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Ich stelle mich vor

Reni B. 18.10.2011, 18:03#1
Hallo Zusammen,

ich bin erst vor ca. 4 Wochen auf diese Webseite gestoßen. Diese ist sehr informativ und ich möchte mich auch an dem Meinungsaustausch beteiligen. Vielleicht kann auch ich mit meinen Erfahrungen, die oft sehr schmerzlich waren, aber immer wieder Hoffnung erweckten, anderen Menschen weiterhelfen.
Meine erwachsene schwerbehinderte und pflegebedürftige Tochter lebt bei mir und meinem Mann im Haushalt. Sie ist schwer psychisch krank und erwerbsunfähig.
Ein langer Leidensweg liegt hinter unserer Familie und hauptsächlich hinter meiner Tochter. Erst nach Jahren haben wir einen kompetenten Psychiater gefunden, der endlich eine entsprechende Diagnose stellte und helfen konnte. Die vorhergehenden Ärzte meinten, was nicht sein kann darf auch nicht sein und es wurde eine Fehldiagnose nach der anderen gestellt und meine Tochter hat unendliche seelische Qualen erlitten, die fast zum Tode führten. Wir haben uns erfolgreich gegen Kälte, Arroganz und "Schubladendenken" in der Psychiatrie zur Wehr gesetzt und können heute offen mit der Krankheit umgehen. Auch auf sozialer Ebene haben wir viel zu kämpfen. Die Kompetenz der Ämter und Unterstützung ist nicht immer ausreichend. Es gibt natürlich Existenzängste, denn wahrscheinlich wird meine Tochter erwerbsunfähig bleiben. Wir kämpfen dagegen an und geben die Hoffnung nicht auf!! Würden die Ämter und Krankenkassen kooperativer und besser informiert sein, würde es das Leben aller erleichtern. Deshalb suche ich auf verschiedenen Wegen Infos, denn Unterstützung bzw. Informationen bekommt man nur auf Antrag oder Anfrage. Dazu muss man aber erst mal wissen welche Rechte man hat.
Hier im Forum gibt es viele Anregungen und Informationen. Dafür schon mal vielen Dank.
Ich kann nur raten, nicht so schnell aufgeben, auch mal den Arzt wechseln wenn die Chemie nicht stimmt und gegen ungerechte Bescheide vorgehen. Wir dürfen uns unterkriegen lassen. Unsere Kinder brauchen uns und wir brauchen unsere Kinder.

Lieben Gruß

Reni
Atina 19.10.2011, 14:11#2
AW: Ich stelle mich vor

Hallo Reni

Herzlich willkommen im Forum. Wir haben auch eine erwachsene behinderte Tochter. Sie lebt in einem Heim und kommt einmal im Monat für ein Wochenende nach Hause. Damit kommen wir alle gut klar.
So große Schwierigkeiten mit den Ämtern haben wir zum Glück nicht gehabt. Meist lief es reibungslos über die Bühne.
Wünsche Euch hier viele Infos und einen regen Austausch.

LG Atina
Kirsten 19.10.2011, 22:06#3
AW: Ich stelle mich vor

Hallo Reni,

herzlich Willkommen bei uns im Forum. Wir wünschen dir einen guten Austausch.

Viele Grüße
Kirsten
Reni B. 19.10.2011, 22:19#4
AW: Ich stelle mich vor

Vielen Dank für das herzliche Willkommen,

ich bin beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft, obwohl jeder, der in diesem Forum mitwirkt selbst schwere Schicksale zu tragen hat und trotzdem auch andere denkt, denen es auch nicht gut geht und die Rat suchen oder geben.

Lieben Gruß
Reni
Sanne40 20.10.2011, 19:24#5
AW: Ich stelle mich vor

Hallo Reni,
auch von mir: herzlich Willkommen und viel Spaß und hilfreichen Austausch hier im Forum.

Wir haben 2 Kinder: ein 10-jähriges Mädchen und einen 8-jährigen Jungen mit ADHS und frühkindlichem Autismus.

Wir haben uns mittlerweile auch ein dickes Fell gegen die Ämter und Behörden angelegt und haben tagtäglich mit diversen Problemchen zu kämpfen.

Es ist schön, daß es solche Foren gibt, die einem das Gefühl vermitteln, nicht alleine da zu stehen.

Ich freue mich auf weitere Beiträge von Dir.
Viele liebe Grüße v. Sanne