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Sebastiankili 19.01.2011, 23:20#1
Hallo,


mein Name ist Sebastian Kilinski ich studiere Regie an einer Filmhochschule in München. In meinen nächsten Kurzfilm geht es um ein Familiendrama das sich in der Zeit des zweiten Weltkriegs abspielt. In den meisten Filmen in dem das Thema des Dritten Reiches behandelt wird geht man meistens nur auf das Leid der jüdischen Bevölkerung ein, doch was viele nicht wissen ist, dass auch Menschen mit jeglicher Form von Behinderung getötet wurden.

Das will ich mit meinem Abschlussfilm ändern. Ich habe vor im zweiten oder dritten Quartal 2011 meinen Abschlussfilm zu drehen der diese Thematik behandelt.

Der Film in Kurzform handelt von einer Ehefrau, dessen Mann ein Nazioffizier ist und dessen Arbeitskollege langsam herausfindet das diese Familie, neben einer gesunden Tochter, auch einen geistig behinderten Sohn in ihrem Keller verstecken, der nur Nachts hoch zum spielen kommen darf. Die Angst entdeckt zu werden dominiert hierbei das ganze handeln der Mutter.

Nun bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Darsteller für die Rolle des versteckten Kindes, dass 6-14 Jahre alt sein kann. Je nach alter wird dabei die Geschichte angepasst.


Ich würde mich Freuen wenn Sie als Eltern bereit wären ihr Kind an diesem Projekt teilnehmen zu lassen.

(Betreug und Finanzieles würde ich bei Interesse gerne per Email/Telefonat besprechen -> )


lg Sebastian
Kirsten 19.01.2011, 23:42#2
AW: Neu Hier

Hallo Sebastian,

zuerst einmal wünsche ich Ihnen ein gutes Gelingen zu diesem sehr schwierigen Thema. Hut ab, dass Sie dieses Thema einmal mit einem Projekt in die Öffentlichkeit bringen möchten.
Wir leben in einer Zeit, wo die Gefahr und die damit verbundene Angst um die Kinder mit Behinderung eigentlich der Vergangenheit angehören müsste. Auch an diese Vorgänge, die zu unserer Geschichte - der Geschichte Deutschlands gehören, bedarf es immer wieder der Erinnerung, damit dieses Denken nie wieder in Taten umgesetzt wird.
Vielleicht bringen Sie ja auch in ihrem Projekt rüber, dass niemand aufgrund der Art und Schwere seiner Behinderung aussortiert werden darf, dass auch behinderte Kinder ein Herz und eine verletzbare Seele haben. Und dass jede Art von Ausgrenzung und Verletzungen Spuren in unseren Seelen hinterlassen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen
Kirsten
Sebastiankili 20.01.2011, 12:40#3
AW: Neu Hier

danke für deine Antwort :-)
Es wäre toll wenn es mir möglich wäre diesen Kurzfilm zu drehen da leider die Gesellschaft zu wenig über die Euthanasie bzw die Aktion T4 im 2 Welt Krieg weiss.

kurze Anmerkung.
"Der Film in Kurzform handelt von einer Ehefrau, dessen Mann ein Nazioffizier ist und dessen Arbeitskollege langsam herausfindet das diese Familie, neben einer gesunden Tochter, auch einen geistig behinderten Sohn in ihrem Keller verstecken, der nur Nachts hoch zum spielen kommen darf. Die Angst entdeckt zu werden dominiert hierbei das ganze handeln der Mutter."

Für die Handlung ist es eher unwichtig ob es einen geistig behinderten Sohn oder Tochter gibt.

Das heisst das Geschlecht des Schauspielers spielt keine Rolle da man die Geschichte dann anpassen kann.