Hallo,
mir brennt schon lange ein Problem unter den Nägeln, das ich nie so richtig angesprochen oder angepackt habe, weil ich mich davor scheue, evtl. falsche Anschuldigungen auszusprechen oder jemanden damit zu schaden, aber ich fang mal besser von vorne an: (sorry, wenn das länger dauert)
Meine Tochter - inzwischen 3 Jahre alt - hat eine Balkenagenesie und eine cerebreläre Ataxie (oder so ähnlich). Jedenfalls ist sie motorisch stark entwicklungsverzögert. D. h., sie hat erst mit 2 1/2 Jahren gelernt zu gehen. Ist in all ihren Bewegungen aber sehr unsicher und von laufen oder springen noch weit entfernt. In alle anderen Bereiche spielt diese Verzögerung natürlich rein, sie sind aber laut Entwicklungstest nicht so stark betroffen. Unser Entwicklungsneurologe meint, sie würde alles lernen können, was sie zum Leben braucht, aber immer ihre Probleme haben.
Jetzt weiß ich natürlich, daß es hier Eltern von sehr viel schwerer betroffenen Kindern gibt und ich möchte diese auch nicht vor den Kopf stoßen. Aber auch diese 50%-Behinderung unserer Tochter macht uns Sorgen und Probleme. (Aktuell: Kindergartenintegration.....)
Auf unserer Frage nach den Ursachen dieser Anomalie im Gehirn, die bereits im Alter von drei Wochen festgestellt wurde, meinte der Arzt nach Ausschluß eines Chromosomenschadens, es müßte wohl in der 7. oder 8. SSW irgendwas passiert sein, das die Anlage des Gehirns beeinflußt hat, wie z. B. ein Umweltgift oder eine Infektion. Genaueres könne er auch nicht sagen. Nun ist es so, daß ich damals in der 8. SSW von meinem Frauenarzt eine Auffrischungs-Polio-Impfung bekommen habe (und zwar als Schluckimpfung). Damals (1. Schwangerschaft, man glaubt ja alles, was einem gesagt wird) habe ich zwar nachgefragt, ob das denn in der Schwangerschaft möglich sei, meinte er die Impfstoffe seien heutzutage ja so unbedenklich und außerdem wäre es ja viel schlimmer wenn ich schwanger ungeipmpft wäre und infiziert würde. Und das Baby wäre damit ja auch gleich mitgeimpft...
Unser Neurologe meinte - für meinen Geschmack etwas zu schnell - das könne in keinem Zusammenhang mit der Erkrankung unserer Tochter stehen.
Lange Rede (Schreibe) kurzer Sinn: Nachdem ich inzwischen zwei weitere Gott sei Dank gesunde Babys bekommen habe, bin ich immer mehr davon überzeugt, daß ich diese Sache nicht so einfach auf sich beruhen lassen will.
Wohin kann ich mich wenden? Ich habe das Gefühl, daß Ärzte in diesem Fall nicht die richtigen Ansprechpartner sind, da sie ihrem Kollegen ja nicht schaden wollten. Hat jemand eine Idee, was ich tun kann? Ich will den Gyn ja nicht gleich verklagen, sondern mich informieren, ob mein Gefühl nicht doch richtig sein könnte und ein Zusammenhang zwischen dieser Impfung und Katharinas Handycap besteht, um dann evtl. zu klären, ob man weiter etwas unternimmt oder nicht.
Bis jetzt habe ich nichts unternommen, um die Kraft, die sowas kosten kann zu sparen und in die Förderung unserer Tochter zu stecken.
Tja, also wer das alles durchgelesen hat, dem gratuliere ich. War wohl ein bißchenlang, sorry. Aber man sich sowas mal von der Seele schreiben.
Ich feue mich auf eine Antwort
Liebe Grüße, Michaela
mir brennt schon lange ein Problem unter den Nägeln, das ich nie so richtig angesprochen oder angepackt habe, weil ich mich davor scheue, evtl. falsche Anschuldigungen auszusprechen oder jemanden damit zu schaden, aber ich fang mal besser von vorne an: (sorry, wenn das länger dauert)
Meine Tochter - inzwischen 3 Jahre alt - hat eine Balkenagenesie und eine cerebreläre Ataxie (oder so ähnlich). Jedenfalls ist sie motorisch stark entwicklungsverzögert. D. h., sie hat erst mit 2 1/2 Jahren gelernt zu gehen. Ist in all ihren Bewegungen aber sehr unsicher und von laufen oder springen noch weit entfernt. In alle anderen Bereiche spielt diese Verzögerung natürlich rein, sie sind aber laut Entwicklungstest nicht so stark betroffen. Unser Entwicklungsneurologe meint, sie würde alles lernen können, was sie zum Leben braucht, aber immer ihre Probleme haben.
Jetzt weiß ich natürlich, daß es hier Eltern von sehr viel schwerer betroffenen Kindern gibt und ich möchte diese auch nicht vor den Kopf stoßen. Aber auch diese 50%-Behinderung unserer Tochter macht uns Sorgen und Probleme. (Aktuell: Kindergartenintegration.....)
Auf unserer Frage nach den Ursachen dieser Anomalie im Gehirn, die bereits im Alter von drei Wochen festgestellt wurde, meinte der Arzt nach Ausschluß eines Chromosomenschadens, es müßte wohl in der 7. oder 8. SSW irgendwas passiert sein, das die Anlage des Gehirns beeinflußt hat, wie z. B. ein Umweltgift oder eine Infektion. Genaueres könne er auch nicht sagen. Nun ist es so, daß ich damals in der 8. SSW von meinem Frauenarzt eine Auffrischungs-Polio-Impfung bekommen habe (und zwar als Schluckimpfung). Damals (1. Schwangerschaft, man glaubt ja alles, was einem gesagt wird) habe ich zwar nachgefragt, ob das denn in der Schwangerschaft möglich sei, meinte er die Impfstoffe seien heutzutage ja so unbedenklich und außerdem wäre es ja viel schlimmer wenn ich schwanger ungeipmpft wäre und infiziert würde. Und das Baby wäre damit ja auch gleich mitgeimpft...
Unser Neurologe meinte - für meinen Geschmack etwas zu schnell - das könne in keinem Zusammenhang mit der Erkrankung unserer Tochter stehen.
Lange Rede (Schreibe) kurzer Sinn: Nachdem ich inzwischen zwei weitere Gott sei Dank gesunde Babys bekommen habe, bin ich immer mehr davon überzeugt, daß ich diese Sache nicht so einfach auf sich beruhen lassen will.
Wohin kann ich mich wenden? Ich habe das Gefühl, daß Ärzte in diesem Fall nicht die richtigen Ansprechpartner sind, da sie ihrem Kollegen ja nicht schaden wollten. Hat jemand eine Idee, was ich tun kann? Ich will den Gyn ja nicht gleich verklagen, sondern mich informieren, ob mein Gefühl nicht doch richtig sein könnte und ein Zusammenhang zwischen dieser Impfung und Katharinas Handycap besteht, um dann evtl. zu klären, ob man weiter etwas unternimmt oder nicht.
Bis jetzt habe ich nichts unternommen, um die Kraft, die sowas kosten kann zu sparen und in die Förderung unserer Tochter zu stecken.
Tja, also wer das alles durchgelesen hat, dem gratuliere ich. War wohl ein bißchenlang, sorry. Aber man sich sowas mal von der Seele schreiben.
Ich feue mich auf eine Antwort
Liebe Grüße, Michaela
