AW: Reha-Kur
Die Reha-Dauer ist abhängig vom Grund der Verschreibung, und kann vom behandeldem Arzt verlängert werden, wenn seiner Meinung nach das Reha-Ziel nicht ausreichend erreicht wurde, dem muß allerdings deine KK zustimmen!
Meine Frau war mit unserer Tochter 3 Wochen zur Mutter-Kind-Reha, nach einer Achillessehnenverlängerung rechts.
Dort war es so, das man zu gewissen Zeiten seine Mahlzeiten einnehmen mußte, das war immer Stationsweise geregelt, Zeitfenster von 45 min. glaub ich.
Dann wird für die Woche ein Therapieplan erstellt, an den du dich halten mußt und selbst dafür zu sorgen hast das dein Kind zu den vorgegebnen zeiten an den entsprechenden Orten ist. Ansonsten konnten sie sich frei bewegen, mußten sich halt nur abmelden auf der Station, wenn sie die Klinik verlassen haben.
Mitbringen mußt du nur, was du auch im Urlaub mitnimmst, zumindest war es bei uns so. War als ob du in nem Hotel eicheckst.
Es bestand die Möglichkeit, die im Keller befindlichen Waschmaschinen und Trockner zu nutzen, das war noch nicht mal teuer, man mußte nur die Päckchen Waschmittel im Laden kaufen oder eigenes nutzen. Ist ganz angenehm, weil man nicht so viele Sachen mitnehmen muß, ist aber auch sehr stark Frequentiert, bei voller Belegung des Hauses, da muß man zusehen, das man Waschzeiten bekommt, die einigermaßen angenehm liegen.
Das essen wird entsprechend für alle in der Küche zubereitet. Wenn dein Kind spezielle ernährung benötigt, wird dies beim Aufnahmegespräch festgehalten und die Küche wird entsprechend angewiesen.
Vorzeitiger Abbruch einer Reha-Maßnahme ist so eine Sache, man könnte Dir mangelnde Bereitschaft oder Mitarbeit vorwerfen, was durch die KK gern überprüft wird, weil dann die Kosten der Reha durch dich zu tragen sind.
Zumindest habe ich schon gehört, das einige KK dies versucht haben, bin mir aber nicht sicher ob so was rechtens ist.
mfg
Mirko