Hallo,
heut hab ich mal ein ganz anderes Problem. War mit meinen Kids gestern am Spielplatz, und hab wohl mal wieder ein bisschen übertrieben mit dem hochhiefen meiner Tochter auf die Rutsche.Und heute morgen,da wollt ich nur das Kabel meinens Staubsaugers rausziehen.... und dann kam er der Hexenschuss

Das waren mal wieder Schmerzen das mir fast schlecht wurde.... den ganzen Tag lag ich dann (wenn man das liegen nennen kann) im Bett und wartete auf den Hausazt. Der verpasste mir dann eine Spritze und seit dem ist es schon etwas leichter geworden .Sagen wir mal ... ich kann halbwegs aufrecht gehen
Ich weiss das ist hier kein Gesundheitsforum...aber vielleicht hat hier jemand die gleichen Probleme.Da doch die meisten hier behinderte Kinder hier haben und sie zum teil auch tragen oder lagern müssen...
Habe mit der heutigen Spritze schon die vierte in diesem Jahr.
Mein Arzt hat mich auch schon zur Krankengymnastik geschickt,hat zwar geholfen aber der Schmerz an sich ist eigentlich nie wirklich weggegangen.Mit Voltaren hab ich es auch versucht ,kein Erfolg. Dann auch die Eismethode meiner OMA,war auch nichts.... Mensch was soll ich denn nur tun,kann doch meine Kleine in Zukunft nicht im Kinderwagen sitzten lassen.Das würde mir das Herz brechen....wenn sie nicht mehr Rutschen oder ähnliche Sachen machen könnte nur weil ich sie nicht mehr tragen kann.
Vielleicht habt Ihr ähliche Erfahrungen oder Tipps...?
Wenn man so darüber nachdenkt..... Alina ist jetzt 4J.und sie wiegt 14kilo........ wie gehts weiter?

??

Hallo Susi,
erst einmal gute Besserung!
Habt ihr schon eine Pflegestufe für eure Kleine? Zu den Leistungen der Pflegeversicherung gehören auch kostenlose Pflegekurse. Meist sind die allgemeinen Pflegekurse jedoch nicht so ideal für Eltern von behinderten Kindern.
Deshalb gibt es auch die Möglichkeit so einen *Kurs* in Form einer individuellen Anleitung daheim zu bekommen zum Beispiel durch Fachkräfte einer Pflegestation.
Ich würde mich einfach mal bei deiner Kasse erkundigen was so angeboten wird, vielleicht gibt es einen passenden Kurs in eurer Nähe , ansonsten lass dir die Kostenübernahme für eine individuelle Schulung bestätigen. (als Argumente dafür eben die besonderen Umstände: Kind, seine individuelle Behinderung, deine gesundheitlichen Probleme mit dem Rücken und die effizientere und intensivere Schulung in konkreten Situationen und eurer individuellen Wohnsituation daheim).
Viel Erfolg!
LG, amai
Hallo amai,
erstmal danke für die Genesungswünsche...
heute geht es mir auf jedenfall schon ein wenig besser.
Haben leider noch keine Pflegestufe für unsere Alina, sind mittlerweile schon vor Gericht und das wird wohl auch noch länger dauern so wie es aussieht...
Kommt man an diese Kurse nur mit Pflegestufe ?
Ist ein guter Tipp von Dir ,da lernt man bestimmt so einiges über richtiges Heben und soweiter...denn so wie es jetzt ist kann es ja nicht weiter gehen .Werde nächste Woche erst 32 und fühl mich wie 92...
L.G. SUSI
hallo Susi ;),
schön, dass es jetzt wieder etwas besser geht!
ich beziehe meine infos hierher:
http://www.carehelix.de/include....urs.htm
bisschen verwirrend die aussage, dass auch leute die bezahlt kriegen die in absehbarer zeit pflegen wollen.
ich würde mir diese info ausdrucken und die kasse mal damit konfrontieren und löchern ;).
Denn pflegen tust du die kleine ja schon seit vier Jahren!
Viel erfolg und berichte mal was rauskommt.
lg, amai
Hallo amai,
erstmal Danke für die Infoseiten,hab ich mir gleich ausgedruckt

.
Bin da auch auf andere interessante Seiten gestoßen,Z.B. Soziale Sicherung der Pflegeperson.... usw. Auf dem Weg kommt man immer wieder ein bisschen weiter ,da hatte mein Hexenschuss auch was gutes

