Klinikum entlässt Ärzte, die sich um Qualität der Untersuchungen sorgenQuelle und kompletter Text: Süddeutsche
Bei den beiden entlassenen Ärzten handelt es sich um ein Ehepaar, das auf Epilepsie spezialisiert ist.
Die Mediziner hatten bemängelt, dass es in der Neurologie an Personal fehle und eine Gefährdungsanzeige gestellt.
Ärzte entlassen, die auf Missstände hinweisen
Wenn ich daran denke, dass es immer weniger Fachärzte gibt, wird mir bang vor solch einer Macht, die da im Gange ist. Wo hört die Fürsorge und die Qualität auf und wo fängt der Kommerz an?
Mich erreichen immer wieder Hilferufe von Patienten aus Einrichtungen, die mir von negativen Wahrnehmungen aus Kliniken berichten, die sich dem umfangreichen Fachbereich der Epilepsie widmen.
Früher waren wir Deutschen da ein Vorzeigeland. Es gibt so viele Menschen die unsere Geschichte in Deutschland geprägt haben und die selbst unter der Epilepsie litten. In den 90zigern sind viele Menschen aus den Ostgebieten nach Deutschland gekommen und haben Hilfe gesucht. Leider baut Deutschland kontinuierlich aufgrund angeblicher Sparmaßnahmen immer weiter ab. Waren früher Menschen in den Kliniken um eine Verbesserung zu bewirken, dürfen sie allenfalls nur noch begrenzt bleiben, Therapien müssen unter Lebensgefahr zuhause durchprobiert werden. Waren es früher einzelne Kinder mit Eltern, die von Psychologen in den Epizentren betreut wurden, grenzt es heute an Massenabfertigung und ist nur noch ein Durchlauf. Von Heilen und adäquatem Wirken, wie es in der Ausbildung angestrebt wird, reden wir heute nicht mehr.
Alles was Geld kostet und keine verwertbaren Anteile in der Gesellschaft bieten kann, hat heute ganz schlechte Karten, ein vollwertiger Mensch der Gesellschaft zu werden.
Wir müssen endlich anfangen Seite an Seite zu kämpfen um die Gesellschaft zu sensibilisieren. Es geht uns alle an.
Mich erreichen immer wieder Hilferufe von Patienten aus Einrichtungen, die mir von negativen Wahrnehmungen aus Kliniken berichten, die sich dem umfangreichen Fachbereich der Epilepsie widmen.
Früher waren wir Deutschen da ein Vorzeigeland. Es gibt so viele Menschen die unsere Geschichte in Deutschland geprägt haben und die selbst unter der Epilepsie litten. In den 90zigern sind viele Menschen aus den Ostgebieten nach Deutschland gekommen und haben Hilfe gesucht. Leider baut Deutschland kontinuierlich aufgrund angeblicher Sparmaßnahmen immer weiter ab. Waren früher Menschen in den Kliniken um eine Verbesserung zu bewirken, dürfen sie allenfalls nur noch begrenzt bleiben, Therapien müssen unter Lebensgefahr zuhause durchprobiert werden. Waren es früher einzelne Kinder mit Eltern, die von Psychologen in den Epizentren betreut wurden, grenzt es heute an Massenabfertigung und ist nur noch ein Durchlauf. Von Heilen und adäquatem Wirken, wie es in der Ausbildung angestrebt wird, reden wir heute nicht mehr.
Alles was Geld kostet und keine verwertbaren Anteile in der Gesellschaft bieten kann, hat heute ganz schlechte Karten, ein vollwertiger Mensch der Gesellschaft zu werden.
Wir müssen endlich anfangen Seite an Seite zu kämpfen um die Gesellschaft zu sensibilisieren. Es geht uns alle an.
