Verfasst am: Heute, 12:39 Titel: Ungefragt Bericht an Schule schreiben?
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Hallo zusammen,
ich habe heute eine ganz spezielle Frage:
darf ein KiGa quasi ungefragt und ungebeten an die Schule, in die unsere Pflegetochter im September kommt, einen "Lagebericht" schreiben?
Hintergrund ist folgender:
es gab im Kindergarten und dessen Trägerorganisation, über die wir unsere Pflegetochter schon in der Frühförderung hatten, immer wieder mehr oder weniger starke Konfrontationen.
Sehr kurz geschildert konnte man sowohl bei der FF als auch im KiGa meiner Auffassung nicht angemessen mit der "Freiwilligkeit" umgehen, mit der wir unsere Pflegetochter willentlich und wissentlich angenommen haben. Ich war wohl nicht ganz so die Mutter eines geistig behinderten Kindes, die die Erwartungen der Einrichtungen erfüllt hat.
Ein Themenschwerpunkt war beispielsweise, dass ich mich durchgesetzt habe, meine Pflegetochter nachmittags selbst zu erziehen statt die Erziehung einer Tagesstätte zu überlassen. Dafür bin ich ja die Pflegemutter.
Ein anderer Schwerpunkt war auch, dass ich sehr gut mit dem Jugendamt zusammenarbeite und der Geschäftsführer dieses Trägers in meiner Gegenwart namentlich Jugendamtsmitarbeiter diffamierte, was ich natürlich an die entsprechenden Personen weitergegeben habe.
Nun wird unsere Pflegetochter aus dieser kompletten Einrichtung herausgenommen und in eine Schule gehen, die mit diesem Verein rein gar nichts mehr zu tun hat und ich möchte bei "Null" anfangen. So unvorbelastet wie möglich.
Heute ruft mich die Sondererzieherin meiner Pflegetochter an und erklärt mir, sie möchte wissen, welche Art der Medikation unserer Pflegetochter privat bei uns zuhause bekommt.
Auch wegen dieser Medikation gab es eine starke Konfrontation im Kindergarten, der davon nicht einmal betroffen ist, ich unsere Pflegetochter aber für drei Tage zuhause lassen musste, um gemeinsam mit dem Psychiater ihre Reaktion darauf beobachten zu können (sie musste erst mal eingestellt werden).
Ganz unbedarft habe ich bekanntgegeben, um was es geht. Hätte ich ja eigentlich nicht tun müssen.
Wie dem auch sei, habe ich heute schon mal genauer hinterfragt, warum da ein Bericht an eine Schule geschrieben werden soll, der weder von der Schule, noch von uns angefordert wurde.... und was die Medikation, die unsere Pflegetochter zuhause bekommt (hauptsächlich dafür, dass sie nachts nicht mit dem Kopf gegen die Wand schlägt und sich blutig kratzt) in diesem Bericht zu suchen hat.
Ist das "normal"?
Ich will nicht, dass sich der KiGa in die Schule mit einmischt!
Wenn der KiGa sich einmischt, darf er sich gerne an unser Jugendamt wenden - da haben wir die besten Fachkräfte sitzen, die auch einiges zu sagen haben (auch was die Medikation betrifft haben wir mit diesen Fachkräften besprochen) - aber ich will nicht, dass der KiGa jetzt in die Schule noch mit eingreift.
Ausserdem haben wir schon einen Fragebogen für die Schule ausgefüllt, in dem alles penibel genau drinnensteht (eben auch das mit der Medikation).
Ich frage mich: was soll das jetzt????
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Hallo zusammen,
ich habe heute eine ganz spezielle Frage:
darf ein KiGa quasi ungefragt und ungebeten an die Schule, in die unsere Pflegetochter im September kommt, einen "Lagebericht" schreiben?
Hintergrund ist folgender:
es gab im Kindergarten und dessen Trägerorganisation, über die wir unsere Pflegetochter schon in der Frühförderung hatten, immer wieder mehr oder weniger starke Konfrontationen.
Sehr kurz geschildert konnte man sowohl bei der FF als auch im KiGa meiner Auffassung nicht angemessen mit der "Freiwilligkeit" umgehen, mit der wir unsere Pflegetochter willentlich und wissentlich angenommen haben. Ich war wohl nicht ganz so die Mutter eines geistig behinderten Kindes, die die Erwartungen der Einrichtungen erfüllt hat.
Ein Themenschwerpunkt war beispielsweise, dass ich mich durchgesetzt habe, meine Pflegetochter nachmittags selbst zu erziehen statt die Erziehung einer Tagesstätte zu überlassen. Dafür bin ich ja die Pflegemutter.
Ein anderer Schwerpunkt war auch, dass ich sehr gut mit dem Jugendamt zusammenarbeite und der Geschäftsführer dieses Trägers in meiner Gegenwart namentlich Jugendamtsmitarbeiter diffamierte, was ich natürlich an die entsprechenden Personen weitergegeben habe.
Nun wird unsere Pflegetochter aus dieser kompletten Einrichtung herausgenommen und in eine Schule gehen, die mit diesem Verein rein gar nichts mehr zu tun hat und ich möchte bei "Null" anfangen. So unvorbelastet wie möglich.
Heute ruft mich die Sondererzieherin meiner Pflegetochter an und erklärt mir, sie möchte wissen, welche Art der Medikation unserer Pflegetochter privat bei uns zuhause bekommt.
Auch wegen dieser Medikation gab es eine starke Konfrontation im Kindergarten, der davon nicht einmal betroffen ist, ich unsere Pflegetochter aber für drei Tage zuhause lassen musste, um gemeinsam mit dem Psychiater ihre Reaktion darauf beobachten zu können (sie musste erst mal eingestellt werden).
Ganz unbedarft habe ich bekanntgegeben, um was es geht. Hätte ich ja eigentlich nicht tun müssen.
Wie dem auch sei, habe ich heute schon mal genauer hinterfragt, warum da ein Bericht an eine Schule geschrieben werden soll, der weder von der Schule, noch von uns angefordert wurde.... und was die Medikation, die unsere Pflegetochter zuhause bekommt (hauptsächlich dafür, dass sie nachts nicht mit dem Kopf gegen die Wand schlägt und sich blutig kratzt) in diesem Bericht zu suchen hat.
Ist das "normal"?
Ich will nicht, dass sich der KiGa in die Schule mit einmischt!
Wenn der KiGa sich einmischt, darf er sich gerne an unser Jugendamt wenden - da haben wir die besten Fachkräfte sitzen, die auch einiges zu sagen haben (auch was die Medikation betrifft haben wir mit diesen Fachkräften besprochen) - aber ich will nicht, dass der KiGa jetzt in die Schule noch mit eingreift.
Ausserdem haben wir schon einen Fragebogen für die Schule ausgefüllt, in dem alles penibel genau drinnensteht (eben auch das mit der Medikation).
Ich frage mich: was soll das jetzt????
