Hallo,
wir überlegen zur Zeit intensiv, einen Welpen in unsere Familie aufzunehmen. Wer von Euch hat trotz oder wegen der Behinderung seines Kindes diesen Schritt gewagt.
Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht?
May the force be with you
Pauline
Hallo,
wir haben 4 Kinder, eines mit einer massiven Entwicklungsverzögerung und einen kniehohen Hund. Der war allerdings als erstes da und ist mehr als gutmütig.
Tiere wecken seit jeher das Interesse bei Kindern, besonders bei anders fähigen Kindern.
Wir haben nur gute Erfahrungen. Allerdings ist dem Hund klar, wer Rudelführer ist (wir Eltern) und dies wird akzeptiert.
Deswegen würde ich es für wichtig halten, wenn du dich für einen Welpen entscheiden würdest, wo von Anfang an die Rollen klar festgelegt werden können. Bei einem älteren Hund braucht das seine Zeit.
Klar ist aber auch, dass unsere Kinder in der Rangfolge unterhalb des Hundes stehen (natürlich nur aus der Sicht des Hundes

). Er entscheidet, wann er mit ihnen spielt, und wann er Ruhe haben will.
Also wir haben keine Probleme (außer der Zeit.....die immer knapper wird). Falls du speziellere Fragen hast, nur zu!
Gruß,
Simon
Hi,
Sohnemann und ich habe seit eingien Jahren einen riesigen Hund, der als Sozialpartner und Lernhilfe und bester Kumpel von uns beiden sein Futter ehrlich verdient.
Hat bei uns super geklappt, aber ich habe auch inder ersten Zeit zu Hause gearbeitet.
Ich hab ein Rollikind.
Vieleicht könnte ich helfen mit Fragen zu geeigneten Rassen?
Wenn ihr euch pro Hund entscheidet wäre es sicher Sinnvoll eine Hundeschule mit einem entsprechenden Ausbildungsangebot ausfindig zu machen damit der Hunde neben der Begleithundearbeit (da lernt er mit euch das, was er im Alltag eben braucht) auch Behindertenspezifische Dinge lernen kann, zum Beispiel Handsichtzeichen oder Hilfeleistungen.
Hallo Pauline,also wir haben mit unseren"MOGLI"nur guteErfahrungen gemacht!Habe2Kinder ,die jungere ist schwerstbehindert und krabbelt momentan noch.Haben unseren Mogli mit 6Wochen bekommen,mittlerweile ist er 7Monate alt und ein ganz lieber.Ich habe sogar beobachtet das er mit unserer kleinen eine ganz besondere Beziehung hat,als wenn er ihr Handicap verstehen wurde.die beiden verstehen sich super und wenn er mal zu wild wird ,dann schupst sie ihn einfach weg und er gibt dann auch Ruhe.Was mir auch aufgefallen ist ,seitdem wir den Hund haben hat sich ihre Sprachentwicklung deutlich verbessert! Der einzige Nachteil .... tägliches Staubsaugen

Hi, Pauline
Ich stimme Susi mit dem Staubsaugen zu… Wir haben unserer Tscharlie (ein Pekinese) gekauft, als unsere Tochter Nicole (schwer behindert) 3,5 Jahre war. Das ist 2 Jahre her. Unser Hund ist sehr eigenwillig, und kann denjenigen, der sein Knochen ihm wegnehmen will auch beißen. Unser älterer Sohn hat schon öffter darunter gelitten, aber Nicole darf beim Tscharlie alles tun - sie kann ihr Hand ihm ins Mund stecken und das Kochen direkt aus seinem Mund holen: er würde nur stumm zuschauen, wie sein Knochen in Nicoles Spielzeugskiste verschwindet. Das ist eigenartig, aber es sieht so aus, als hätte der Tscharli verstehen können, dass Nicole besonders ist. Manchmal denken wir, Tscharlie meint, Nicole wäre sein Kind: wenn wir Nicole auf Arme nehmen, steht er auf Hinterpfoten auf und bellt. Wenn wir spazieren gehen, liebt Tscharlie in dem unterem Korb im Kinderwagen fahren, und verschreckt von dort aus jeder, der sich dem Kinderwagen nähert, mit seinem Bellen.
Nicole nimmt Tscharlie wie einen Freund oder Spielkamerad – sie krabbelt ihm hinterher, mag ihn streicheln, manchmal zieht sie ihm auch auf die Ohren. Ich kann nicht sagen, dass Tscharlie im Nicoles Entwicklung eine gravierende Rolle spielt, aber die beiden haben süße Beziehung zu einander, und das Alleine hilft schon weiter.
Hallo Ihr da draußen,
mein Beitrag ist ja nun schon einiges her, trotzdem mal danke für Eure Beiträge und der Zwischenstand:
Nach reiflichen Überlegungen und Nachforschungen wird es wohl ein Labrador werden. Dauert wohl noch etwas, weil wir nach einer guten Zucht suchen, möglichst über Hören-Sagen. Bin inzwischen zumindest theoretisch eine echter Hunde/Rassenspezialist. Also wer Fragen hat, nur her damit.
lg Pauline
Zitat von [b
Zitat ( @ --)]
Hallo Pauline,
hab zwar keine Frage aber wollte noch etwas zur Hunderasse Labrador sagen . Wir hatten bis vor knapp einen Jahr einen Labrador-Redriever Mischling,er ist leider letztes Jahr im Alter von 16 Jahren gestorben
[Bild: www.intakt.info]
Haben ja jetzt seit 9mon. unseren Mogli (Terriermischling),ich mein nichts gegen Mogli, aber unser damaliger Benji war schon Einzigartig!!!
Super Charakter,total Kinderlieb und sehr lehrreich ....
Werdet bestimmt viele schöne Jahre mit ihm haben,so wie wir sie gehabt haben !
L.G. SUSI