Hallo Zusammen,
ich bin erst vor ca. 4 Wochen auf diese Webseite gestoßen. Diese ist sehr informativ und ich möchte mich auch an dem Meinungsaustausch beteiligen. Vielleicht kann auch ich mit meinen Erfahrungen, die oft sehr schmerzlich waren, aber immer wieder Hoffnung erweckten, anderen Menschen weiterhelfen.
Meine erwachsene schwerbehinderte und pflegebedürftige Tochter lebt bei mir und meinem Mann im Haushalt. Sie ist schwer psychisch krank und erwerbsunfähig.
Ein langer Leidensweg liegt hinter unserer Familie und hauptsächlich hinter meiner Tochter. Erst nach Jahren haben wir einen kompetenten Psychiater gefunden, der endlich eine entsprechende Diagnose stellte und helfen konnte. Die vorhergehenden Ärzte meinten, was nicht sein kann darf auch nicht sein und es wurde eine Fehldiagnose nach der anderen gestellt und meine Tochter hat unendliche seelische Qualen erlitten, die fast zum Tode führten. Wir haben uns erfolgreich gegen Kälte, Arroganz und "Schubladendenken" in der Psychiatrie zur Wehr gesetzt und können heute offen mit der Krankheit umgehen. Auch auf sozialer Ebene haben wir viel zu kämpfen. Die Kompetenz der Ämter und Unterstützung ist nicht immer ausreichend. Es gibt natürlich Existenzängste, denn wahrscheinlich wird meine Tochter erwerbsunfähig bleiben. Wir kämpfen dagegen an und geben die Hoffnung nicht auf!! Würden die Ämter und Krankenkassen kooperativer und besser informiert sein, würde es das Leben aller erleichtern. Deshalb suche ich auf verschiedenen Wegen Infos, denn Unterstützung bzw. Informationen bekommt man nur auf Antrag oder Anfrage. Dazu muss man aber erst mal wissen welche Rechte man hat.
Hier im Forum gibt es viele Anregungen und Informationen. Dafür schon mal vielen Dank.
Ich kann nur raten, nicht so schnell aufgeben, auch mal den Arzt wechseln wenn die Chemie nicht stimmt und gegen ungerechte Bescheide vorgehen. Wir dürfen uns unterkriegen lassen. Unsere Kinder brauchen uns und wir brauchen unsere Kinder.
Lieben Gruß
Reni
ich bin erst vor ca. 4 Wochen auf diese Webseite gestoßen. Diese ist sehr informativ und ich möchte mich auch an dem Meinungsaustausch beteiligen. Vielleicht kann auch ich mit meinen Erfahrungen, die oft sehr schmerzlich waren, aber immer wieder Hoffnung erweckten, anderen Menschen weiterhelfen.
Meine erwachsene schwerbehinderte und pflegebedürftige Tochter lebt bei mir und meinem Mann im Haushalt. Sie ist schwer psychisch krank und erwerbsunfähig.
Ein langer Leidensweg liegt hinter unserer Familie und hauptsächlich hinter meiner Tochter. Erst nach Jahren haben wir einen kompetenten Psychiater gefunden, der endlich eine entsprechende Diagnose stellte und helfen konnte. Die vorhergehenden Ärzte meinten, was nicht sein kann darf auch nicht sein und es wurde eine Fehldiagnose nach der anderen gestellt und meine Tochter hat unendliche seelische Qualen erlitten, die fast zum Tode führten. Wir haben uns erfolgreich gegen Kälte, Arroganz und "Schubladendenken" in der Psychiatrie zur Wehr gesetzt und können heute offen mit der Krankheit umgehen. Auch auf sozialer Ebene haben wir viel zu kämpfen. Die Kompetenz der Ämter und Unterstützung ist nicht immer ausreichend. Es gibt natürlich Existenzängste, denn wahrscheinlich wird meine Tochter erwerbsunfähig bleiben. Wir kämpfen dagegen an und geben die Hoffnung nicht auf!! Würden die Ämter und Krankenkassen kooperativer und besser informiert sein, würde es das Leben aller erleichtern. Deshalb suche ich auf verschiedenen Wegen Infos, denn Unterstützung bzw. Informationen bekommt man nur auf Antrag oder Anfrage. Dazu muss man aber erst mal wissen welche Rechte man hat.
Hier im Forum gibt es viele Anregungen und Informationen. Dafür schon mal vielen Dank.
Ich kann nur raten, nicht so schnell aufgeben, auch mal den Arzt wechseln wenn die Chemie nicht stimmt und gegen ungerechte Bescheide vorgehen. Wir dürfen uns unterkriegen lassen. Unsere Kinder brauchen uns und wir brauchen unsere Kinder.
Lieben Gruß
Reni
