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Das Anfallskind

Myriam 26.09.2013, 10:14#1
Hallo zusammen,

beim Suchen nach Infos über Epilepsie bin ich auf diese recht informative Seite gestoßen. Gerade für frisch betroffene Eltern erscheint sie mir sehr sinnvoll.


www.anfallskind.de



Was den von Kristina angesprochen Erfahrungsaustausch betrifft, würde ich mir auch manchmal wünschen, dass der eine oder andere User mal antwortet und auch von sich und seinen Erfahrungen berichtet, oder auch nur einfach mal so zum sozialen Austausch für die Seele.

Z. B. zum Thema Epilepsie welche doch nicht gerade so selten diagnostiziert wird. Aber hier auf Intakt läuft zu diesem Thema wenig. Ich könnte soviel aus meinem Erfahrungsfundus beitragen, habe aber auch immer wieder Fragen und suche Gleichgesinnte.
miau 27.09.2013, 19:07#2
AW: Das Anfallskind

Hallo Myriam,

welche Fragen hast du?

Meine Tochter hatte von 2 - 16 Jahren epileptische Anfälle. Bis diese bei ihr diagnostiziert worden sind, das hat so seine Zeit gedauert. Wie oft waren wir beim Arzt, wie oft wurden EEG´s geschrieben (die auffällig waren), und letztenlich musste noch viel mehr passieren, bis endlich reagiert wurde. Sie hat viele große Anfälle (Grand Mal´s) gehabt, wo sie urplötzlich umgefallen ist, und gerade noch neben die Tischkante.

Mit ca. 16 dann hatte sie ca. eine Woche lang starke Magenschmerzen gehabt und keine Medikamente mehr genommen. Sie aß nichts mehr und hatte einen Anfall nach dem anderen. Zum Glück hatte ich damals schon Einblick in die Homöopathie und fand ein entsprechendes Mittel, das ihr half. Hätte ich nicht selbst zufällig auch Magenschmerzen bekommen, wer weiß wie lange sie der damalige Arzt noch hätte leiden lassen.

Wie ist / war es bei euch?

viele Grüße Micha
Myriam 28.09.2013, 09:15#3
AW: Das Anfallskind

Hallo Micha,

vielen Dank erst einmal für deine Rückmeldung. Meine Fragen was Epilepsie betrifft, liegen im Bereich von z.B. diversen Langzeitfolgen durch Medikamenten Einnahme, oder auch ob sich und wie sich auffälliges Verhalten durch Umstellung verbessert, oder eher verschlechtert hat? Solange Kinder klein sind, oder halt Jugendliche sind, ist der Austausch rege. Aber irgendwie lässt der mit zunehmenden Alter nach und man muss lange dazu suchen, bzw. steht am Ende sogar alleine da. Dabei ist Epilepsie gar nicht so selten.

Meine Fragen gehen auch in die Richtung der späteren Wahl eines Wohnbereiches. Betreutes Wohnen, oder Wohnheim? Epilepsiezentrum oder Heimatnah mit Versorgungsrisiko?

Finden sich hier weitere Gleichbetroffene?