Hallo,
ich habe heute vom Arzt die Information bekommen, daß meine 2 1/2 Jahre alte Tochter Hyperaktiv ist. Dieses bedeutet für mich, daß ich ein 12 Jahre altes Kind was schon von klein an ADHS hat und jetzt hat es auch meine jüngste. Dieses war ein Schock für mich. Ich hatte immer noch die Hlffnung, daß sie nur lebhafter ist. Wer hat Ahnung damit, wie man am bestens bei den Kleinkindern damit umgeht. Ich kann zwar einige Sachen auf die Kleine umsetzen, aber nicht alles was ich mit meinen 12 Jährigen machen. Bin ziemlich am Ende mit meinen Nerven, da ich auch keinen geregelten Schlaf mehr bekommen und überall sein muß, wo meine kleine Tochter sich aufhält. Nur wie teilt man sich auf, wenn 2 Kinder von 3 die meiste Zeit unter Beaufsichtigung sein müssen und die Mittlere sehr wenig Aufmerksamkeit von mir bekommt. Sie baut dann auch Mist, nur damit ich auch mal Zeit für sie habe. Mein Mann kann sich mit der Sache nicht anfreunden, da er so etwas nicht kennt. Er ist der Vater von meiner kleinen Tochter, und ich hoffe, daß er sich jetzt mit der Materie auseinandersetzt, da ich nicht alles alleine machen kann.
Über jegliche Art von Hilfe und Information wäre ich euch dankbar.
Mit lieben Grüßen
Brigitte
Hallo Brigitte,
hast du schon mal versucht in den ADS und ADSH -Foren Antworten auf deine Fragen zu kriegen?
Hier 4 Adressen
http://www.ads-infopool.de/foren.html
http://forum.webmart.de/wmforum.cfm?id=452323
http://www.lernfoerderung.de/
http://www.kindergarten-workshop.de/
Hoffe dir weitergeholfen zu haben.
Gruß Antje mit Tochter, geistig behindert und ADS(4 Jahre)
Hallo Brigitte
Meine Tochter3 ist Hyperaktiv und habe sie auf Alergien testen lassen und dabei kam heraus das sie auf viele Nahrungsmittel alergiesch ist.Seit dem ich die Sachen weg lasse braucht sie keine Tableten mehr und wen es bessonderst schlimmer tag ist bekommt sie ein glaß Cola.Das Coffein tut die kinder beruhgen komisch aber wahr.
Sam
Hi.!
Kraniosacrale Therapie soll auch bei Hyperaktivität gut anschlagen. Und wenn die Kinder natürlich wenig elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt sind, tut dies ihnen auch gut. Unser Zweijähriger wachte zehnmal nachts auf. Seitdem wir unser neues DEC Telefon (schnurlos)ausgeschalten haben und er Kraniosacral behandelt wird schläft er non-stop durch.
Allergien lassen sich auch schnell und einfach kinesiologisch austesten.Eine Allergie schwächt den Organismus. D. h. in dem man auf z.B. ausgestreckten Arm drückt,merkt der Arzt oder Therapeut welchen Stoff nicht vertragen wird. Über Bioresonanz wird der Körper innerhalb von einigen Wochen entgiftet und die Allergien reduzieren sich oder verschwinden.
Klappt wirklich und ist nicht sehr teuer.Wir zahlten pro Behandlung 11 Euro. Alles Liebe

Hallo,
wenn ich so Eure Beiträge lese bekomme ich leichte bis schwere Beklemmungen. Da ich selber ADHS habe, welches leider erst vor knapp 6 Monaten dagnostiziert wurde und 3 Kinder (3,7 + 11 Jahre) mit ADS + ADHS habe kann ich Euch nur ganz dringend empfehlen, dass Ihr Euch ersteinmal fundierte Kenntnisse über dieses Thema einholt!!!
Damit Ihr wisst , was ADS/ADHS überhaupt ist. Denn nachdem was ich gelesen habe von Euch, klingt es fast so, als wüsstet Ihr es nicht, sorry!
Fakt ist, dass ADS/ADHS ein Gendefekt ist! Dieser kann auch nicht durch irgendwelche "obskuren" Therapien beseitigt werden. ADS/ADHS bleibt ein Leben lang, man lernt nur damit besser umzugehen. ADS/ADHS wirkt sich bei männlichen und weiblichen Trägern unterschiedlich aus. Es gibt ADS d.h. AufmerksamkeitsDefizitSyndrom ohne Hyperaktivtät, die Träumer, und es gibt ADHS d.h. AufmerksamkeitsDefizitSyndrom mit Hyperaktivität, die "bekannten" Zappelphilippe!
Solltet Ihr weitere Fragen haben, meldet Euch gerne.
Ansonsten unter
http://www.schulratgeber.de/adhs/phorum-3.3/list.php?f=1
LG Julia
Hallo Julia,
Fakt ist, dass ADS/ADHS ein Gendefekt ist!
Es spielt vermutlich keine so große Rolle, wie es zu ADHS kommt, da eine Behandlung und Tipps/Verhaltensratschläge für Eltern sich aus so einer Erkenntnis meistens ohnehin nicht ableiten lassen. Als alter Haarspalter möchte ich jedoch darauf hinweisen, dass die Genetik bei der Entwicklung dieses Phänomens eine Rolle spielt (insbesondere Gene mit dem Bezug zum Dopamin-Stoffwechsel im Gehirn), aber auch noch eine ganze Reihe weiterer Ursachen beteiligt sind. Es gibt zumindestens nicht das eine ADHS-Gen.
Auch spielt die Umwelt eine wichtige Rolle bei der Ausbildung, Aufrechterhaltung und auch Überwindung dieser Verhaltensstörung. Zumindest kann sich das Problem bei geeigneter Veränderung der Familien- und Lernsituation, sowie dem Verhalten der Eltern sehr günstig beeinflussen.
an Brigitte: Viele Kinder- und Jugendpsychiatrien haben Beratungsstellen angegliedert, wo nicht nur eine fundierte Diagnose gestellt werden kann, sondern auch Behandlungsratschläge gegeben werden. Neben einer Pharmakotherapie mit Metylphenidat (Ritalin) sollte unbedingt auch Verhaltenstherapie ins Auge gefasst werden. Beide Therapien haben sehr gute Effekte und falls eine allein nicht hilft, führt die Kombination aus beiden meistens zu wesentlichen Besserungen.
Ciao,
Wolfgang