz vorhanden sein muss, eben bedarfsdeckend.
Das heißt in unserem Fall z.B. auch das bei einem Kinobesuch derjenige der meine Tochter gefahren hat auch bei ihr bleiben muss und nicht einfach wieder fahren kann.
Und in dem Fall von erwachsenen behinderten Menschen muss gelungene Inklusion ohne Eltern realisiert werden, weil es hier eben nicht mehr um minderjährige Kinder geht…..
Wenn ich Deine Beiträge lese habe ich das Gefühl das sehr viel Wut in Dir ist, das bei Dir die Eltern von behinderten Kindern in Parteien aufgeteilt werden, das bei Dir die Eltern die ihre Kinder noch in Fördereinrichtungen betreuen lassen Schuld daran sind das zuwenig Gelder für die Inklusion da ist, das Deiner Meinung nach wir Eltern von erwachsenen, behinderten Kindern noch nie was für Inklusion getan haben……
……ich glaube es ist noch ein ganz, ganz langer Weg bis zur gelungenen Inklusion.
Liebe Grüße
Monika