Meine Krankengymnastin meinte ich sollte mal Aufbautraining für meinen Rücken machen,oder in die Rückenschule gehen... sowas wird von den Krankenkassen angeboten.Werd da auf jedenfall mal nachhaken,auch mit diesem Pflegekurs.Das muss aber erst noch ein wenig warten ,Alina wird in einer Woche in Aschau operiert.Und was danach kommt .... keine Ahnung.
Aber sobald`s mal wieder ruhiger geworden ist,bin ich dran
Sag Dir dann Bescheid wie es gelaufen ist.
L.G. SUSI
Hallo Susi !
Das Problem kenne ich auch. Erst die Kinder, und dann wir.
Klar kannst Du deine Tochter nicht auf dem Spielplatz im Wagen sitzen lassen. Klar geht ihre OP vor "unsere Rückenprobleme", aber hast Du Dir schon mal überlegt, wo du vielleicht im Alltag Deinen Rücken ein bisschen entlasten kannst ? Mein Sohn ist heute 17 und irgendwann kam auch bei mir der Punkt, dass ich nur noch auf allen Vieren durch die Wohnung gekrabbelt bin.
Ich habe daraufhin mal unseren ganzen Tagesablauf durchleuchtet, was den Rücken strapaziert und was sich ändern lässt:z.B. habe ich - da wir am Berg wohnten unseren Reha-Wagen mit einerHandbremse ausrüsten lassen, sodass ich nicht immer bergab das ganze Gewicht von Kind und Wagen mit meinem Rücken abbremsen musste.
Zum Baden habe ich mir Sitz-/Lagerungshilfen einfallen lassen, damit ich ihn nicht während des Waschens auch noch Festhalten musste (Duschen auf einem Stuhl reicht ja oft auch!). Statt dem Wickeltisch habe ich einen Keil ans Bett gelegt, sodass mein Sohn alleine draufkrabbeln konnte, usw.,usw...
Von den Krankenkassen (zumindest bei der BKK) gibt es auch ein Poster mit hilfreichen Rückenübungen, die man morgens und abends auf dem Bett in ca. 10 min machen kann. Auch die haben - denke ich einiges gebracht zur Stabilisierung von Bauch- und Rückenmuskulatur. Nach einiger Zeit haben diese auch Ihren festen Platz in meinem Tagesablauf gefunden. Der regelmässige Besuch von Rückenschulkursen ist ja für "Unsereinen" (wenn auch noch Berufstätig) nicht ganz leicht zu organisieren.
Vielleicht konnten Dir diese Tipps ein bisschen als Anregung dienen.
Gruß
Gattascarlett
Hallo Gattascarlett,
das mit "auf allen vieren" kommt mir sehr bekannt vor

.
Du hast völlig recht mit dem was Du schreibst,wir müssten eigentlich viel mehr mal an uns denken(achten).Denn wenn wir nicht mehr "funktionieren" ,bringt das unseren Kindern auch nichts...
Leider muss man erst viel "Lehrgeld" zahlen bis man es endlich mal kapiert hat.Sobald es einem wieder gut geht,macht man genauso weiter...solang bis dann garnichts mehr geht.
Hab mir da schon einige Gedanken darüber gemacht,wie ich meinen Alltag rückenschonender Gestalten kann.Gott sei Dank ist Alina eigentlich so recht selbstständig und will auch alles selber machen.
Aber dieses ewige Hochheben...in den Kinderwagen..auf den Hochstuhl..ans Waschbecken.. und so geht das dann den ganzen Tag
Das mit der Rückengymnastik ist auch ein guter Tipp ,diese Zeit sollte man sich wirklich gönnen. War bis vor eineinhalb Jahren regelmässig im Fitnessstudio,hatte zu der Zeit nie Rückenschmerzen(dafür Muskelkater

)
Leider fehlt mir jetzt die Zeit dafür. Aber kann ich nur jeden empfehlen,die haben da auch Kinderbetreuung.
Danke für Deinen Beitag,hast mir wieder ein bisschen Mut für die Zukunft gemacht!
L.G.SUSI
Hallo,
das Problem mit dem Rücken ist auch für mich leider nichts unbekanntes!
Ich bin von Beruf Krankenschwester und arbeite in einem Heilpädagogischen Heim für Behinderte und schwerst Mehrfachbehinderten Kindern und Jugendliche.
Ich habe für mich Callanetik entdeckt!!!
Bei diesen Übungen wird die Tiefenmuskulatur aufgebaut die jeder Mensch hat, die man aber nicht (oder kaum) nutzt (vereinfachte Kurzform der Beschreibung).
Ich habe mir ein Buch mit einer CD gekauft und die Übungen zu Hause gemacht (sehr zur Freude meines Sohnes und Mannes).
Eins kann ich aufjedenfall sagen:Ich habe zwar immer mal wieder mit meinem Rücken zu "kämpfen", aber deutlich seltener und lange nicht mehr so schlimm wie früher!
Ich wünsche dir erstmal Gute Besserung und das du für dich das Richtige findest ,was dir auch hilft!!!
Einen lieben Gruß
Martina