Liebe Eltern!
Ich weiß gar nicht recht wie und was ich schreiben soll. Ich bin auf der Suche nach Menschen, nach Informationen und nach Hilfe was dieses seltene Rubinstein-Taybi-Syndom betrifft.
Viel Zeit konnte ich mir bislang online nicht nehmen und man trifft auf Ahnungs -und Ratlosigkeit der Ärzte.
Ich erzähle Euch über uns....
Mein Name ist Nataly und Melina ist 5 Monate alt. Wir wohnen in Düsseldorf.
Nach der Entbindung wußten wir nicht, ob sie den Kampf gewinnt. 3 Tage später hatte sich ihr Zustand stabilisiert. Sie war 8 Tage an der Beatmung und kein Mensch wußte was los war. Nach einem Monat auf der Intensiv konnten wir heim. Sie hatte derweilen einen Urinkatheter aus der Bauchdecke erhalten und eine Magensonde, da wir das Trinken erst üben mußten und müssen(allerdings habe ich die Sonde schnell entfernt).Dann folgten nochmals 2 Wochen wg eines Harnwegsinfektes.
Einige Zeit später befanden wir uns in der Humangenetik und Nephrologie in der Uni Essen. Klinisch wurde das Syndrom leider sofort bestätigt, da ihre Stigmatas sehr eindeutig sind. Der Katheter wurde dort entfernt, da dieser nicht ausreichend war. Sie hat Urostomen erhalten(von den Nieren den Urin direkt nach außen ableitend in die Rückengegend). Dort wurde auch ein bösartiger Tumor entdeckt und entfernt inclusive Nebenniere. Im Oktober müssen wir nochmals zwecks MRT in die Klinik um zu kontrollieren, dass sich im Bauchraum nicht erneut was gebildet hat. Gleichzeitig werden die Augen überprüft wg einem Verdachts auf Glaucom. Anfang nächsten Jahres gehts um Metastasensuche, da wir diese verschieben mußten, weil Melina noch schwach ist und bereits 6 Narkosen hatte. Mittlerweile kam auch ein Sättigungsproblem während ihres schlafens hinzu. D.h.sie bekommt nachts Sauerstoff und tagsüber bei Bedarf. Sie schätzen es kommt vom Zentralen Nervensystem und keine Ahnung ob sich das legt. Aktuell fing meine Maus auch noch an zu Krampfen und erhält jetzt Anti-Epileptika.
Es ist ein Alptraum und traurigerweise ist ein Aufwachen nicht möglich.
Wir sind nun insgesammt 2 Monate daheim und die Angst ist immer da, dass wir wegen irgend etwas wieder weg müssen und mein Baby weiter gequält wird.
Da Melina und ich alleine leben kommt so langsam der finanzielle Engpass. Ihr Vater zahlt keinen Unterhalt. Wohngeld und Pflegestufe habe ich nun eingereicht und beim Mindest-Unterhaltsvorschuss bin ich gerade zu gange(leider alles viel zu spät).
Aber das größere Problem sehe ich nach meinem Jahr Elternzeit. Keiner konnte mir bisher sagen, ob ich irgendwie entgeltlich ein weiteres Jahr mich um meine Kleine zu Haus kümmern kann oder welche Alternativen es evtl. gibt.
Ich hoffe Ihr seid nun nicht von meiner Nachricht erschlagen und habt vielleicht in irgendeiner Weise Rat für mich... Natürlich primär das Syndrom betreffend.
Liebe Grüße,
Nataly
Ich weiß gar nicht recht wie und was ich schreiben soll. Ich bin auf der Suche nach Menschen, nach Informationen und nach Hilfe was dieses seltene Rubinstein-Taybi-Syndom betrifft.
Viel Zeit konnte ich mir bislang online nicht nehmen und man trifft auf Ahnungs -und Ratlosigkeit der Ärzte.
Ich erzähle Euch über uns....
Mein Name ist Nataly und Melina ist 5 Monate alt. Wir wohnen in Düsseldorf.
Nach der Entbindung wußten wir nicht, ob sie den Kampf gewinnt. 3 Tage später hatte sich ihr Zustand stabilisiert. Sie war 8 Tage an der Beatmung und kein Mensch wußte was los war. Nach einem Monat auf der Intensiv konnten wir heim. Sie hatte derweilen einen Urinkatheter aus der Bauchdecke erhalten und eine Magensonde, da wir das Trinken erst üben mußten und müssen(allerdings habe ich die Sonde schnell entfernt).Dann folgten nochmals 2 Wochen wg eines Harnwegsinfektes.
Einige Zeit später befanden wir uns in der Humangenetik und Nephrologie in der Uni Essen. Klinisch wurde das Syndrom leider sofort bestätigt, da ihre Stigmatas sehr eindeutig sind. Der Katheter wurde dort entfernt, da dieser nicht ausreichend war. Sie hat Urostomen erhalten(von den Nieren den Urin direkt nach außen ableitend in die Rückengegend). Dort wurde auch ein bösartiger Tumor entdeckt und entfernt inclusive Nebenniere. Im Oktober müssen wir nochmals zwecks MRT in die Klinik um zu kontrollieren, dass sich im Bauchraum nicht erneut was gebildet hat. Gleichzeitig werden die Augen überprüft wg einem Verdachts auf Glaucom. Anfang nächsten Jahres gehts um Metastasensuche, da wir diese verschieben mußten, weil Melina noch schwach ist und bereits 6 Narkosen hatte. Mittlerweile kam auch ein Sättigungsproblem während ihres schlafens hinzu. D.h.sie bekommt nachts Sauerstoff und tagsüber bei Bedarf. Sie schätzen es kommt vom Zentralen Nervensystem und keine Ahnung ob sich das legt. Aktuell fing meine Maus auch noch an zu Krampfen und erhält jetzt Anti-Epileptika.
Es ist ein Alptraum und traurigerweise ist ein Aufwachen nicht möglich.
Wir sind nun insgesammt 2 Monate daheim und die Angst ist immer da, dass wir wegen irgend etwas wieder weg müssen und mein Baby weiter gequält wird.
Da Melina und ich alleine leben kommt so langsam der finanzielle Engpass. Ihr Vater zahlt keinen Unterhalt. Wohngeld und Pflegestufe habe ich nun eingereicht und beim Mindest-Unterhaltsvorschuss bin ich gerade zu gange(leider alles viel zu spät).
Aber das größere Problem sehe ich nach meinem Jahr Elternzeit. Keiner konnte mir bisher sagen, ob ich irgendwie entgeltlich ein weiteres Jahr mich um meine Kleine zu Haus kümmern kann oder welche Alternativen es evtl. gibt.
Ich hoffe Ihr seid nun nicht von meiner Nachricht erschlagen und habt vielleicht in irgendeiner Weise Rat für mich... Natürlich primär das Syndrom betreffend.
Liebe Grüße,
Nataly

Und ich habe eine riesen Unterstützung von meinen Eltern.