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Isi 02.09.2010, 15:25#1
Hallo,
ich bin Isi.
Ich hab in meinem Bekanntenkreis eine Familie mit einem autistischen Kind.Auf dieser Familie lasten viele Probleme.Nun haben sie sich an mich gewandt ihnen zu helfen.Ich bin von ihnen als "Sprachrohr ausgewählt und denke ich kann hier bleiben wenn ich auch nicht selbst die Mutter dieses Kindes bin.
Mein Ziel ist hier mehr in Erfahrung zu bringen spezifisch was autistische Kinder betrifft.
Eines ihrer größten Probleme ist das dieses Kind (9 Jahre alt). nie ohne Aufsicht sein kann ,sofern es zu hause ist.Das ist eine sehr große Belastung für die Familie.Im Haushalt leben weiterhin noch die Eltern und 2 schulpflichtige Geschwister.
In der Familie dreht sich allerdings alles um dieses kranke Kind.Es geht in eine Förderschule und wird tagsüber auch sehr gut betreut.Trotzdem ist die Belastung
der Familie überdimensional.
Nun habe ich gehört das man solche Kinder auch heimmäßig unterbringen Kann.
Sie haben mich gebeten über mich den gesamten Modus zu befragen.
So z.B.
- Welche Modalitäten sind hierfür notwendig
- An welche Träger und Soziale Dienste können sie sich wenden
- wer finanziert die Heimunterbringung
- welche finanziellen Zuwendungen müssen sie selbst tragen
Vielleicht findet sich hier jemand der mir Auskunft geben könnte.
Übrigens wir wohnen in Thüringen.
Ich würde das alles was ich in Erfahrung bringen kann den Eltern erklären.
Vielleicht meldet sich mal Jemand.
Gruß Isi:wink:
Sanne40 02.09.2010, 16:02#2
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Hallo Isi,
erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.
Wir haben 2 Kinder, ein 9-jähriges Mädchen und einen 7-jährigen Jungen, mit der Diagnose ADHS und frühkindlicher Autismus.
Unser große Tochter leidet auch sehr oft unter ihrem Bruder, dennoch möchten wir ihn nicht missen und ich kann mir - zumindest jetzt - nicht vorstellen, ihn jemals in einem Heim unterbringen zu wollen. Aber man weiß ja nicht, wie alles noch wird bzw. welche Probleme er haben wird, wenn er erst mal älter ist.
Kay besucht auch eine Förder- und Diagnoseklasse. Ab diesem Schuljahr haben wir endlich einen Schulbegleiter für ihn genehmigt bekommen und hoffen, daß er es dadurch etwas leichter haben wird.
Ich weiß jetzt nicht, welche Probleme das Kind hat, von dem Du hier berichtest. Aber mit 9 Jahren denke ich, gibt es doch erstmal andere Möglichkeiten, als ihn gleich in einem Heim unterzubringen.
So gibt es zum Beispiel Pflegegeld, Behindertenausweis, den Familien entlastenden Dienst uvm.
Hat die Familie das alles schon?
LG v. Sanne
Moni R 02.09.2010, 17:49#3
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Hallo möchte mich den Worten von Sanne anschließen bei meiner bekannten läut das auch so das sie jede mögliche hilfe annehmen sei das Verhinderungspflege oder zusätzliche Betreuungsleistungen sowie natürlich Lebenshilfe Nachmittagsbetreungund das läuft alles sehr gut. Ich denke an ein Heim sollte man nur denken wen das alles ausgereitzt und versucht wurde. Ein Kind mit Behinderungen ist immer etwas anstrengend dennoch kann man sich an ihren Postiven Sachen gut erfreuen, vieleicht sollten es die Eltern mal versuchen und nur mal das Positive zu sehen , und versuchen sich die bereuung zuhause zu teilen das macht meine Bekannte hat auch einen Sohn 8 Jahre alt mit Ads und Autismus bei ihm ist es auch so das er keinen moment ohne betreung sein kann sie lösen das Problem so das mal sich ihr Mann 1 Stunde zeit nimmt und mal Opa und Oma und somit wird die belastung durch 4 Geteilt. Hauptanteil der Zeit bleibt natürlich der Mutter.
Danni67 02.09.2010, 18:37#4
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Hallo,

ich habe auch einen 9jährigen Sohn der frühkindlichen Autismus hat, auch ihn kann man nicht alleine lassen, auch nicht zum spielen.
Er benötigt auch ständige Aufsicht, da er nicht nur alles mögliche anstellt, sondern auch keine Gefahren registriert.
Er hat Pflegestufe 3 wird auch noch gewickelt u spricht nicht.
Das es anstrengend ist steht außer Frage. Wir mußten auch damals den Integrativ Kindergarten wechseln, weil sie dort schlicht und ergreifend überfordert waren u unser Sohn sehr gelitten hat, da man nicht gut umging mit ihm u der Situation.
Und das bei geschulten Fachleuten, da hat man eh Bedenken, ihn mal irgendwo abzugeben, zumal er ja nichts erzählen kann.
Wir müßen auch mal sehen, wie sich alles so entwickelt, aber ich kann mir nicht vorstellen Aaron (meinen Sohn) wegzugeben, dafür hab ich zu negative Erfahrungen gemacht in 2 Kindergärten.
Ich hoffe doch, das er später ein betreutes wohnen in Anspruch nehmen kann, ein also für ihn möglichst normales eigenständiges Leben zu führen. Soweit es geht. Und da mag ich nun schon nicht dran denken.
Meine Mutter ist gesundheitlich nicht in der Lage ihn zu betreuen u jemand anderen habe ich nicht. Ich hätte aber auch Angst ihm jemand Fremden anzuvertrauen.
Da ich merke, das ich nicht mehr wirklich viel Kraft u Nerven habe, werde ich mit unserem Kinderarzt zwecks einer Familienkur reden.
Volker 05.09.2010, 15:11#5
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Hallo Isi,
auch ich möchte dich als Referent hier bei INTAKT, der Plattform im Netz der Netze für Eltern von Kindern mit Behinderung, begrüßen. Selbstverständlich darfst auch du als Stellvertreter für die Eltern des Jungen hier bei INTAKT dabei sein. Eltern sind manchmal im Alltag so verhaftet, dass es schwer fällt darüber hinaus auch noch Informationen zu beschaffen. Es freut mich, dass du die Familie unterstützt.

INTAKT ist eine Selbsthilfeeinrichtung und lebt daher durch die Aktivität, fragen und Antworten der Nutzer.

Bei technischen Fragen zu INTAKT, unserem Forum oder dem Chat kannst du dich gerne an mich wenden.

Viele Grüße
Kirsten 08.09.2010, 19:11#6
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Hallo Isi,

es ist gut und wichtig, dass es Menschen wie dich gibt. Herzlich Willkommen im Forum - hier bist du mit deinem Anliegen richtig. Viele gute Tipps und einen reichen Erfahrungsaustausch wünscht dir
Kirsten