Also, vielleicht finde ich ja hier Hilfe oder ein paar Antworten auf meine Fragen. Um mich kurz zu fassen. Bei meiner Tochter Selina wurde mit 7 1/2 Jahren ADHS festgestelt (stark ausgeprägt) mit einer dadurch entstandenen Entwicklungsverzögerung von 1 1/2 - 2 Jahren. Wir hatten im KiGA schon massiv Probleme aber dort hielt man damals das für unmöglich weil sie ja "nicht so extrem und nicht immer wie ADS Kinder" sich benehme hieß es. Ich meinerseits wandte mich von A nach Z überall hin. SPZ dann wurde eine Ergotherapie angefangen weil sie motorisch Probleme hatte, dort wurde der Verdacht auf eine Hörwahrmehmungsstörung geäußert das meinerseits bei einer Pädaudiologin getestet wurde die aber dies nicht bestätigte aber sie diagnostizierte eine Sprachentwicklungsstörung also im Wortschatz usw. sie meinte mann müsste logopädisch vorgehen um sie zu fördern bis zur Schule. Was dann auch geschah. Eine Sprachschule wurde von mir erwähnt um ihr einfach noch Zeit zu geben um besser mit weniger Kindern lernen zu können, was aber von der Kooperationslehrerin verneint wurde und auch bei einer Vorstellung in einer solchen Schule riet man mir sie normal einzuschulen sie brauche etwas länger aber in einer Sprachschule wäre sie unterfordert. Dann kam die Einschlung und das Disaster fing wieder von vorne an. 1. Tag und schon wurde ich von der Lehrerin angesprochen und so ging das jeden Tag. Selina konzentrierte sich nicht, machte nicht mit, störte, wurde dadurch bestraft alleine an einen Tisch gesetzt, vor die Türe gestellt usw. Dementsprechend reagiert Sie dann heftig mit Ausdrücken die ich hier nicht unbedingt erwähnen will und sie kam jedes Mal ganz aufgwühlt von der Schule heim und ich wusste sofort es war wieder etwas vorgefallen. Wenn ich sie daraufhin ansprach, sagte sie mir immer sie wüsste nicht warum sie das gesagt habe es sei ihr einfach so rausgerutscht. Sie versprach das nie wieder zu tun. Von meiner Seite habe ich alles versucht im Guten, mit Bestrafen (Hömopathie, Kinesiologie). Aber nichts half. Leztendlich musste sie sogar zum Rektor und das schon in der 1. Klasse. Bei der Lehrerin war ich schon Stammgast und musste mir alles möglich anhören, Einzelkind zu wenig Freizeitgestaltung mit anderen Kindern usw. Aber das alles wusste ich war es nicht und um wie von der Lehrerin einem Schulwechsel auf eine Schule für schwer erziehbare entgegenzuwirken ließ ich Sie schnellstmöglichst auf ADHS testen. Ich hatte dies bis zu diesem Zeitpunkt nicht gemacht weil mich meine Tochter nach den vielen Artzbesuchen, Kliniken, Test, Terapien usw. micht letztens nachdem bei Ihr ein EEG durchgeführt wurde mich fragte, was denn mit ihr nicht stimmen würde ob sie den irgendetwas schlimmes hätte. Da hab ich gemerkt es war einfach zu viel und ließ es damals, was ich heute sehr bereue dann hätte sie sich den Schulstart nicht so schwer getan und sichs mit den Mitschülern und der Lehrerin nicht so vermasselt. Nun gut, sie hat ADHS nimmt Ritalin mit einer Tablette am Tag. Die Lehrerin ist sehr zufrieden und auch ich merke dass sie viel konzentrierter ist und auch langsam wieder anschluss findet. Nun trotzdem hat sie in Mathe so erhebliche Schwierigkeiten obwohl sie mit Konzentration arbeitet. Daraufhin ließ ich sich auf Rechenschwäche testen, da wurde mir gesagt in Mathe ist sie bie 0 sie hat gar nichts aufgenommen , also eigentlich die Basis welches mann zum