Bin Mutti eines behinderten Sohnes (Kanner-Autismus, Schizophrenie).
Seit ca. 3 Jahren hat sich das psychische Verhalten meines sohnes massiv verschlechtert. Er lehnt jegliche ärztiche Hilfe ab, lebt in einer Voll-stationären Einrichtung. Vor 5 Jahren wohnte er noch einer WG, war selbständig, konnte kochen, einkaufen.backen, etc., dann wurde er auf der Strasse überfallen, es folgten mehrere Aufenthalte in der Psychiatrie, was eine voll-stationäre unterbrigung zur Folge hatte. auch dort war er bis zu dem genannten Zeitpunkt (vor 3 Jahren noch bedingt selbständig, ging allein zum Einkauf, konnte sich das Mittagessen selbst zubereiten, backen etc. Seit 3 Jahren geht nichts mehr, er hat Angst in ein Auto zu steigen, läuft (auch während der Mahlzeiten auf und ab (Syndrom der unruhigen Beine). verweigert selbst die Blutabnahme der Haus-Ärztin, diese sogar zu ihm in die Einrichtung fährt. Mein Sohn wird Sach- und manchmal auch Personen-aggressiv, sobald er seinen Willen nicht bekommt. Mehrere Gespräche mit der Leitung dieser Einrichtung führten zu keinem Erfolg. Mache mir als Mutti große sorgen und beabsichtige nunmehr einen RA einzuschalten zwecks zwangsweiser Unterbrigung in einer Psychiatrie. Von seiten der Einrichtung bekomme ich keinerlei Unterstützung. mein heutiger Anruf wurde von der stellv. Gruppen-leiterin als Belästigung aufgefasst.
Habe Ihr Ähnliches erlebt oder könnt ihr mir helfen. wäre Euch für jede Antwort von Herzen dankbar.
darf ich ganz persönich fragen, was Du Dir von einer Unterbringung in einer Psychiatrie für Deinen Sohn erhoffst? Was meinst Du, würde sich für ihn verbessern? Was möchtest Du mit diesem Schritt für Deinen Sohn erreichen?
Ist das betreutes Wohnen, wo er derzeit lebt? Wird er dort betreut? Kümmert sich dort jemand um ihn oder lebt er da in einer eigenen Wohnung? Das ist mir grad nicht ganz klar, was mit vollstationärer Einrichtung gemeint ist.
Wenn die Notwendigkeit bestehen würde, weil man mit ihm dort nicht mehr klar kommt ... meinst Du nicht, dass dann diese Einrichtung es anstreben würde, dass er verlegt oder anderweitig untergebracht wird?
Ich versuche mich da gerade hinein zu denken ... und denke ich an Psychiatrie, dann denke ich an Ruhigstellung durch Medikation ... aber nicht an ein selbstbestimmtes Leben.
zunächst einmal, vielen herzlichen Dank für Deine Antwort.
Leider nein, mein sohn war in einem betreuten Wohnen, dieses ist ja schon eine höhere wohnform. Eine vollstationäre Einnrichtung ist ein Heim für Menschen mit Behinderungen (sowohl psychisch als auch leicht geistig behindert).
Von dem stationären Aufenthalt in der Psychiatrie erhoffe ich mir, dass mein Sohn medikamentös neu eingestellt wird. Normalerweise ist bei seinem krankheitsbild ein stat. Aufenthalt zur Krisenintervention einmal im Jahr erforderlich, ein Bett für ihn war auch frei, aber er weigert sich und so kann man nichts tun. "Jeder hat das Recht auf Krankheit". Hier in dieser Psychiatrie in Berlin, ist es zumindest immer gelungen ihn bei Entlassung wieder sehr gut zu heilen, die psychotischen Schübe waren weg, er hörte keine Stimmen, nun wird es aber immer schlimmer und es ist für mich, als Mutti, wirklich sehr schwer mitanzusehen, wie das eigene Kind in den "Abgrund fällt". Auch der einrichtung sind leider die Hände gebunden, auch sie können nichts tun, solange er nicht massiv fremd-aggressiv wird, d.h. (wie die eine Bewohnerin, die dortigen Mitarbeiter mit dem Messer angegriffen hatte), da wurde dann sofort gehandelt. Nur muss es immer soweit kommen? Würde sagen nein. aus diesem Grunde möchte ich beim Gericht einen Antrag stellen, dass zunächst ein Gutachter (vom Gericht bestellt), sich meinen sohn anschaut und eine Entscheidung trifft, ob Psychiatrie ja oder nein. Sein letzter aufenthalt war übrigens im Februar 2007.
