Hallo miteinander,
vor ein paar Tagen bin ich von der Arbeit nach Hause gekommen und musste gleich wieder los. Meine Große war in der Betreuung gestürzt und weinte! Sie kann vor Wut brüllen, vor Übermut kreischen und vor Freude wunderbar lachen. Aber sie hatte seit über 20 Jahren nicht mehr geweint...
Als ich ankam, saß sie im Rolli und zeigte beim Anfassen - besonders beim linken Arm – sofort Panik und starke Schmerzreaktionen. Aufstehen ging gar nicht mehr, also musste der Rettungsdienst kommen, denn 55 Kilo bekomme ich dann nicht mehr ins Auto. Die Sanis wollten der Arm schienen/fixieren, aber das ging nicht: Schmerz und dicke Tränen. Die Sanis waren zum Schluss rat- und hilfloser als ich, bis ich irgendwann mal gesagt habe, sie sollen sie jetzt einfach auf der Transportliege lagern. Dort hat meine Tochter sich nach ein paar Sekunden sichtbar beruhigt.
Dann ab ins Klinikum (ich musste im RTW mitfahren); zu meiner Verblüffung wurde sie sofort versorgt und geröntgt. Dann hatten wir eine lange Wartezeit, die meine Tochter aber sehr ruhig verbracht hat.
Zum Glück hatte sie nichts gebrochen, sondern "nur" ein dickes blaues Hämatom am linken Ellenbogen, ansonsten noch einige "leichtere" Prellungen und Panik ohne Ende.
Nach der Versorgung gab es noch ein Schmerzmittel und nach insgesamt knapp drei Stunden wurden wir kurz vor Mitternacht mit dem RTW nach Hause gefahren.
Auch wenn es meiner Großen inzwischen wieder besser geht (sie hat zwar noch sichtbare Hämatome und regelrechte Angst-Attacken, läuft aber wieder alleine), bleiben doch einige Fragen in meinem Kopf hängen:
Was passiert mit unseren Kindern in einer Krisen-Situation, wenn wir persönlich das nicht mehr bewältigen können?
Wer kümmert sich um unsere Kinder, wenn sie ohne uns ins Krankenhaus müssen?
Wer kümmert sich um die medizinische und psychische Nachsorge?
vor ein paar Tagen bin ich von der Arbeit nach Hause gekommen und musste gleich wieder los. Meine Große war in der Betreuung gestürzt und weinte! Sie kann vor Wut brüllen, vor Übermut kreischen und vor Freude wunderbar lachen. Aber sie hatte seit über 20 Jahren nicht mehr geweint...
Als ich ankam, saß sie im Rolli und zeigte beim Anfassen - besonders beim linken Arm – sofort Panik und starke Schmerzreaktionen. Aufstehen ging gar nicht mehr, also musste der Rettungsdienst kommen, denn 55 Kilo bekomme ich dann nicht mehr ins Auto. Die Sanis wollten der Arm schienen/fixieren, aber das ging nicht: Schmerz und dicke Tränen. Die Sanis waren zum Schluss rat- und hilfloser als ich, bis ich irgendwann mal gesagt habe, sie sollen sie jetzt einfach auf der Transportliege lagern. Dort hat meine Tochter sich nach ein paar Sekunden sichtbar beruhigt.
Dann ab ins Klinikum (ich musste im RTW mitfahren); zu meiner Verblüffung wurde sie sofort versorgt und geröntgt. Dann hatten wir eine lange Wartezeit, die meine Tochter aber sehr ruhig verbracht hat.
Zum Glück hatte sie nichts gebrochen, sondern "nur" ein dickes blaues Hämatom am linken Ellenbogen, ansonsten noch einige "leichtere" Prellungen und Panik ohne Ende.
Nach der Versorgung gab es noch ein Schmerzmittel und nach insgesamt knapp drei Stunden wurden wir kurz vor Mitternacht mit dem RTW nach Hause gefahren.
Auch wenn es meiner Großen inzwischen wieder besser geht (sie hat zwar noch sichtbare Hämatome und regelrechte Angst-Attacken, läuft aber wieder alleine), bleiben doch einige Fragen in meinem Kopf hängen:
Was passiert mit unseren Kindern in einer Krisen-Situation, wenn wir persönlich das nicht mehr bewältigen können?
Wer kümmert sich um unsere Kinder, wenn sie ohne uns ins Krankenhaus müssen?
Wer kümmert sich um die medizinische und psychische Nachsorge?