Rechnen braucht. Klar sie hat ja auch das erste 3/4 Jahr nicht mitgemacht und bei Mathe ist das wichtig und kommt nicht wieder. Diese Dame empfahl mir eine Therapie bei ihr und eine Wiederholung der 1. Klasse. Nun habe ich morgen Rücksprache mit der Lehrerin die wahrscheinlich für eine Wiederholung der 1. Klasse nicht sonderlich begeister ist wie ich schon vermute ich aber denke für Selina ist es besser weil wie soll ich ihr das in so kurzer Zeit beibringen. Sie selber will aber auch nicht cie 1. Klasse wiederholen. Nach Rücksprach mit der Ärztin die ADS festgestellt hat und bei der wir jetz eine Gruppentherapie anfangen, die meinte das Geld sollte ich mir sparen, sie hat ADS und sie müsste lernen sich zu konzentrieren was bei ihr jetzt geschehe alleine und in der Gruppe und die 1. Klasse sollte nach Möglichkeit auch wiederholt werden. Nun was mache ich jetzt, ich möchte es doch richtig machen und das bestmöglichste für Selina tun, außerdem ist Mathe eine Katastrophe oder gibt es Nachhilfelehrer die ADSlern mit Rechenschwäche daheim auch helfen könnten also fördern und somit sie es besser versteht , wer hilft mir irgendwie weiss ich jetzt echt nicht mehr weiter und hoffe auf Antwort Grüsse Simonetta
Hallo Simonetta
Ich möchte dir auf deinen Brief schreiben und dir einige Anregungen geben. Zum einen verstehe ich dich sehr gut, denn mein Sohn hat auch ADS sowie Teilleistungsstörungen, Anpassungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten. Ich weiß von was ich schreibe.
Ein Patentrezept gibt es nicht. Du mußt schauen, was für deine Tochter das Beste ist. Wenn sie eine diagnostizierte Rechenschwäche hat, muß sie in der Schule anders benotet werden, sie bekommt für Aufgaben mehr Zeit wie die anderen Kinder und bekommt extra Hilfe von der Lehrerin. Sollte die Lehrerin sich quer stellen, schalte den Schuldirektor/in ein und besprich das Problem mit ihm. Kannst du dir in deinem Wohnort oder in der näheren Umgebung Hilfe vom Jugendamt, Selbsthilfegruppe und Vereine für ADS suchen? Schäue dich nicht nach Hlife zu fragen.
Wenn deine Tochter so viel von Mathe "versäumt" hat, ist es notwendig sie zurückzusftufen und die 1.Kl. noch einmal machen zu lassen. Aber nur unter den o.g. Gesichtspunkten.Das ist wichtig und gibt deiner Tochter den Halt den sie braucht. Wenn die Schule gar nicht mitzieht,schalte das Schulamt ein oder den Schulpsychologen. Deine Tochter braucht deine ganze Hilfe. Sie schafft das nicht alleine.
Deine Tochter macht bestimmte Dinge nicht mit absicht,wie z.B. stört den Unterricht, ist unkonzentriert, schwatzt. Die Lehrein erreicht mit vielen Ermahnungen nicht viel bei ihr. Besser ist es wenn, sie nur kurze knappe Dinge sagt,ohne Bewertung oder Anschuldigungen. Oder sie nimmt den Gegenstand aus der Hand von deiner Tochter und sagt knapp "dreh dich um"(ein beispiel wenn sie mit etwas spielt).
Wenn du aber feststellst,das das mit der Schule und der Lehrerin nicht klappt,kannst du auch einen Schulwechsel vornehmen lassen .Oder du läst sie testen ,ob sie mit dieser Schulform/Anforderungen zu recht kommt(leistungsmäßig). Wird sie den Anforderungen nicht gerecht,kann oder muß sie in eine LB-Schule intgriert werden. Da ist die Klassenstärke viel kleiner und ihr kann individuell geholfen werden.
Pass auf das deine Tochter in dem Schulsystem keinen "Knacks" bekommt (Seele).
Ich wünsche dir viel Erfolg, Mut und gib nie auf.
Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und dich bestärken
Viele Grüße Sylvina
Hallo Irina,
erst mal danke für deine Mühe mir zu antworten. Das was du von deinem Sohn schreibst kenne ich auch alles, meine Tochter hat wirklich alles schon hinter sich. Trotz allem hatte ich sie nie aufgegeben und stand immer hinter ihr, auch wenn ich manchmal am Rande eines Nervenzusammenbruch stand da ich einfach nicht mehr weiter wusste und alles nichts mehr half, Liebe nicht, Strenge nicht, nichts was ich versuchte schien mindestens ein bisschen Erfolg zu haben. Gerade heute habe ich ein Gespräch mit der Lehrerin gehabt, die deutliche Fortschritte bei meiner Tochter sieht, die aber doch nicht wie ich vermutet habe gegen eine Wiederholung der 1. Klasse zu sein scheint. Sie meint eben sie würde in den nächsten paar Wochen noch ein paar Tests machen und dann sollten wir uns nochmal zusammensetzen und dann uns über für und wider einer Wiederholung besprechen. Sie gab mir Übungsmaterial von der schule mit (Steckwürfel u. a. ähnlich Montessori) mit der ich jeden Tag ca. 10 Aufgaben üben sollte, und zwar in dem Bereich wo sie am Anfang nicht im Unterricht mitgemacht hat. Wäre sie dann unterfordert wäre die 2. Klasse besser, wäre sie überfordert dann die 1. Klasse wiederholen. Tja dieser Test den wir beim Institut für Rechenschwäche haben machen lassen, der fiel so aus dass sie Mathe auf Stand 0 ist. Also gar nicht im Endeffekt gelernt hat. Zu beachten ist natürlich auch dass sie zu diesem Zeitpunkt eine Augen-OP bevorstand (Schieloperation) vor der sie wahnsinnig Angst hatte und auch bei der Testung immer wieder auf das Thema kam. Trotzdem sagte mir die Ärtzin bei der Besprechung um definitiv sagen zu können 2. Klasse oder Wiederholung 1. Klasse muss mann auf jeden Fall 1 Mal die Woche zu ihr ins Institut und bis zu den Sommerferien üben und dann nochmals schauen was SAche ist. Nach Rücksprache mit der Frau Neuhaus ( da hatten wir die ADS-Testung) und fangen auch die Gruppentherapie am Freitag an, die hielt davon gar nichts weil Selina erst mal die multimedale Gruppentherapie anfangen soll wo auch an Konzentration geübt wird u. s. w. und eine Wiederholung evlt. der 1. Klasse vorschlägt, das mit dem Mathe üben in diesem Institut 1 mal pro Woche davon hielt sie nicht viel, weil man erst mal am Kern arbeiten muss und Selina so und so einen Entwicklungsrückstand hat. Nun so eindeutig Rechenschwäche wurde ja auch nicht diagnostiziert es steht halt drin dass sie 0 aufgenommen hat. Ich lasse es jedenfalls mal vorerst mit dem Institut und fange am Freitag die Gruppentherapie an und dann in ein paar Wochen spreche ich nochmals mit der Lehrerin. Oder wie siehst du das? Wir war das mit deinem Sohn bzw. wie alt ist er. Von Buben habe ich schon mehr gelesen, Mädchen leiden an dieser Hirnstoffwechselerkrankung doch wohl weniger. Was ist das für eine Schule die du erwähnt hast, davon habe ich noch nie gehört, soll das eine Art Sonderschule sein? Danke für deine Mühe mir so ausführlich zu berichten, ich dachte schon es meldet sich niemand. Mit so eine Art Selbsthilfegruppen die gibt es hier in der Nähe, das ist aber so eine Sache. Da ich halbtags berufstätig bin und du weist ja selber wie viel Zeit man investieren muss mit lernen, und Therapien etc. und mein Mann selbständig ist und demensprechend spät nach Hause kommt, habe ich da abends leider keine Möglichkeit irgendwo hin zu kommen. Das würde mir eher noch Zeit kosten die mir abends wiederum fehlt, zum Erledigen der Dinge zu denen ich tagsüber nicht komme. Da finde ich dies hier mit dem Austauschen von ERfahrungen muss ich sagen ganz praktisch und mann lernt, hört wie es anderen geht und holt sich nebenbei noch ein paar Tipps. Das geht immer mal zwischendurch wenn mal Luft vorhanden ist. Danke nochmals für die Mühe die du dir gemacht hast und ich hoffe auch für dich dass es mit deinem Sohn gut klappt. Liebe Grüsse Simonetta
Hallo Simonetta,
hier ist Deine Briefpartnerin Sylvina. Du hattest Deinen Brief mit "Irina"angefangen, ich nehme an Du meinst mich. Wir hatten zusammen über unsere Kinder und ADS gesprochen.
