Ihr Lieben,
ich bin mittlerweile gut im Gespräch mit einer Berartungsstelle, die hier auch lokalpolitisch aktiv ist, um Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu unterstützen.
Es ging damit los, dass ich mir ja vor einiger Zeit Gedanken über Fortbildungsangeboten für (Pflege)eltern von behinderten Kindern gemacht habe, konzentriert haben wir uns in einem gemeinsamen Gespräch jetzt aber erst mal auf die "Basis", die auch in Einzelberatungen statt finden kann (unsere Beratungsstelle ist da sehr engagiert):
- Wie stärke ich mein Selbstvertrauen?
- Wie gehe ich selbstbewusst mit der Behinderung meines Kindes um?
- Wie überträgt sich mein Selbstvertrauen auf mein behindertes Kind?
- Wie sehr fühle ich mich abhängig von "guten Menschen"
- Was kann ich selbst in die Hand nehmen`?
- Wie "widerstandsfähig" bin ich, wenn ich falsch verstanden werde oder in eine "falsche Schublade" einsortiert werde?
- Auf wieviel "Hilfe" bin ich wirklich angewiesen?
- Kann ich auch "Nein" sagen, wenn mir Therapien angeboten werden, die ich für überflüssig halte?
Ich fände es prima, wenn Ihr vielleicht Eure Gedanken zu den Fragen oder zu einzelnen Fragen, mal dazu aufschreibt - gerne auch per PN oder Email.
Ich muss gestehen, dass ich mich in einigen Punkten auch nur schwer einfühlen kann, da wir ja eine komplett andere Ausgangssituation haben.
Das "Ideal", das mich motiviert ist insgesamt ein "entspannterer" Umgang beim Thema "Behinderung" und vor Allem die "Hilfe zur Selbsthilfe".
"Ideal" fühlt sich für mich an, wenn Eltern behinderter Kinder ein gutes Selbstwertgefühl haben und sich nicht auf die "Gnade und Güte" von "guten Menschen" angewiesen fühlen müssen - aber sich auch nicht scheuen, fachliche Unterstützung anzunehmen, wenn sie diese Unterstützung brauchen.
Ich stelle immer wieder fest, dass das Thema doch noch mit einem gewissen Schamgefühl behaftet ist, ich hatte neulich ein Gespräch mit einem Lehrer, das mich sehr nachdenklich gemacht hat.
Da ging es darum, dass Schulen z.B. Freizeitangebote machen und die behinderten Kindern nur bei diesen Freizeiten die Chance haben, mal "herauszukommen".
Da fühle ich mich wie ein Alien, wir schleppen unsere Kleine so ziemlich überall mit hin, es sei denn, es geht ihr wirklich schlecht.
Fragen über Fragen.
Ich stehe im Moment am Anfang des Weges und habe mich jetzt erst mal mit anderen Pflegeeltern ausgetauscht, die vieles ähnlich empfinden wie ich.
Es ist für mich auch schwierig, die Frage hier bei "Intakt" zu stellen, weil meine Wahrnehmung hier eine andere ist:
wenn ich etliche Beiträge durchlese (als Beispiel mal Inge, Kirsty, aber auch die vom "kantiken Helmut"
), habe ich nämlich das Gefühl, dass es sich hier um lauter eigenständige Persönlichkeiten handelt, die sich doch bestimmt nicht vom "Gutmenschentum" anderer abhängig machen (lassen)?
Trotzdem beschleicht mich aber IRL immer wieder das Gefühl, dass etliche Eltern von behinderten Kindern etwas "Coaching" gut täte, um sich selbst wieder als vollwertiger Mensch zu fühlen und nicht als "Opfer"....und sich etliches aus der Hand nehmen lassen, dass sie selbst in die Hand nehmen könnten.
Gerade das "selbst in die Hand" nehmen, verstärkt meiner Meinung nach auch den Selbstwert, das Selbstbewusstsein, das Selbstvertrauen.
Ich gehe z.B. automatisch ganz platt davon aus, dass wir so akzeptiert werden wie wir sind - und wer das nicht tut, hat für sich ein Problem...nicht ich.
ich bin mittlerweile gut im Gespräch mit einer Berartungsstelle, die hier auch lokalpolitisch aktiv ist, um Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu unterstützen.
