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Hallo von Ina und Therapiehundeazubi Joker!

Ina Hildenbrand 07.12.2013, 17:51#1
Mein Name ist Ina Hildenbrand,
ich bin Hundetrainerin und bilde derzeit meinen ersten Therapiehund aus. Ich arbeite seit 15 Jahren hauptberuflich als Hundetrainerin und Autorin, habe bereits Hunde in vielen Sparten ausgebildet und korrigiert, wie Service- ,Blinden-, Begleit- und natürlich auch Jagd- und Familienhunde. Als werdende Mama habe ich mir viele Gedanken gemacht und ich fände es toll, wenn mein aktueller und auch meine zukünftigen vierbeinigen Azubis ihr Aufgabenfeld bei Familien mit behindertem Kind finden würden. Mein momentaner Azubi ist gerade in der Grundausbildung und hat noch ein straffes Lernpensum vor sich. Zusätzlich zum Standardprogramm möchte ich, dass das Kind, dem Joker einmal helfen soll, einen ganz besonderen Hund bekommt. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich von Euch erfahren könnte, welche ganz besonderen Wünsche und Erwartungen Ihr an einen Therapiehund hättet, mir ist hier der Austausch sehr wichtig.
Ich habe zwar viel Erfahrung mit Kindern und werde demnächst selbst Mama, aber ich kenne die spezielle Situation besonderer Kinder nicht. Ich freue mich über jede Info von Euch!
Liebe Grüße,Ina
zippe 08.12.2013, 11:06#2
AW: Hallo von Ina und Therapiehundeazubi Joker!

Hallo Ina,

hui, das ist ja toll! Wir haben einen sehr liebevollen, temperamentvollen und chaotischen Hund: eine absolut und manchmal auch im wahrsten Sinne des Wortes umwerfende Persönlichkeit ;-)
Also würde ich mir für unsere Große wünschen, dass der Hund sein Verhalten an die jeweils akutelle Stimmung des Kindes anpassen kann.
Ina Hildenbrand 08.12.2013, 12:51#3
AW: Hallo von Ina und Therapiehundeazubi Joker!

Was genau meinst Du damit? So etwas wie mit hinlegen, wenn das Kind Ruhe braucht?
LG Ina
zippe 08.12.2013, 14:33#4
AW: Hallo von Ina und Therapiehundeazubi Joker!

Hallo Ina,

so ungefähr . . . - also nicht gerade rumhopsen und spielen wollen, wenn das Kind schläft ;-)
Kirsten 09.12.2013, 00:56#5
AW: Hallo von Ina und Therapiehundeazubi Joker!

Hallo Ina,

eine sehr gute Idee. Also wir haben in den 90 ziger Jahren statt der Delphin-Therapie einen Hund (Labrador) angeschafft. Durch diesen hat unser schwerstbehindertes Kind gelernt, überhaupt Dinge anzufassen. Heute sind wir stolze Besitzer von zwei Foxel, welche sich auch als absolut zuverlässige Begleiter zeigen.
Was wir ihnen beigebracht haben, bzw. wir von einem Therapiehund erwarten ist folgendes:

Auf Zuruf unseres Kindes reagieren und z.B. den Ball bringen und mit ihm auch spielen.

Daneben bewacht der eine unserer Hunde unser Kind während eines epileptischen Anfalls und zeigt dabei auch keinerlei Angst. Der andere dagegen spürt Schwingungen vorab und sucht dann eher das Weite, bzw. zieht sich zurück.

Für unser Kind gehört einfach ein Hund zu seinem Leben dazu. Wir haben übrigens immer zwei, (einen älteren und einen jüngeren) weil sie sich dann gegenseitig auf ihre kommenden Aufgaben vorbereiten. Bis jetzt hat das auch immer geklappt.