zuerst einmal ein herzliches Willkommen im Forum und vielen Dank für deine Offenheit. Mein erster Gedanke beim Lesen deiner Zeilen war, dass da zumindest was die unruhigen Beine betrifft, irgendetwas mit den Medikamenten nicht hinhaut. Vergiftungserscheinungen, oder einfach eine Überdosierung könnten dem auch vielleicht zugrunde liegen? Erst vor kurzem erfuhr ich von einer Mutter, dass ihr Sohn durch ein bestimmtes Anfallsmedikament eine Psychose erlitt. Eigentlich ist das Medikament gar nicht für so eine Nebenwirkung bekannt, aber wir wissen eben nicht, wie was und in welcher Kombination Medikamente die auf Psyche, oder auch Synapsen im Gehirn ihre Wirkung zeigen, insgesamt wirken.
Deine Vermutung oder auch Hoffnung, mit einer Umstellung der Medikamente evtl. deinem Sohn Hilfe zukommen zu lassen, finde ich daher zumindest überlegenswert. Wie auch immer, ich drücke dir/euch ganz fest die Daumen, dass euch geholfen wird und du das entscheiden kannst, was du für richtig und wichtig hältst.
Eine Frage noch wegen dem Aufenthaltsbestimmmungsrecht, kannst du das nicht beim Gericht für deinen Sohn beantragen? Es wäre euch doch zumindest was seine Gesundheit und sein Recht auf Unversehrtheit betrifft, eine vielleicht sinnvolle Anordnung? Dann könntest du z.B. Krankenwagen und Einweisung bei bestimmten Voraussetzungen für ihn entscheiden?
Zunächst einmal, ja, mein Sohn steht unter BtG (Betreuungsgesetz) in allen 4 Bereichen.
Hatte noch vergessen zu erwähnen, dass mein sohn im Jahre 2003 an einem Karzinom (Stadium 3), erkrankt war, d.h., dass der Tumor schon Metasten sowohl im gesamten Bereich der Lymphknoten des Abdomen als auch in der Lunge gebildet hatte. Es folgten mehre Zyklen der Chemotherapie, dann folgend mehrere Op`s, um es konkret um zu sagen, die gesamten Lymphknoten im Bereich des Abdomen wurden entfernt. Dank der aufopferungsvollen Arbeit der Ärzte ist es gelungen, meinem Sohn das Leben zu retten. Doch ist es natürlich erforderlich, dass er in ärztlicher Untersuchung bleibt, mein Sohn sieht das nicht ein, er verweigert ärztliche Konsultationen, zumindest seit 3 Jahren. Vohrer war er, trotz der Erfahrungen seiner schweren körperlichen Erkrankung, noch in der Lage selbständig in einer WG zu leben, bis dann der bewußte überfall erfolgte, so kam für ihn nur noch eine Unterbrigung in einem Heim infrage. Nun gehört mein sohn leider zu den sog. Problem-Fällen und jedes wirklich gute Heim wimmelt sich sehr gern Problem-Fälle ab, so landete er in diesem Heim. Auch als gesetzliche Betreuer haben wir nicht das Recht zur einweisung in eine Psychiarie (zumindest nicht zwangsweise, d.h. mit Polizei und und und), allein der Richter/in trifft diese Entscheidung. So sind die Gesetze.
Das Syndrom der unruhigen Beine zeichnete sich schon vor Jahren beim ihm ab, doch nicht so massiv wie jetzt, er konnte noch still sitzen, ging ja sogar in ein Kino, zum Essen und und und. Sonst wäre es gar nicht möglich gewesen ihn in einer WG unterzubringen. Was nun geschieht ist nicht mehr zu ertragen, von gelegentlichen sach-aggressiven Ausbrüchen will ich gar nicht reden, die kamen auch früher schon vor. Wichtig ist jedoch, dass er sogar die Blutabnahme der Hausärztin (diese sogar zu ihm in die Einrichtung gefahren ist und der Termin seit Monaten bekannt war) verweigert. Die stellv. Gruppen-Leiterin war zugegen und konnte meinen Sohn nicht umstimmen. Da mir dieses nun sehr große Sorgen bereitet, werde ich mich an das zuständige Gericht noch einmal wenden und zumindest erst einmal um eine Begutachtung bitten. Es geht um Menschenleben. die Tatsache, dass diese Gruppen-Leiterin nun meine besorgten Anrufe als Belästigung ansieht kommt ebenfalls zur Sprache, so kann und darf es nicht weiter gehen, allein das Wohle, der uns anvertrauten kranken Menschen ist entscheidend und nicht persönliche Diskrepanzen.
