Unser Sohn von 5 ½ Jahren wurde per Kaiserschnitt geboren. Die Nabelschnur war x-mal um seinen Hals gewickelt. Nach Aussage der Ärzte blieb das aber ohne Folgen. Sein leiblicher Papa war wenig interessiert und engagiert mit dem kleinen Baby. Vielmehr nervte ihn das Schreien und deshalb wurde das Kind in der Babyschale auch schon mal zum Schreien in den Keller gestellt, angeschrien oder geschüttelt.
Da der Vater seine Arbeit aufgegeben hattearbeitslos war, sich auch nicht um das Kind kümmern wollte, musste Mama arbeiten gehen und die Betreuung tagsüber einer au-pair übergeben.
Mit 11 Monaten stellte Mami bei der Rückkehr von der Arbeit eine Verletzung am Schädel fest und hinterher erwies sich dies als Schädeltrauma / Schädelriss. Behörden gehen heute von einer Misshandlung aus, da ein Kind in diesem Alter bei solch einer Verletzung normalerweise zur ärztlichen Versorgung gebracht wird und nicht einfach ignoriert wird.
Mama trennte sich vom leiblichen Papa und wir lernten uns kennen. Seitdem kümmere ich mich um den Kleinen.
Mit etwa 1,5 Jahren fingen wir an ihn zu untersuchen, weil er nicht sprach, noch nicht einmal das Wort MAMA und außerdem war essen für ihn genauso eine Stresssituation wie für uns. Er aß nicht, behielt das Essen im Mund und schluckte nicht. Noch heute ist er ein sehr dünnes Kind aber ißt normal, wenn auch selektiv und langsam.
Er wurde auf alle möglichen Arten untersucht. Erst stellte man autistoide Tendenzen fest, verwarf diese Diagnose aber weitestgehend wieder. Auch Deprivationssymptome meinte man zu entdecken. MRTs, EEG etc. ergaben keine Erkenntnisse bezüglich einer möglichen Hirnschädigung. Aber alle erkennen, dass er eine starke Entwicklungsverzögerung hat.
Ergotherapie und Logopädie haben gute Erfolge gezeigt aber sprechen kann er bis heute nicht, nur einzelne Worte. 2 – 3 Wort-Sätze sind das Äußerste.
Er neigt zudem zu einer Art von Echolallie, indem er oft das letzte an ihn gerichtete Wort wiederholt. Ansonsten „kommuniziert“ er oft, indem er ein Wort dutzende Male wiederholt, im situativen Zusammenhang aber ohne weitere Worte.
Er ist im Kindergarten in einer Integrationsstelle und ist sehr beliebt, denn er ist ein liebevolles, lebensfrohes und freundliches Kind. Er gibt unendlich viel Liebe. Er ist aufgeweckt, clever und sehr aktiv und wirkt vollkommen “normal“. Er „arbeitet“ gerne, hilft und packt mit an.
Aber wir fragen uns, was der nächste Schritt sein soll. Eine Einschulung ist derzeit nicht möglich, da ein intellektuelles Arbeiten im Sinne einer Verständigung fast unmöglich ist. Im Kindergarten kann er nicht bleiben, weil er langsam zu alt/zu groß dafür wird.
Wir haben das Gefühl, dass wir einen neuen/nächsten Schritt unternehmen müssen, damit unser Sohn weiter gefördert wird. Aber wir wissen nicht was das sein könnte. Keiner kann uns sagen, warum es ihm so schwer fällt Sprache zu lernen und zu benutzen; keine Diagnose gibt die Antwort.
Wir wären dankbar über Hinweise vergleichbare Erfahrungen, Diagnose- bzw. Therapieerfahrungen oder sonstige Tips.
Wir danken Euch.
Da der Vater seine Arbeit aufgegeben hattearbeitslos war, sich auch nicht um das Kind kümmern wollte, musste Mama arbeiten gehen und die Betreuung tagsüber einer au-pair übergeben.
Mit 11 Monaten stellte Mami bei der Rückkehr von der Arbeit eine Verletzung am Schädel fest und hinterher erwies sich dies als Schädeltrauma / Schädelriss. Behörden gehen heute von einer Misshandlung aus, da ein Kind in diesem Alter bei solch einer Verletzung normalerweise zur ärztlichen Versorgung gebracht wird und nicht einfach ignoriert wird.
Mama trennte sich vom leiblichen Papa und wir lernten uns kennen. Seitdem kümmere ich mich um den Kleinen.
Mit etwa 1,5 Jahren fingen wir an ihn zu untersuchen, weil er nicht sprach, noch nicht einmal das Wort MAMA und außerdem war essen für ihn genauso eine Stresssituation wie für uns. Er aß nicht, behielt das Essen im Mund und schluckte nicht. Noch heute ist er ein sehr dünnes Kind aber ißt normal, wenn auch selektiv und langsam.
Er wurde auf alle möglichen Arten untersucht. Erst stellte man autistoide Tendenzen fest, verwarf diese Diagnose aber weitestgehend wieder. Auch Deprivationssymptome meinte man zu entdecken. MRTs, EEG etc. ergaben keine Erkenntnisse bezüglich einer möglichen Hirnschädigung. Aber alle erkennen, dass er eine starke Entwicklungsverzögerung hat.
Ergotherapie und Logopädie haben gute Erfolge gezeigt aber sprechen kann er bis heute nicht, nur einzelne Worte. 2 – 3 Wort-Sätze sind das Äußerste.
Er neigt zudem zu einer Art von Echolallie, indem er oft das letzte an ihn gerichtete Wort wiederholt. Ansonsten „kommuniziert“ er oft, indem er ein Wort dutzende Male wiederholt, im situativen Zusammenhang aber ohne weitere Worte.
Er ist im Kindergarten in einer Integrationsstelle und ist sehr beliebt, denn er ist ein liebevolles, lebensfrohes und freundliches Kind. Er gibt unendlich viel Liebe. Er ist aufgeweckt, clever und sehr aktiv und wirkt vollkommen “normal“. Er „arbeitet“ gerne, hilft und packt mit an.
Aber wir fragen uns, was der nächste Schritt sein soll. Eine Einschulung ist derzeit nicht möglich, da ein intellektuelles Arbeiten im Sinne einer Verständigung fast unmöglich ist. Im Kindergarten kann er nicht bleiben, weil er langsam zu alt/zu groß dafür wird.
Wir haben das Gefühl, dass wir einen neuen/nächsten Schritt unternehmen müssen, damit unser Sohn weiter gefördert wird. Aber wir wissen nicht was das sein könnte. Keiner kann uns sagen, warum es ihm so schwer fällt Sprache zu lernen und zu benutzen; keine Diagnose gibt die Antwort.
Wir wären dankbar über Hinweise vergleichbare Erfahrungen, Diagnose- bzw. Therapieerfahrungen oder sonstige Tips.
Wir danken Euch.