Ich freue mich über Deine Antwort und das Du so viel geschrieben hast. Du hast bestimmt schon auf Antwort gewartet. Ich bin erst jetzt dazu gekommen Dir zu Antworten. Ich hatte auf Arbeit viel zu tun und zu Hause habe ich kein Internet.
Was ist eine multimediale Gruppentherapie? Davon habe ich noch nichts gehört. Wie läuft es mit der Gruppentherapie?
Wenn ich richtig gelesen habe,hatte Deine Tochter eine Augenoperation. Ist denn alles gut verlaufen? Wie geht es Deiner Tochter? Das sie große Angst hatte, kann ich gut nachvollziehen.
Wenn Deine Tochter in Mathe einen Wissensstand von 0 hat, glaube ich ehrlich gesagt nicht, das sie diese Wissenslücken mit Hilfe der Übungen im Institut für Rechenschwäche aufholen kann.Da müßtet Ihr ja jeden Tag zum Üben fahren,denn in der Schule wird ja Mahte jeden Tag unterrichtet.Im Institut erfolgt ja eine gewisse Unterstützung auf dem Gebiet- Mathe,zur Auffrischung und Festigung der Inhalte. So kenne ich das.Den Stoff bis zu den Ferien (in 4/5 Wochen) aufzuholen ,wo die Schule dafür 1 Schuljahr benötigt,finde ich nicht machbar und würde nichts bringen.Warte die Tests der Lehrerin ab und rede dann nochmals mit ihr.Das finde ich für eine gute Lösung.
Das Mädchen von der Hirnstoffwechselerkrankung weniger betroffen sind,ist richtig. Bei ihnen ist das "Krankheitsbild" nicht so stark ausgeprägt. Meistens haben es die Jungen.
Eine LB-Schule ist eine Sonderschule. LB heißt lernbehindert. Auf der Schule gehen Kinder die in einer Haupt- und Realschule leistungsmätig nicht mitkommen. In den Klassen sind weniger Schüler und der Lehrer und ein Pädagoge können sich individuell und intensiver mit den kindern beschäftigen. Der Lernstoff ist einfacher aufgebaut,der Leistungsdruck ist geringer. In anderen Bundesländern gibt es vielleicht auch andere Schulformen/Sonderschulen. Es gibt ja auch noch Montessori-Schulen und Waldorf-Schulen, sowohl Schulen in freier Trägerschaft. Diese vermitteln Lernstoff anders und individueller.
Mein Sohn ist 14 Jahre alt und unser Sorgenkind. An der Entwicklung eines Kindes haben die Lehrer viel Anteil. Manchen Lehrern ist das aber gar nicht bewußt.Denn Lehrer können viel anrichten. In unserem Land wird will auf die Pisa-Studie geschimpft, aber die Politiker schaffen keine kindgerechte/förderliche Schulbildung.Da wir mit der "staatlichen Schule" so viel negatives erlebt haben,haben wir für unsere Tochter eine andere Schulform gesucht. Gefunden haben wir sie in der Johannesschule, Schule in freier, evang. Trägerschaft.
Bei uns haben sich Eltern zusammen gefunden,mit den Gedanken, eine andere(bessere/pädog./menschlichere) Schulform ins Leben zu rufen.Wir haben dann diesen Gedanken in die Tat umgesetzt und haben die Johannesschule gegründet.Sie besteht jetzt schon 3 Jahre.Wir müssen natürlich ein Schulgeld bezahlen, aber das machen wir für unsere Tochter sehr gerne.
Jetzt ist mein Brief wieder sehr lang geworden,das passiert mir aber immer wieder. Schreibe eh und je lange Briefe.
Der Kontakt und der Gedankenaustausch mit Dir tut mir sehr gut.Wenn ich Die weiter helfen kann,bin ich Ohr,wie man so sagt. Also jeder Zeit steht mein Hilfsangebot.
Bis zum nächsten Schreiben. Liebe Grüße Sylvina
Hallo, leider habe ich deinen Beitrag erst heute entdeckt.
