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Feingold Syndrom

grubies 23.08.2008, 11:32#1
Hallo zusammen

der Sohn einer Bekannten hat nun diese Diagnose nach Jahrelanger Odysee bekommen.

Kann einer von euch dazu was sagen? gibt es eine Gruppe oder Hilfestellung?

LG Claudia
Yvonne 23.08.2008, 12:32#2
AW: Feingold Syndrom

Hallo Claudia,

leider habe ich das Syndrom noch nie gehört, aber vielleicht bekommst du unter diesem Link ein paar Infos.
http://www.achse.info/diseases/display/2061

Liebe Grüße

Yvonne
elisabeth 28.08.2008, 14:00#3
AW: Feingold Syndrom

Unter diesem Link gibt es zumindest ein paar Infos dazu.
http://www.vitaviva.com/Store/health/infoarticles/Hyperaktive-Kinder,476,de.aspx
LG
Elisabeth
Lilie 13.09.2008, 22:03#4
AW: Feingold Syndrom
Zitat von grubies
Hallo zusammen

der Sohn einer Bekannten hat nun diese Diagnose nach Jahrelanger Odysee bekommen.

Kann einer von euch dazu was sagen? gibt es eine Gruppe oder Hilfestellung?

LG Claudia

Hallo,

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/dispomim.cgi?id=164280

das ist die ausführlichste Beschreibung des Feingold-Syndromes die ich finden konnte. Diese Krankheit ist extrem selten und daher auch nicht wirklich gut beschrieben. Man kann diesen genetischen defekt allerdings zu 100% diganostizieren, da die Region des betroffenen Genes vollständig entschlüsselt ist. Wurde bei dem Sohn deiner Bekannten eine solche Genanalyse gemacht um die Krankheit zu diagnostizieren oder wurde die Krankheit nur aufgrund von Symtomen diagnostiziert wie sie beim Feingold-Syndrom bekannt sind? Eine Selbsthilfegruppe gibt es hierfür meines Wissens nicht.
Darf ich fragen, wie alt der Sohn deiner Bekannten ist und weshalb diese Diagnose gestellt wurde?
Die Krankheit ist autosomal dominant vererbbar, das bedeutet, dass die Nachkommen der Betroffenen zu einer 50%igen Wahrscheinlichkeit ebenfalls diese Krankheit haben werden. Vor einem eventuellen Kinderwunsch sollte also genau abgewägt werden was zu tun ist.
Ist der Sohn deiner Bekannten die einzige Person in seiner Familie die betroffen ist? Bisher wurden nur Krankheitsfälle beschrieben, bei denen weitere Personen in der Familie betroffen sind und die Krankheit vererbt wurde, d.h. die Krankheit ist nicht mutativ entstanden.

LG Lilie