Hallo zusammen,
seit einiger Zeit unterstütze ich ehrenamtlich eine sehr, sehr junge Mama - sie ist Flüchtling, wurde im Kindesalter entführt, missbraucht und misshandelt, hat es irgendwie hierher geschafft und ist durch die erlittenen Verletzungen durch eine Schusswaffe im Kopfbereich im Kindesalter praktisch wie halbseitig gelähmt (Syringomyelie nennt man das: das kann sich nach einer so schweren Verletzung einschleichen).
http://de.wikipedia.org/wiki/Syringomyelie
Mittlerweile hat sich schon viel getan:
ich habe ihr mit Hilfe des Jugendamtes Familienhilfe organisiert, sie in der Kommunikation mit den Behörden ermutigt und unterstützt, mein Mann wird ihr demnächst einen PC "einrichten" usw. usw.
Leider verschlechtert sich ihr Zustand zusehends. Sie kann nur schwer aus dem Haus, hat lediglich einen Rollator.
Neulich habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und sie gefragt, ob sie schon mal an einen Rollstuhl gedacht hat.
Sie hat völlig gefasst reagiert und ja: sie hat schon darüber nachgedacht.
Da sie ihre Hände nicht gut bewegen kann, braucht sie einen elektrischen Rollstuhl - aber sie weiss nicht, wo sie den beantragen kann.
Sie ist über das Sozialamt versichert, bezieht "Grundsicherung".
Der SA am Sozialamt ist ein mitfühlender Mitarbeiter, sehr sozial eingestellt (dafür isser ja am Sozialamt
) und hilft im ganzen Rahmen seines Könnens.
Allerdings wissen "wir" im Moment nicht, ob sie so einen Rollstuhl dann über das Sozialamt beantragen kann oder ob es da einen anderen Träger gibt.
Sie ist so blutjung, es kann nicht sein, dass sie "ausserhalb der Familienhilfe" völlig isoliert leben muss (die Familienhilfe kümmert sich rührend um sie und die Kinder, geht mit ihr einkaufen, gibt sich mit den Kindern ab usw....) - das, was für uns einen Fußweg von 5 Minuten bedeutet, ist für sie ein Hochleistungssport von einer halben Stunde.
Habt Ihr irgendeine Idee, von welcher Stelle sie so einen wirklich notwendigen Rollstuhl beziehen kann?
Erst mal am Sozialamt fragen?
seit einiger Zeit unterstütze ich ehrenamtlich eine sehr, sehr junge Mama - sie ist Flüchtling, wurde im Kindesalter entführt, missbraucht und misshandelt, hat es irgendwie hierher geschafft und ist durch die erlittenen Verletzungen durch eine Schusswaffe im Kopfbereich im Kindesalter praktisch wie halbseitig gelähmt (Syringomyelie nennt man das: das kann sich nach einer so schweren Verletzung einschleichen).
http://de.wikipedia.org/wiki/Syringomyelie
Mittlerweile hat sich schon viel getan:
ich habe ihr mit Hilfe des Jugendamtes Familienhilfe organisiert, sie in der Kommunikation mit den Behörden ermutigt und unterstützt, mein Mann wird ihr demnächst einen PC "einrichten" usw. usw.
Leider verschlechtert sich ihr Zustand zusehends. Sie kann nur schwer aus dem Haus, hat lediglich einen Rollator.
Neulich habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und sie gefragt, ob sie schon mal an einen Rollstuhl gedacht hat.
Sie hat völlig gefasst reagiert und ja: sie hat schon darüber nachgedacht.
Da sie ihre Hände nicht gut bewegen kann, braucht sie einen elektrischen Rollstuhl - aber sie weiss nicht, wo sie den beantragen kann.
Sie ist über das Sozialamt versichert, bezieht "Grundsicherung".
Der SA am Sozialamt ist ein mitfühlender Mitarbeiter, sehr sozial eingestellt (dafür isser ja am Sozialamt
) und hilft im ganzen Rahmen seines Könnens.Allerdings wissen "wir" im Moment nicht, ob sie so einen Rollstuhl dann über das Sozialamt beantragen kann oder ob es da einen anderen Träger gibt.
Sie ist so blutjung, es kann nicht sein, dass sie "ausserhalb der Familienhilfe" völlig isoliert leben muss (die Familienhilfe kümmert sich rührend um sie und die Kinder, geht mit ihr einkaufen, gibt sich mit den Kindern ab usw....) - das, was für uns einen Fußweg von 5 Minuten bedeutet, ist für sie ein Hochleistungssport von einer halben Stunde.
Habt Ihr irgendeine Idee, von welcher Stelle sie so einen wirklich notwendigen Rollstuhl beziehen kann?
Erst mal am Sozialamt fragen?

.