Hallo, liebe Leute! Kann gerade nicht schlafen, wie die letzten zwei Wochen schon die Regel ist und bin auf diese Seite gestoßen...
Ich bin 33J. und habe zwei Kinder: Sohn 7J. und Tochter 1J.
Seit zwei Wochen steht nun bei meinem Sohn die Diagnose fest: Hochfunktionaler frühkindlicher Autismus (Unterscheidet sich vom Asberger hauptsächlich durch sprachliche Störungen, im erwachsenen Alter kein Unterschied).
Auffällig wurde er schon mit 2,5J. als es mit der Sprache nicht gut voran ging, Logopädie, ERGO etc. alles mitgemacht. Auch Psychotherapie, weil man vermutete, dass seine Verhaltensauffälligkeiten wegen der Traumata aufgrund des aggressiven leiblichen Vaters(die Diagnose hat auch hier auf Einiges Licht geworfen) und der Scheidung (als er 2J. alt war) entstanden sind.
Vor der Einschulung: Tests in der Kinderpsychiatrie mit Vermutung auf AD(H)S. Durch die erste Klasse mit Ach und Krach... In eine Heilpädagogische Tagesstätte reingekommen. Seit der Einschulung wurde die Belastung für uns alle immer größer – Druck von der Schule wegen der Leistungen, Stress zu Hause, weil das Kind scheinbar mit der Zeit an Fähigkeiten verliert, anstatt dazu zu lernen. Sogar die Kleine (und sie liebt ihren großen Bruder über alles) ist oft von ihm genervt, weil er einfach nicht versteht, dass er sich gerade ihr in den Weg gestellt hat oder es nicht zu merken scheint, dass sie gerade das Spielzeug hält – er beginnt mit diesem Spielzeug IN IHREN HÄNDEN zu spielen und sie schreit. Mein Mann (ihn liebender Stiefvater) und ich sind nur noch von seinem Verhalten genervt: Wenn er andauernd seine Sachen verliert (die teilweise sehr viel Geld kosten), obwohl sie inzwischen alle an mehreren Stellen mit seinem Namen versehen sind und ich ihm in der Früh die wichtigsten 3-4 Sachen aufzähle, die er immer wieder verliert... Wenn er Spielzeuge unbewusst(?) kaputt macht, mit dem Umziehen nicht zurecht kommt, öfter das Selbe fragt (auch wenn man ihm gesagt hat wir wollen später alle zusammen darüber reden, z.B. Freizeitbeschäftigung am WE) bis man ihn schon anschreien muss, sabbert und so mit uns zu kuscheln versucht, oder sich den Hintern nicht gescheit abwischt und neben uns sitzt und stinkt (in der Schule bestimmt auch – er hat mittlerweile keine Freunde mehr, hauptsächlich weil er ihnen zu nahe kommt), ich seine Unterhosen danach waschen muss – in der Schule und HPT wird ihm niemand dabei helfen.
Keine Disziplinarmaßnahme beeindruckt ihn, dafür bricht er aber manchmal wegen Kleinigkeiten in Tränen aus oder wird sogar hysterisch. Er steigert sich da rein und das kann bis zu einer Stunde dauern.
Seit 3-4 Monaten ist es einfach unerträglich geworden. Das schlimmste ist: Unsere Beziehung ist dadurch so stark belastet, dass mein Mann und ich uns nur noch anmaulen, Berührungen usw. kommen gar nicht mehr vor und ich nur noch am Heulen bin!!!
Unsere letzte Hoffnung war eine weitere Untersuchung. Im Falle von ADS/ADHS bekäme er Ritalin und die Situation zu Hause und in der Schule hätte sich entspannt. ADHS wäre mit der Pubertät zumindest größtenteils verwachsen und alles wäre gut. SO ist es ein schwerer Urteil, denn Autismus bleibt und ist auch im erwachsenen Alter auffällig. Medikamente bekommt er nicht, weil er ja Ticks hat und Medikamente seine Ticks verstärken würden. Auf jeden Fall nicht jetzt –es wird noch beobachtet inwieweit der Schulbegleiter helfen würde. Die Therapeutin meinte dazu: „Ja, auf dem Kind werden Sie auch im Alter ein Auge haben müssen.“ Also bleibt uns nur noch ein hoffentlich bald bewilligter Schulbegleiter und... der selbe Stress zu Hause, was für unsere Beziehung ein AUS bedeuten könnte.
Ich bin so fix und fertig, frustriert wegen der Diagnose und der endgültig verlorener Hoffnung auf baldige Besserung, sodass ich Herzrhythmusstörungen und Magenschmerzen bekommen habe, so vollen Kopf habe, dass ich vor Kurzem einen Autounfall verursacht habe. Meinem Mann gegenüber bin ich kalt geworden. Es scheint, als hätten wir uns nichts mehr zu sagen. Ich kann nicht mit ihm alleine bleiben. Sobald Kinder schlafen gehen, versuche ich unter verschiedensten Ausreden den Raum zu verlassen, sonst habe ich den Eindruck ich brech gleich zusammen oder bin kurz vorm Kotzen.
Obwohl wir versuchen meinen Sohn zu beschützen, bekommt er Vieles mit - in der Familie, Schule und wie die Umgebung auf ihn reagiert - und leidet bestimmt darunter. Ich habe Schuldgefühle ihm gegenüber, bin aber machtlos irgendetwas zu ändern, auch an meinen Reaktionen meistens genauso wenig.
Hilfe, ich kann nicht mehr! Die Familie geht kaputt! Kinder verlieren einen tollen Papa und ich die Liebe meines Lebens!!! HILFE!!!
