Hallo zusammen,
Anfang kommenden Jahres steht unser Umzug an, nun planen wir eine möglichst sanfte Gestaltung für unsere geistig behinderte Pflegetochter, die schon einige Umgebungsabbrüche hinter sich hat und wir deshalb besonders schonungsvoll für sie in die neuen 4 Wände umziehen möchten.
Da wir in etwa über einen Zeitraum von 6 Wochen zwei Wohnungen haben werden, überlegen wir gerade ob es sinnvoll ist, als erstes ihr neues Zimmer einzurichten und dann mit ihr noch zwischen beiden Wohnungen etwas zu "pendeln", so dass sie keinem krassen "Schnitt" ausgesetzt ist und miterleben kann, wie die eine Wohnung immer leerer und die andere immer bewohnbarer wird.
Hat jemand Erfahrungen anzubieten?
AW: Schonender Umzug - wie gestalten?
Hallo Claudia,
als wir vor sechs Jahren umgezogen sind, hatten wir Annikas wichtigstes Stück (tragbares TV-Gerät

) schon in der Umbauzeit unseres jetzigen Hauses mitgenommen. In die jetzige Essecke hatten wir eine Camping-Garnitur hingestellt und haben dort auch häufig gegessen.
Sie hatte also schon einige feste Punkte, die sie in der Umbauzeit gut kennen lernen konnte.
Ich denke, das hat ihr schon geholfen, die Umgewöhnung dann recht schnell zu bewältigen.
AW: Schonender Umzug - wie gestalten?
Hallo Inge,
danke für Deine Antwort

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Das mit den Bezugspunkten klingt nach einer prima Idee.
Wir haben heute überlegt, erst mal das Zimmer unserer Kleinen einzurichten (bisher mussten sich die Kinder nämlich eines teilen und für unsere Adoptivtochter, die mitten in der Pubertät steckt, wurde es immer heftiger. Zumal unsere Pflegetochter ständig ihr Spielzeug zerstört oder sie mitten in der Nacht aufweckt usw) und dann vielleicht die Wochenenden schon gemeinsam in der neuen Wohnung schlafen.
Anfangs habe ich mir überlegt, mir einen Schlafsack zu kaufen und mit der Kleinen im Kinderzimmer zu schlafen.
Im Moment ist alles seeeeeeeeeeeeeehr aufregend (für uns alle)

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AW: Schonender Umzug - wie gestalten?
Hallo Ihr Lieben,
ich "wärme" das Thema an der Stelle wieder auf:
mittlerweile sieht unsere Wohnung immer weniger gemütlich aus und ich merke, wie unsere Kleine langsam sowas wie ein bisschen "Angst" bekommt.
Vielleicht ist "Angst" nicht der richtige Begriff, aber sie rückversichert sich jetzt seit gut einer Woche immer wieder, ob ihr "Affenbaby" mit umziehen wird.
So wie ich die Situation einschätze, glaubt sie, dass sie hier alles zurücklassen muss.
Jetzt rede ich jeden Tag mehrmals mit ihr darüber, dass "die Sachen im Karton mitgehen".
Ich will ihr am Wochenende selbst einen Karton geben, den sie auch nach und nach packen darf.
Neulich hat sie wohl auch befürchtet, dass sie ihre Wäsche zurücklassen muss und hat die "heimlich" in einen bereitstehenden Umzugskarton gepackt.
Ich schaue jetzt mal, ob es vielleicht Kinderbücher zum Thema "Umziehen" gibt, die für ihre Auffassungsfähigkeit geeignet sind (ich denke mal vom Alter so etwa für Dreijährige).
Ich glaube, mehr als es immer wieder zu wiederholen, dass hier alles mit umzieht und ihr es immer wieder zu erklären, kann ich nicht tun?
Für kreative Einfälle bin ich seeeehr offen. Oft kommen ja von Aussen gute Ideen, die man selbst im Eifer des Gefechts noch gar nicht entwickelt hat.
(Ab Mitte Januar können wir nämlich schon in die neue Wohung).