Kommt mit alles sehr vertaut vor. Bist du sicher, daß nicht noch mehr als ADHS dahinter steckt ? Mein Sohn hatte mit 5 j. diese Diagnose,es war ein ewiger Kampf mit KiGa und Grundschule. Schließlich wollten die ihn sogar auf eine Schule für Erziehungsschwere Kinder schicken( er hatte in einem Wutanfall eine sehr unsichere Referendarin mit einem Springseil auf den Po gehauen )Wir haben ihn daraufhin in einer KLinik für Kinderpsychiatrie untersuchen lassen. Heraus kam : er hat nicht nur ADHS, Wahrnehmungsstörungen, gestörte Grob-und Feinmotorik sondern hat auch noch Aspergerautismus( Schwere Störung der Komunikation im sozialen Bereich)
Schon vorher hatten wir für ihn einen Schwerbehindertenausweis ( ADHS, Wahrnehmungsstörungen, Neurodermitis,Asthma ).
In der Schule hat er nun einen Integrationshelfer.Der I-Helfer unterstützt ihn, ruhiger zu bleiben, ist sein "Übersetzter"( er versteht oft nicht,was andere von ihm wollen ). Seitdem ist es in der Schule etwas besser.
Frag doch mal beim Jugendamt ( jugendhilfedienst)nach, ob die dir einen Integrationshelfer für einige Schulstunden bewilligen.
Übrigens, nur eine Dyskalkulie ( Rechenschwäche ) ist kein Grund ein Schuljahr zu wiederholen ( mein Mann ist Grundschullehrer), gibt es bei euch keinen gezielten Förderunterricht ?
Viele Grüße Claudia
Wie kann ich einem Kind helfen, das mit cerebrovasculitis und spinocerebritis hat?
Das Mādchen ist 13 Jahre alt, jezt hat keine medikamenten mehr, weil hatte 3 jahre lang Prednizolon genūzt. Sie fūllt sich sehr schlecht.
Wie kann ich helfen dem Kind,das 3 Jahre alt mit Down Syndrom, mit Sprachstorungen?
Hallo, ich bin neu hier und suche Rat.
Im Kindergarten war mein Sohn unauffällig, aber entwicklungsverzögert im Bereich Motorik / Ausdauer.
Eine Förderung bekam er nicht. Mit 7 eingeschult begann ein DRAMA. Die Lehrerin schlug bereits nach wenigen Wochen vor, einen Psychologen zu konsultieren und RITALIN zu probieren, wegen mangelnder Konzentration. Der Kinderarzt diagnostizierte ADS und wir probierten es gegen seine Empfehlung zuerst mit Ergotheraphie und einer homöopathischen / psychologischen Behandlung ohne Ritalin. Das Kind quälte sich so durch die ersten 2 Klassen, die Hausaufgaben nahmen täglich 2-3 Stunden in Anspruch. Er arbeitet nur, wenn ich in Reichweite bleibe....braucht bei jedem Arbeitsschritt Hilfe und Anleitung. Er kann sich nicht organisieren.
Ein Test auf Schreibschwäche ergab im Sommer 2006 dass er dafür noch zu "gut" sei, wobei seine Noten in Deutsch nur aus 4ern und 5 ern bestehen und kaum ein Wort fehlerfrei geschrieben wird. Nicht einmal das Abschreiben von der Tafel geht ohne eine hohe Fehlerquote. In Mathematik tut er sich auch sehr schwer und die Noten liegen auch bei 4-5.
Er ist nun 9 Jahre alt und besucht die 3. Klasse einer Grundschule in Bayern Raum MSP. Nun soll er eventuell auf eine Förderschule wechseln.
Dabei ist seine Intelligenz völlig durchschnittlich und er ist ungemein sprachgewandt. Vom Verhalten her ist er absolut problemlos in der Schule.
Hat jemand Erfahrung oder einen Tip, wie ich unserem Sonnenschein helfen kann? Was für Therapien können helfen? (Ritalin wollen wir nich verabreichen.)
Gibt es andere Fördermöglichkeiten, als gleich in die Sonderschule zu wechseln?
Es geht ihm wirklich schlecht derzeit, da er sich die Noten echt zu Herzen nimmt...und uns geht es schlecht, weil wir so hilflos sind!
Über Post würde ich mich sehr freuen.