Ich bin 33J. und habe zwei Kinder: Sohn 7J. und Tochter 1J.
Seit zwei Wochen steht nun bei meinem Sohn die Diagnose fest: Hochfunktionaler frühkindlicher Autismus (Unterscheidet sich vom Asberger hauptsächlich durch sprachliche Störungen, im erwachsenen Alter kein Unterschied).
Auffällig wurde er schon mit 2,5J. als es mit der Sprache nicht gut voran ging, Logopädie, ERGO etc. alles mitgemacht. Auch Psychotherapie, weil man vermutete, dass seine Verhaltensauffälligkeiten wegen der Traumata aufgrund des aggressiven leiblichen Vaters(die Diagnose hat auch hier auf Einiges Licht geworfen) und der Scheidung (als er 2J. alt war) entstanden sind.
Vor der Einschulung: Tests in der Kinderpsychiatrie mit Vermutung auf AD(H)S. Durch die erste Klasse mit Ach und Krach... In eine Heilpädagogische Tagesstätte reingekommen. Seit der Einschulung wurde die Belastung für uns alle immer größer – Druck von der Schule wegen der Leistungen, Stress zu Hause, weil das Kind scheinbar mit der Zeit an Fähigkeiten verliert, anstatt dazu zu lernen. Sogar die Kleine (und sie liebt ihren großen Bruder über alles) ist oft von ihm genervt, weil er einfach nicht versteht, dass er sich gerade ihr in den Weg gestellt hat oder es nicht zu merken scheint, dass sie gerade das Spielzeug hält – er beginnt mit diesem Spielzeug IN IHREN HÄNDEN zu spielen und sie schreit. Mein Mann (ihn liebender Stiefvater) und ich sind nur noch von seinem Verhalten genervt: Wenn er andauernd seine Sachen verliert (die teilweise sehr viel Geld kosten), obwohl sie inzwischen alle an mehreren Stellen mit seinem Namen versehen sind und ich ihm in der Früh die wichtigsten 3-4 Sachen aufzähle, die er immer wieder verliert... Wenn er Spielzeuge unbewusst(?) kaputt macht, mit dem Umziehen nicht zurecht kommt, öfter das Selbe fragt (auch wenn man ihm gesagt hat wir wollen später alle zusammen darüber reden, z.B. Freizeitbeschäftigung am WE) bis man ihn schon anschreien muss, sabbert und so mit uns zu kuscheln versucht, oder sich den Hintern nicht gescheit abwischt und neben uns sitzt und stinkt (in der Schule bestimmt auch – er hat mittlerweile keine Freunde mehr, hauptsächlich weil er ihnen zu nahe kommt), ich seine Unterhosen danach waschen muss – in der Schule und HPT wird ihm niemand dabei helfen.
Keine Disziplinarmaßnahme beeindruckt ihn, dafür bricht er aber manchmal wegen Kleinigkeiten in Tränen aus oder wird sogar hysterisch. Er steigert sich da rein und das kann bis zu einer Stunde dauern.
Seit 3-4 Monaten ist es einfach unerträglich geworden. Das schlimmste ist: Unsere Beziehung ist dadurch so stark belastet, dass mein Mann und ich uns nur noch anmaulen, Berührungen usw. kommen gar nicht mehr vor und ich nur noch am Heulen bin!!!
Unsere letzte Hoffnung war eine weitere Untersuchung. Im Falle von ADS/ADHS bekäme er Ritalin und die Situation zu Hause und in der Schule hätte sich entspannt. ADHS wäre mit der Pubertät zumindest größtenteils verwachsen und alles wäre gut. SO ist es ein schwerer Urteil, denn Autismus bleibt und ist auch im erwachsenen Alter auffällig. Medikamente bekommt er nicht, weil er ja Ticks hat und Medikamente seine Ticks verstärken würden. Auf jeden Fall nicht jetzt –es wird noch beobachtet inwieweit der Schulbegleiter helfen würde. Die Therapeutin meinte dazu: „Ja, auf dem Kind werden Sie auch im Alter ein Auge haben müssen.“ Also bleibt uns nur noch ein hoffentlich bald bewilligter Schulbegleiter und... der selbe Stress zu Hause, was für unsere Beziehung ein AUS bedeuten könnte.
Ich bin so fix und fertig, frustriert wegen der Diagnose und der endgültig verlorener Hoffnung auf baldige Besserung, sodass ich Herzrhythmusstörungen und Magenschmerzen bekommen habe, so vollen Kopf habe, dass ich vor Kurzem einen Autounfall verursacht habe. Meinem Mann gegenüber bin ich kalt geworden. Es scheint, als hätten wir uns nichts mehr zu sagen. Ich kann nicht mit ihm alleine bleiben. Sobald Kinder schlafen gehen, versuche ich unter verschiedensten Ausreden den Raum zu verlassen, sonst habe ich den Eindruck ich brech gleich zusammen oder bin kurz vorm Kotzen.
Obwohl wir versuchen meinen Sohn zu beschützen, bekommt er Vieles mit - in der Familie, Schule und wie die Umgebung auf ihn reagiert - und leidet bestimmt darunter. Ich habe Schuldgefühle ihm gegenüber, bin aber machtlos irgendetwas zu ändern, auch an meinen Reaktionen meistens genauso wenig.
Hilfe, ich kann nicht mehr! Die Familie geht kaputt! Kinder verlieren einen tollen Papa und ich die Liebe meines Lebens!!! HILFE!!!