herzlich Willkommen hier in der Runde. Das Syndrom der restless legs kann ja dann auch von der Chemo kommen, sollte dein Sohn eine gehabt haben? Man kann ja für deinen armen Jungen nur das vollste Verständnis aufbringen. Wenn man ihm doch nur helfen könnte. Leider gibt es nur ganz wenige Fachärzte im Psychatrischen Bereich, die Menschen mit Behinderungen so annehmen und ihnen ihre Eigenarten auch zugestehen. Was musste die Seele deines Jungen bereits alles verarbeiten. Soviel passt da gar nicht drauf. Er ist wie ein verletzter kleiner Vogel, der sich nur noch wehrt. Ich wünsche euch Hilfe, wo es geht. Was die restless legs betrifft, da gibt es eine Selbsthilfevereinigung, google mal. Dann hilft manchen Betroffenen die alpha Lipom Säure und ganz hoch dosiert das Vitamin B.
vielen herzlichen Dank für Deine lieben Zeilen.
Ja, du hast völlig recht, mein Sohn hat sehr viel an unendlichem Leid in seinem jungen Leben ertragen und ich tue alles, was in meiner Macht steht, um ihm zu helfen.
Die psychische Erkrankung (insbesondere der Kanner-autismus) ist allerdings angeboren, war während der Schwangerschaft an einer toxoplasmose erkrankt, diese wurde zwar behandelt, aber nicht ausgeheilt, so hatte mein Sohn eine angeborene toxoplasmos, was dieses bedeutet, war mir klar, denn ich komme aus dem medizinischen Bereich.
Natürlich haben die vielen Chemo-therapien seine Psyche noch mehr belastet und er hat einfach angst zum Arzt zu gehen, dieses kann ich auch verstehen, aber ich kann andererseits auch nicht mit ansehen, wie mein eigenes, über alles geliebtes Kind, in den sog. Abgrund stürzt. Wie ich ja erwähnte, erhalte ich von seiten der einrichtung keinerlei Unterstützung, eher ist das Gegenteil der Fall. Wie dort mit kranken Menschen umgegangen wird, ist ein Fall für die Medien, diese ich beabsichige auch noch zu involvieren. Aber eins nach dem anderen, erst einmal kommt der erneute antrag bei Gericht und die einschaltung eines Rechtsanwaltes.
erst mal sorry, wegen der Chemo, du hattest diese ja schon erwähnt. Deine Zeilen haben mich so sehr berührt, wie selten, daher war ich etwas von der Rolle beim Antworten. Das ist für mich nämlich immer der Supergau, wenn unsere Kinder nicht nur ihre durch Behinderung hervorgerufenen Einschränkungen haben, sondern dann auch noch bösartige Erkrankungen dazu bekommen und wir ihnen erklären müssen, dass Chemo sein muss. Wie sollen sie das verarbeiten und psychisch bedarf es da ganz viel Einfühlungsvermögen seitens Psychologen, aber wissen die um die Seelennnot die auch Menschen mit Behinderung haben? Meist denkt die Gesellschaft, dass es ja eh nur Behinderte sind und die scheinen ja weder etwas zu spüren, noch zu fühlen und was weiß ich noch alles, was sie nicht können sollen tun und dürfen? Und dann diese Ohnmacht, wenn andere alles besser wissen, was mit deinem Kind passiert und du zuschauen musst, wie dein Kind so hilflos unterwegs ist? Meine Güte das sind hier Fakten auf die man aufmerksam machen muss. Ich finde es gut, wenn du dich wehrst. Zeig es auf und ganz ehrlich, die Leute spenden doch jede Menge Geld, wenn einer eine teure Delphin-Therapie in Florida machen möchte. So jemand wie dein Junge, dem würde ich nicht nur eine Delphin Therapie im weit entfernten Florida gönnen, ich würde ihm ein ausreichendes Persönliches Budget gönnen, eine eigene Wohnung mit einer mehr oder weniger rund um die Uhr Betreuung und immer jemand da, wenn er ihn braucht. Ich würde versuchen, dass ihm über Stiftungen ein paar Wunschträume erfüllt würden und so viele Streicheleinheiten für seine Seele, dass er irgendwann wieder ein wenig Sicherheit für sich selbst spüren könnte, damit er wieder einen Weg nach draußen findet.
