Hallo, mein name ist Tanja und ich bin 36 Jahre alt Ich habe am 12.6.2010 meine kleine Tochter Lea sophie geboren, sie war zwar recht klein 48 cm und 2520 gramm schwer aber ansonsten alles okay. Meine Schwangerschaft verlief super, keinerlei Probleme alles gut. Nach zwei Tagen nach der Entbindung konnten wir mit der kleinen nach Hause und es war, so schien es, alles gut. Aber nach drei Wochen wurde sie auf einmal unruhig wollte nicht trinken, aber wir haben das auf die enorme Hitze geschoben, und warteten ab und dachten es wird schon wieder, aber innerhalb von ein paar Stunden verschlechterte sich ihr Zustand und wir fuhren zum Notarzt. Dann begann ein Alptraum, schon im Auto dachte ich sie stirbt jetzt in meinen Armen, sie war so apathisch... Sofort hieß es für uns auf die Intensivstation, und immer noch dachte ich vielleicht wird alles gut. Die Ärzte konnten erst nicht feststellen was der kleinen fehlte, bis dann irgendwann die Diagnose kam, sie hätte eine Hirnhautentzündung, aber es wäre alles halb so schlimm, mann hätte alles im Griff. Aber in der Nacht hatte die kleine starke Krämpfe und mußte auch reanimiert werden und am nächsten Morgen legte man uns nahe wir sollten die Geräte abschalten, mittlerweile wurde sie auch beatmet, hatte viele Schläuche überall, weil Leas Gehirn so stark geschädigt wäre das sie keine Überlebenschance hätte.Laut MRT wäre kein Hirn mehr vorhanden, nur das Stammhirn wäre noch da. Die Ärzte stellten eine B-Strepptokokken infektion fest die während der Schwangerschaft nicht festgestellt wurde .Für uns brach eine Welt zusammen. Aber unsere Maus hat nicht aufgegeben, trotz der schlechten Prognosen, und auch einer zweiten Reanimation und iversen Rückschlägen hat sie nicht aufgegeben, Sie konnte nicht selbst atmen, sich nicht bewegen, nicht trinken, einfach gar nichts. Und nach vier Wochen Intensivstation hat man uns mehr oder weniger nach Hause geschickt, da man nichts mehr für unsere Tochter tun könne, sie hätte noch eine Lebenserwartung von höchstens vier Wochen... Da wir nicht weiter wußten, hatte man uns nahe gelegt ein Hospiz aufzusuchen, das machten wir auch und dort waren wir weitere vier Wochen.. Lea hat sich in der Zeit erholt, sie hat wieder ohne Sauerstoff geatmet aus der Flasche getrunken und wir beschlossen sie mit uns nach Hause zu gehen.
Doch bald mußten wir sie leider operieren lassen, wegen des Hirndrucks, und des großen Kopfumfanges, die erste OP verlief recht problemlos aber der Shunt funktionierte nicht richtig und es musste eine Revision gemacht werden. Dies ist jetzt mittlerweile 7 Wochen her und Lea geht es den Umständen entsprechend.
Es gibt immer wieder kleine Rückschläge und kein Arzt kann sagen wie lange wir die kleine noch haben dürfen, aber solange sie uns mit sich gehen lässt gehen wir mit auch wenn das sehr sehr schwer ist.
Nicht zu wissen wohin die Reise geht, ich glaube ich werde mich nicht daran gewöhnen können, auch wenn wir diese Reise schon seit einem halben Jahr mitgehen.
Die kleinen Maus trinkt immer noch selbstständig und mittlerweile kann sie sogar Brei vom Löffel essen, auch da sagten die Ärzte sie würde dies nie lernen, aber leider bewegt sie sich nicht, AAAAber sie ist immer noch da und das ist es was zählt.
Doch bald mußten wir sie leider operieren lassen, wegen des Hirndrucks, und des großen Kopfumfanges, die erste OP verlief recht problemlos aber der Shunt funktionierte nicht richtig und es musste eine Revision gemacht werden. Dies ist jetzt mittlerweile 7 Wochen her und Lea geht es den Umständen entsprechend.
Es gibt immer wieder kleine Rückschläge und kein Arzt kann sagen wie lange wir die kleine noch haben dürfen, aber solange sie uns mit sich gehen lässt gehen wir mit auch wenn das sehr sehr schwer ist.
Nicht zu wissen wohin die Reise geht, ich glaube ich werde mich nicht daran gewöhnen können, auch wenn wir diese Reise schon seit einem halben Jahr mitgehen.
Die kleinen Maus trinkt immer noch selbstständig und mittlerweile kann sie sogar Brei vom Löffel essen, auch da sagten die Ärzte sie würde dies nie lernen, aber leider bewegt sie sich nicht, AAAAber sie ist immer noch da und das ist es was zählt.

