Hallo,auch meine Enkelin ist hyperaktiv und kann sich schlecht anpassen.Sie hat keine Beziehung zu Klassenkameraden.Kann sich nicht oder sehr schlecht anpassen,will ständig im Mittelpunkt stehen.Meine Enkelin ist wegen der Drogenabhängigkeit ihrer Mutter seit der Geburt bei mir im Haushalt.Sie besucht die Orientierungsstufe in der Regelklasse und ist eine intelligente Schülerin.eine Therapie hat sie bereits gemacht,obwohl mit wenig Erfolg.Eine Ritalineinnahme von zwei Jahren mussten wir wieder abbrechen,da sie extrem abnahm und keinen Appetit mehr hatte.Nun kommt sie in die Pubertät,was die Erziehung nicht einfacher macht.Ich wäre froh,wenn sie sich in der Klasse ein paar Freunde machen könnte.Leider ist sie nach dem Wechsel von der Grundschule in die Orientierunsstufe mit ein paar Kindern aus der Grundschule jetzt in einer Klassengemeinschaft.Diese Kinder behandeln sie wie eine Außenseiterin.Was kann ich noch machen?Der Lehrer geht auf dieses Problem nicht weiter ein.Soll ich mich an die Schulleitung wenden und vielleicht einen Schulwechsel anstreben.Es besteht vielleicht die Möglichkeit sie in eine Kooperationsklasse unterzubringen.Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?Bin um jeden Hinweis dankbar.
Hallo Eva!
Viel Hilfe haben wir vom Bundesverband Aufmerksamkeitsstörung/Hyperaktivität e.V. erfahren. Im Internet erreichbar unter: www.bv-ah.de
Dort gibt es Links zu den Regionalgruppen. Die Leiter der Regionalgruppen sind in der Regel selbst (!) betroffene, zumindest wg ADS/HKS erfahrene Elternteile. Ich hoffe für Sie, daß Sie dort eine Regionalgruppe finden, die von Ihrem Wohnort leicht erreichbar ist.
Ihre Enkelin hätte so auch die Möglichkeit, andere Jugendliche mit ähnlichen Erfahrungen kennenzulernen.
Sie können mir gerne eine Mail für weiteren Kontakt schicken.
Gruß biene63