Ich drücke euch die Daumen und bleib dran. Herr Hüppe ist doch der Behindertenbeauftragte und er ist doch soo offen für Inklusion. Schreib ihm und frag ihn, was du machen kannst. Wir kriegen doch alle so laut vorgegaukelt, wie einfach alles ist und wie normal alles wäre.
Ich kann dir nur die Daumen drücken und wünsche euch, dass es öffentlich wird und man darüber anfängt zu reden. Es sind Menschen um die es geht.
hab vielen herzlichen Dank für Deine lieben Zeilen.
Ja, mein Sohn hat sehr viel an Leid ertragen. Leider wurde der Tumor erst im Stadium 3 erkannt, als er vor Schmerzen fast ohnmächtig wurde. Als ich Klage einreichte, bekam ich zur antwort, dass psychisch-kranke menschen des öfteren mal dinge behaupten, die nur ihrer vorstellung entsprechen, es konte Niemand ahnen, wie ernst es ist. leider hatte ich mir zum damaligen Zeitpunkt noch keinen RA genommen, aber der Mensch wächst mit seinem Aufgaben und wird stärker. Allerdings durfte die Haus-Ärztin ihre Praxis schliessen, in so einem kleinen Dorf spricht es sich sehr schnell rum, wenn ein Kunstfehler begangen wurde. Das kleine Krankenhaus kämpfte allerdings sehr auopferungsvoll um das Leben meines geliebten Kindes und Gott sei Dank wurde er gesund (zumindest körperlich). nun ist er wieder in dieser einrichtung (zwar in einem anderen Haus9, aber wieder dort. Auf einer Seite auch gut, denn er mag die Natur, für autisten typisch liebt er Pflanzen über alles, ein Leben in der Großstadt Berlin käme für ihn nicht mehr infrage. ich besuche ihn an jedem Sonntag. Gestern war ich auf ausdrückliche empfehlung der stellv. Gruppenleiterin nicht dort. Was ein Fehler war, wie ich merke. Bei meinem anruf gab sie mir zu verstehen, dass sie sich von meinen Telefonaten beästigt fühlt, das kann doch nicht wahr sein. Es zeigte mir jedoch, dass eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist und sofortiger Handlungsbedarf besteht. leider gehöre ich zu den wenigen Angehörigen, die sich noch kümmern, traurig, aber leider wahr. Aber die anderen sind natürlich die Liebsten, die kontrollieren doch nicht, so wie ich es tue.
Hab tausend Dank auch für den Hinweis bzgl. des Behindertenbeauftragten, Herrn Hüppe, werde mich an ihn wenden.
zum Thema Toxoplasmose habe ich mir erlaubt einen neuen Thread mit dem Namen "Toxoplasmose" unter der Rubrik "Allgemeine Fragen" zu eröffnen. Die drei speziell zu diesem Thema hier eingestellten Beiträge habe ich in den neuen Thread verschoben.
ich lasse gerade Eure Worte auf mich wirken, die mich nachdenklich und betroffen machen.
Ich bin nicht der Typ, der klagt, wie schwer es Behinderte haben und wie viel Leid die Armen doch ertragen müssen, denn ich bin der Meinung, dass jedes Leben in irgendeiner Weise ein glückliches und erfülltes Leben sein kann, auch wenn man es eingeschränkt lebt. Leid wird uns Behinderten oft aufgestempelt. Dabei ist Leid etwas Subjektives, das man von außen schwer beurteilen kann.
Dennoch hört sich der von dir, Janine, beschriebene Fall deines Sohnes wirklich nicht gut an. Ich möchte mir nicht anmaßen zu behaupten, dass er leidet, jedoch zeigt sich in dem von dir angerissenen Krankheitsverlauf, dass es eben auch Phasen gab, in denen er weniger Symptome zeigte... Und warum nicht versuchen, diese Phasen wieder zu erreichen?
Ich kann deine geplante Vorgehensweise nur gutheißen. Einen psychiatrischen Gutachter einzuschalten ist sicherlich gut. Er kann beurteilen, ob dein Sohn im Heim weiterhin akzeptabel aufgehoben ist oder ob die Voraussetzungen für eine Zwangseinlieferung erfüllt sind.
Für den sicherlich sehr langen und anstrengenden Weg wünsche ich dir viel Kraft und Zuversicht!
vielen herzlichen Dank für Deine Zeilen.