Es ging damit los, dass ich mir ja vor einiger Zeit Gedanken über Fortbildungsangeboten für (Pflege)eltern von behinderten Kindern gemacht habe, konzentriert haben wir uns in einem gemeinsamen Gespräch jetzt aber erst mal auf die "Basis", die auch in Einzelberatungen statt finden kann (unsere Beratungsstelle ist da sehr engagiert):
- Wie stärke ich mein Selbstvertrauen?
- Wie gehe ich selbstbewusst mit der Behinderung meines Kindes um?
- Wie überträgt sich mein Selbstvertrauen auf mein behindertes Kind?
- Wie sehr fühle ich mich abhängig von "guten Menschen"
- Was kann ich selbst in die Hand nehmen`?
- Wie "widerstandsfähig" bin ich, wenn ich falsch verstanden werde oder in eine "falsche Schublade" einsortiert werde?
- Auf wieviel "Hilfe" bin ich wirklich angewiesen?
- Kann ich auch "Nein" sagen, wenn mir Therapien angeboten werden, die ich für überflüssig halte?
Ich fände es prima, wenn Ihr vielleicht Eure Gedanken zu den Fragen oder zu einzelnen Fragen, mal dazu aufschreibt - gerne auch per PN oder Email.
Ich muss gestehen, dass ich mich in einigen Punkten auch nur schwer einfühlen kann, da wir ja eine komplett andere Ausgangssituation haben.
Das "Ideal", das mich motiviert ist insgesamt ein "entspannterer" Umgang beim Thema "Behinderung" und vor Allem die "Hilfe zur Selbsthilfe".
"Ideal" fühlt sich für mich an, wenn Eltern behinderter Kinder ein gutes Selbstwertgefühl haben und sich nicht auf die "Gnade und Güte" von "guten Menschen" angewiesen fühlen müssen - aber sich auch nicht scheuen, fachliche Unterstützung anzunehmen, wenn sie diese Unterstützung brauchen.
Ich stelle immer wieder fest, dass das Thema doch noch mit einem gewissen Schamgefühl behaftet ist, ich hatte neulich ein Gespräch mit einem Lehrer, das mich sehr nachdenklich gemacht hat.
Da ging es darum, dass Schulen z.B. Freizeitangebote machen und die behinderten Kindern nur bei diesen Freizeiten die Chance haben, mal "herauszukommen".
Da fühle ich mich wie ein Alien, wir schleppen unsere Kleine so ziemlich überall mit hin, es sei denn, es geht ihr wirklich schlecht.
Fragen über Fragen.
Ich stehe im Moment am Anfang des Weges und habe mich jetzt erst mal mit anderen Pflegeeltern ausgetauscht, die vieles ähnlich empfinden wie ich.
Es ist für mich auch schwierig, die Frage hier bei "Intakt" zu stellen, weil meine Wahrnehmung hier eine andere ist:
wenn ich etliche Beiträge durchlese (als Beispiel mal Inge, Kirsty, aber auch die vom "kantiken Helmut"
), habe ich nämlich das Gefühl, dass es sich hier um lauter eigenständige Persönlichkeiten handelt, die sich doch bestimmt nicht vom "Gutmenschentum" anderer abhängig machen (lassen)?Trotzdem beschleicht mich aber IRL immer wieder das Gefühl, dass etliche Eltern von behinderten Kindern etwas "Coaching" gut täte, um sich selbst wieder als vollwertiger Mensch zu fühlen und nicht als "Opfer"....und sich etliches aus der Hand nehmen lassen, dass sie selbst in die Hand nehmen könnten.
Gerade das "selbst in die Hand" nehmen, verstärkt meiner Meinung nach auch den Selbstwert, das Selbstbewusstsein, das Selbstvertrauen.
Ich gehe z.B. automatisch ganz platt davon aus, dass wir so akzeptiert werden wie wir sind - und wer das nicht tut, hat für sich ein Problem...nicht ich.

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Helmut
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