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riesiges problem- kann mir jemand helfen????????

köster 08.03.2009, 10:31#1
hallo
ich habe ein behinderten sohn 100% und eine tochter.lebe in scheidung.
bekomme 640 euro unterhalt für die kinder und das pflegegeld. ich habe mir eine arbeit gesucht für abends da am tage sämtliche therapien und arztbesuche anstehn und das kein arbeitgeber mitmachen würde.das problem ist ich habe noch jemand der abends (jedenabend) kommt und ich das mit der verhinderungspflege verrechne , was aber natürlich garnicht reicht und ich noch zuzahlen muß.gibt es noch andere stellen? wo man etwas beantragen kann zusätzlich zur verhinderungspflege?dann muß ich noch umziehen, weil das haus hier verkauft werden soll. da wird meine pflegeperson noch teurer wegen anfahrt
beim jugendamt und drk habe ich nachgefragt - dort ist keiner der sich das zutrauen würde deshalb bräuchte ich einen fachmann laut drk und dann wird es noch teurer.und ich verdiene ja nur ca. 500.um das alles zu umgehen, müßte ich aufhören zu arbeiten ,zu hartz 4 gehen -DAS WILL ICH ABER NICHT!!!!!!auch private Frauen wollen 12,00 haben wegen behinderung
so nun rechne das mal aufs jahr jeden abend 5 stdx ca 265 tage und meiner tochter möchte und kann ich das nicht zutrauen, sie ist selbst erst 13 und muß zur schule außerdem muß sie auch so schon immer zurückstecken
ich arbeite gern und brauche das auch als ausgleich.Dann noch was ich lebe ja nun in scheidung, habe die lohnsteuerklasse 2 - brauche also vom lohn nur kranken und rentenversicherung abführen.aber meine Fahrtkosten zur arbeit sind relativ hoch (wohne in winzig kleinem ort und da gibt es nix)ich habe beim steuerberater angerufen und der meint ich könne keinen lohnsteuerausgleich machen, weil ich keine steuern zahle . also kann ich nirgends begünstigungen beantragen????zwecks behinderung oder fahrtkosten???ich bin so ratlos- ich weiß einfach nicht wo und wie und woher ich informationen bekommen kann was mir zusteht,selbst die krankenkasse sagt nix,obwohl man mkir sagte das man noch zusätzlich zur verhinderungspflege 200 std im jahr von der krankenkasse bekommt. es wird alles verneint KANN MIR JEMAND HELFEN
Simone Eckenroth 09.03.2009, 09:28#2
AW: riesiges problem- kann mir jemand helfen??????

Hallo,

ein bisschen was kann ich klären::unsicher:

Zusätzlich zur Verhinderungspflege können die "zusätzlichen Betreuungsleistungen" bei der Pflegekasse beantragt werden, sofern die Voraussetzungen dafür vorliegen (müsste hier auf der Seite unter "Mein Recht" zu finden sein, weiß leider nicht, wie das mit dem Verlinken funktioniert :-()
Diese Leistungen betragen entweder 100 oder 200 Euro im Monat und können ausschließlich über "anerkannte Dienste" abgerechnet werden: das sind idR alle Sozialstationen sowie (in Bayern) Familienentlastende Dienste (FED/FUD).
Je nach Bundesland gibt es u.U. weitere Möglichkeiten - ehe ich da was Falsches poste, lass ich's lieber.

Mögliche Ansprechpartner vor Ort wären neben der Pflegekasse
- Lebenshilfe
- VdK (muss man Mitglied sein)
- Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung, wenn vorhanden (meist bei Stadt oder Landkreis)
- örtlicher Behindertenbeauftragter
- auch: Jugendamt (wg. rechtlicher Situation nach Scheidung)

Hoffe, es hilft ein bisschen!

Herzliche Grüße
Simone
HHelmutS 09.03.2009, 11:08#3
AW: riesiges problem- kann mir jemand helfen??????

Hallo köster,

du kannst z.B. bei der Eingliederungshilfe die Übernahme der Kosten für dein Kindermädchen beantragen.... nur wird es wenig nützen.

Das Problem haben alle Eltern, unabhängig davon ob ein Kind behindert ist oder nicht. Würde dir Vater Staat einen Euro pro stunde fürs Kindermädchen zahlen, hätten Millionen andere den gleichen Anspruch... Ich bin wg. "solcher Umstände" seit 20 Jahren arbeitslos. Was heißt arbeitslos. Arbeit hab ich reichlich, in ehrenamtlichen Bereich... nur keinen der soviel dafür zahlt, das es sich lohnen würde, für mehr arbeit ein Kindermädchen, oder Verhinderungspflege zu nutzen. Es ist jedem selber überlassen, ob er sich selbst um sein Kind kümmert... oder arbeiten geht, um jemanden bezahlen zu können der es für ihn tut.

Was zu überlegen wäre ist, ob man nicht was daegen unternimmt, das Vater Staat, Eltern die das Glück haben, trotz Kindern arbeiten gehen zu können, so ihre Kinder besser versorgen können, noch Geld hinterher wirft, und Eltern die wg. ihrer Kinder nicht arbeiten gehen können, sie so nicht so gut versorgen können, nix bekommen....

:-) Helmut