Ja, leider hat sich der psychische Gesundheitszustand meines Sohnes massiv verschlechtert. Freeiwillig geht er nicht eine Psychiatrie, was natürlich die beste Lösung wäre. Aber er verweigert ja jegliche ärztliche Konsultationen.
Wie erwähnt, bekomme ich von der einrichtung keinerlei Unterstützung (unterbesetzt, zu wenig Fach-Personal und und und).
Am kommenden Sonntag. also am, 3.3. besuche ich ihn wieder, wie eigentlich an jedem sonntag, nur bzgl. des Vorfalls vor 14 Tagen, wurde mir empfohlen mal 1 woche mit dem Besuch auszusetzen, mal schauen, was es gebracht hat. Habe mich bereits schon bei der Rechtsantrasstelle sachkundung gemacht und werde in der kommenden Woche den Antrag auf Begutachtung durch einen Psychiater, stellen.
Tausend Dank natürlich auch für Deine guten Wünsche, ja ich brauche viel Kraft, aber ich weiß ich tue es für meinen sohn und sollte ich Erfolg haben, dass ihm geholfen werden kann, wäre es der schönste Moment. Es lohnt sich immer zu kämpfen, man kann verlieren, aber wer nicht kämpft hat verloren.
der erste Schritt ist getan.
Habe mich soeben per Mail /Kontaktformular, an unseren Behindertenbeauftragten, Herrn. H. Hüppe, mit der der um Unterstützung, gewandt. Da ich auch den Namen dieser Einrichtung erwähnte. bin ich gespannt wie es weiter geht, auf jeden Fall besteht dringender Handlungsbedarf.
Ja, sehr gern werde ich weiter berichten. Bis ich eine antwort von Herrn Hüppe erhalte, kann leider ein wenig dauern, mir wurde aber mitgeteilt, dass mein Anliegen bearbeitet wird und ich mich bitte gedulden möge. Ja, dieses sehe ich ein
Erst einmal mit spannung den sonntag abwarten und in der kommenden Woche bin ich bei der Rechtsantragsstelle des Gerichts.
So kann und darf es nicht mehr weiter gehen, mein Sohn hatte krebs, im Stadium 3, da sehe ich eine Untersuchung als dringend erforderlich. Die Tatsache, dass mein Sohn die ärztlichen Konsultationen verweigert, ist seine Angst, die ich nachvollziehen kann, die ärtzliche Untersuchung (Blutabnahme) war über Monate peplant, die stellv. Gruppen-leiterin zugegen und sie schafft es nicht meinen Sohn von der wichtigkeit dieser Untersuchung zu überzeugen, das kann und darf nicht wahr sein. Bei meinem anruf gab sie mir dann zu verstehen, dass sie meine Telefonate als Belästigung ansieht, sie hätte keine Zeit und einen hohen Krankenstand an Mitarbeitern.
Du könntest Dich auch noch an die Heimaufsicht wenden, die schwierige Situation schildern und um Unterstützung bitten. Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen!
bzgl. Heimaufsicht, das hatte ich schon vor 2 Jahren versucht, weil u.a. auch die Hygiene in dieser Einrichtung sehr zu wünschen übrig läßt.
Die Heimaufsicht war auch vor Ort, die Hygiene hat sich gebessert, da gibt es eigentlich nichts mehr zu bemängeln. Was die Belange der dortigen Bewohner anbetrifft ist (lt. Heimaufsicht), allein das Gericht der zuständige Ansprech-Partner, dort werden Entscheidungen getroffen, es geht mir ja um diese Begutachtung durch einen erfahrenen Gutachter, der vom Gericht bestellt wird. Mir bleibt nichts weiter übrig als mich in der kommenden woche an die Rechtsantragsstelle zu wenden und hoffe auf Erfolg.
Allerdings habe ich heute schon eine Mail des Büro`s von Herrn Hüppe bekommen, mein Anliegen wird bearbeitet, jedoch bitten sie mich um ein wenig Geduld, es liegen zu viele Anträge vor, dieses glaube ich sehr gern. Aber von dortiger Seite kommt mit sicherheit eine Nachricht spätenstens in 14 Tagen (gesetzlich vorgeschriebene Frist).
Hab tausend Dank für Deine guten Wünsche, bin eigentlich eibe Kämpfernatur und werde die Sache durchziehen, es geht um das Leben, der uns anvertrauten Menschen.