Obwohl wir dachten, Luisas Verhaltensauffälligkeiten (z.B. sehr schwer lenkbar, stur...) liegen daran, dass sie einfach mit ihrer Hirnstörung klarkommen muss und so kompensiert, sind wir doch noch mal in die Autismusambulanz zur Diagnosestellung gegangen, weil wir echt ratlos sind, wie unser Kind in der Schule was lernen soll, wenn sie sich so extrem verweigert.
Vor zwei Wochen haben wir nun die Diagnose atypischer Autist bekommen. Uns wurde aber erklärt, dass Luisa auch sehr viel kann, was reine Autisten eben nicht können und sich vielleicht auch manches noch verbessern wird. Darüber sind wir sehr froh. Nun fragen wir uns, ob wir die Diagnostik abbrechen und uns auch nicht weiter durch die Autismusambulanz betreuen lassen sollten, weil sie ja eher ein leichterer Fall ist oder ob wir weiter hingehen.
Einerseits tendieren wir zu letzterem, weil es so für Luisa vielleicht möglich wird zur Einschulung 2010 (voraussichtlich Körperbehindertenschule) einen Schulbegleiter zu bekommen (momentan macht sie fast nur etwas, wenn jemand neben ihr sitzt). Da sie aber in manchen Dingen überhaupt nicht autistisch reagiert, frage ich mich, ob wir ihr mit der Diagnose einen Stempel aufdrücken, den sie später nicht mehr los wird.
Gibt es hier jemand, der schon ältere autistische Kinder hat und mir raten kann? Kennt jemand Leute, die Nachteile aufgrund einer solchen Diagnose haben?
Oder weiß jemand welche Hilfen unser Kind genau bekommen könnte, als atypischer Autist?
LG Konstanze
Vor zwei Wochen haben wir nun die Diagnose atypischer Autist bekommen. Uns wurde aber erklärt, dass Luisa auch sehr viel kann, was reine Autisten eben nicht können und sich vielleicht auch manches noch verbessern wird. Darüber sind wir sehr froh. Nun fragen wir uns, ob wir die Diagnostik abbrechen und uns auch nicht weiter durch die Autismusambulanz betreuen lassen sollten, weil sie ja eher ein leichterer Fall ist oder ob wir weiter hingehen.
Einerseits tendieren wir zu letzterem, weil es so für Luisa vielleicht möglich wird zur Einschulung 2010 (voraussichtlich Körperbehindertenschule) einen Schulbegleiter zu bekommen (momentan macht sie fast nur etwas, wenn jemand neben ihr sitzt). Da sie aber in manchen Dingen überhaupt nicht autistisch reagiert, frage ich mich, ob wir ihr mit der Diagnose einen Stempel aufdrücken, den sie später nicht mehr los wird.
Gibt es hier jemand, der schon ältere autistische Kinder hat und mir raten kann? Kennt jemand Leute, die Nachteile aufgrund einer solchen Diagnose haben?
Oder weiß jemand welche Hilfen unser Kind genau bekommen könnte, als atypischer Autist?
LG Konstanze

