Hallo liebe Forumsmitglieder,
durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen und überrascht, zu wievielen Themen es hier Beiträge gibt. Ich möchte nun auch gern ein Nutznießer dieses Forums werden.
Die Kindheit mit einem Asperger haben wir durchlebt, mit all den Höhen und Tiefen. Wir haben uns durch Anträge, Schulwechsel, Schulhilfe und Therapien gequält, haben uns viele Jahre von sogenannten Sonderpädagogen erklären lassen dürfen, was unser Sohn machen müsse und dass er schon wieder nicht "will". Unser Sohn hat mit viel Kraftaufwand einen Schulabschluss geschafft, konnte dann aber keine Ausbildungsreife erreichen. Das Berufsbildungswerk war nicht wohnortnah, so dass er im Internat untergebracht wurde. Der Druck, die Trennung von zu Hause waren zu viel.
Jetzt geht es ihm gut. Er ist wieder bei uns und wurde im Berufsbildungsbereich einer WfbM eingegliedert. Derzeit beginnen wir, auf unserem Grundstück einen Bungalow zu bauen, damit er seinen eigenen Haushalt hat, aber immer bei uns in der Nähe ist.
Und nun beginnen sie wieder.... unsere Probleme mit Anträgen, Ablehnungen, Widersprüchen usw.
Wir haben versucht, Zuschüsse für den Bungalow zu erhalten => NICHTS!!! Offensichtlich wird die ganze Last und Verantwortung bei der Familie abgeladen. Weder das Grundsicherungsamt, noch die Pflegekasse unterstützen uns. Naja, irgendwie werden wir das schon schaffen.
Aber es kommt noch schlimmer... Im März haben wir (ich bin Betreuerin) Grundsicherung beantragt. Die Ablehnung erfolgte mit der Begründung, dass das Grundsicherungsamt nicht zuständig wäre, wir könnten ja Hartz IV beantragen und zum anderen wurde vom Rentenversicherungsträger noch keine volle Erwerbsunfähigkeit festgestellt. Ich habe einen Widerspruch geschrieben und den Rentenversicherungsträger um Festellung der Erwerbsunfähigkeit gebeten. Die Rentenversicherung wird nur tätig, wenn das Grundsicherungsamt um Amtshilfe bittet. Das Grundsicherungsamt tut aber nichts. Sie fühlen sich schließlich nicht zuständig. Das Ganze wird wohl auf eine Klage hinauslaufen. Vielleicht hat jemand einen Tipp für uns, was wir noch tun können.
Liebe Grüße
eine noch nicht ganz verzweifelte, aber frustrierte Mutter
durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen und überrascht, zu wievielen Themen es hier Beiträge gibt. Ich möchte nun auch gern ein Nutznießer dieses Forums werden.
Die Kindheit mit einem Asperger haben wir durchlebt, mit all den Höhen und Tiefen. Wir haben uns durch Anträge, Schulwechsel, Schulhilfe und Therapien gequält, haben uns viele Jahre von sogenannten Sonderpädagogen erklären lassen dürfen, was unser Sohn machen müsse und dass er schon wieder nicht "will". Unser Sohn hat mit viel Kraftaufwand einen Schulabschluss geschafft, konnte dann aber keine Ausbildungsreife erreichen. Das Berufsbildungswerk war nicht wohnortnah, so dass er im Internat untergebracht wurde. Der Druck, die Trennung von zu Hause waren zu viel.
Jetzt geht es ihm gut. Er ist wieder bei uns und wurde im Berufsbildungsbereich einer WfbM eingegliedert. Derzeit beginnen wir, auf unserem Grundstück einen Bungalow zu bauen, damit er seinen eigenen Haushalt hat, aber immer bei uns in der Nähe ist.
Und nun beginnen sie wieder.... unsere Probleme mit Anträgen, Ablehnungen, Widersprüchen usw.
Wir haben versucht, Zuschüsse für den Bungalow zu erhalten => NICHTS!!! Offensichtlich wird die ganze Last und Verantwortung bei der Familie abgeladen. Weder das Grundsicherungsamt, noch die Pflegekasse unterstützen uns. Naja, irgendwie werden wir das schon schaffen.
Aber es kommt noch schlimmer... Im März haben wir (ich bin Betreuerin) Grundsicherung beantragt. Die Ablehnung erfolgte mit der Begründung, dass das Grundsicherungsamt nicht zuständig wäre, wir könnten ja Hartz IV beantragen und zum anderen wurde vom Rentenversicherungsträger noch keine volle Erwerbsunfähigkeit festgestellt. Ich habe einen Widerspruch geschrieben und den Rentenversicherungsträger um Festellung der Erwerbsunfähigkeit gebeten. Die Rentenversicherung wird nur tätig, wenn das Grundsicherungsamt um Amtshilfe bittet. Das Grundsicherungsamt tut aber nichts. Sie fühlen sich schließlich nicht zuständig. Das Ganze wird wohl auf eine Klage hinauslaufen. Vielleicht hat jemand einen Tipp für uns, was wir noch tun können.
Liebe Grüße
eine noch nicht ganz verzweifelte, aber frustrierte Mutter


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